Rückwirkende Verschmelzung - Auswirkung auf Rabattfreibetrag?

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Wie Steuerbescheid (2013) mit nachträglich festgestellter Verlustfeststellung (2010-2012) ändern lassen?

Hallo zusammen,

es hat funktioniert!!

Ich habe im Jahr 2013 eine Steuererklärung abgegeben und einen wirksamen Steuerbescheid für das Jahr 2013 bekommen.

Rückwirkend konnte ich nun meine Studiumskosten für die Jahre 2010, 2011 und 2012 als Verluste geltend machen und habe für alle 3 Jahre einen Verlustfeststellungsbescheid bekommen.

Da es sich dabei um einen Grundlagenbescheid handelt, ändert sich ja damit auch die "Grundlage" für danach ergangene Steuerbescheide, oder? Ich will den Verlust jetzt mit meinem ersten Einkommen aus 2013 und den Rest mit dem im Jahr 2014 verrechnen lassen.

Meine Frage:

wie gehe ich jetzt weiter vor? Wird mein Steuerbescheid für 2013 automatisch angepasst? Oder muss ich das beantragen? Gibt es eine Frist?

Für das Jahr 2014 und später habe ich noch keine Steuererklärung abgegeben, das muss ich also noch dieses Jahr tun.

Die Verlustvestellung zum 31.12.2012 ist mir Anfang Juli zugegangen.

Danke für eure Hilfe!
Pia

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Rückwirkend Gewerbe anmlden und steuern bezahlen?

Hallo,

ich bin seid zwei Jahren selbstständig tätig. Um genau zu sein habe ich einen Kanal auf youtube. Am anfang hatte ich nicht viel verdient. Ich denke ich war im Jahr 2016 unter der 8.000 marke. In 2017 war es dann aber um einiges mehr und ich müsste auf jeden Fall ordentlich steuern nachzahlen. Momentan verdiene ich noch mal ein wenig mehr als 2017 und mache monatlich schätzungsweise 4-6 tausend im Monat. Nun habe ich aus eigener Dummheit, das ist mir bewusst und auch nicht die Frage hier, während der Zeit weder ein Gewerbe angemeldet noch Steuern bezahlt was ich dann jetzt machen möchte. Ich hatte bisher keine Mahunung gehabt oder dergleichen insofern hoffe ich dass das nicht als Steuerhinterziehung gilt wenn ich nun selbstständig alles anmelde. Ich denke aber, dass da ordentliche Strafen auf mich zukommen werden. Kann jemand abschätzen in welcher Höhe sie liegen werden?
Die Steuernachzahlug selbst dürfte kein Problem sein da ich während dieser Zeit genügend Geld zurücklegte um Steuern bezahlen zu können. Ich fürchte mich nur, dass die Strafe vielleicht sehr hoch wird? Und wie mache ich das, erstmal Gewerbe anmelden oder welche andren Schritte?
Auch würde ich gerne issen wie viel zeit der Prozess in anspruch nehmen wird. Ich müsste eine neue Wohung mieten mit einem Studioraum da es hier zu eng wird und ich würde es gerne bald machen, bevor ich das alles jedoch abgewickelt habe und meine Bescheinigungen vom Steuerbreater etc. have denke ich nicht, dass mir irgendjemand eine Wohnfläche vermieten wird.

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Kleinunternehmer trotz 430.000€ Umsatz im aktuellem Jahr oder doch Regelbesteuerung?

Riesen dank schonmal im vorraus, für das Durchlesen, des Romans. :)

Anfang 2017, Einzelunternehmen mit der Kleinunternehmerregelung gegründet. Aber keinen Umsatz im Jahr 2017 generiert. Januar 2018, Dropshipping (Streckengeschäft), von China in die USA begonnen. (Ich besitze keinen Nexus in den USA.)

Im Januar 2018 schon über 17.500€ Umsatz generiert und bis zum heutigen Zeitpunkte beträgt mein aktueller Umsatz von Dollar nach Euro umgerechnet ungefähr 430.000€, wobei der Gewinn sich auf nur ungefähr 40.000€ beläuft.

Mein Hauptproblem ist, dass ich bisher immer noch keine Umsatzsteuernummer besitze und ich nicht weiß wie es mit den Rechnungen für die Facebook Werbung aussieht, meinen Gesamtumsatz habe ich nämlich komplett durch Facebook Werbung generiert.

Da ich keine Umsatzsteuernummer besitze und der europäische Hauptsitz von Facebook in Irland liegt, besitze ich nur Nettorechnungen der Werbeanzeigen, die mich bisher umgerechnet ungefähr 215.000€ gekostet haben.

Nun ist meine Angst, dass ich durch das Reverse-Charge-Verfahren die komplette UmSt für die bisherigen Werbeanzeigen an das Finanzamt nachzahlen muss, weil ich bei der Gründung Gebrauch von der Kleinunternehmerregelung gemacht habe und keine Umsatzsteuernummer besitze/benutzt habe.

Ich habe einen Steuerberater kontaktiert und treffe mich kommende Woche mit ihm, vorab am Telefon hat er mir gesagt, dass ich nicht unter die Kleinunternehmerregelung fallen werde.

Ich habe dem Finanzamt weder 2017 noch 2018 bescheid gegeben, dass ich vorrausichtlich die Umsatzgrenze von 50.000€ überschreiten werde.

Im Prinzip möchte ich einfach nur für das komplette Jahr 2018 regelbesteuert werden und nicht unter die Kleinunternehmerregelung fallen, damit ich nicht durch das Reverse-Charge-Verfahren die UmSt der Werbeanzeigen Rechnungen nachzahlen muss, da Sie unter der Regelbesteuerung ein durchlaufender Posten wären.

Falle ich nun unter die Regelbesteuerung oder gelte ich doch noch als KU?

Falls ich doch unter die KU falle, gibt es eine Möglichkeit rückwirkend für das ganze Jahr 2018 unter die Regelbesteuerung zu fallen?

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Rechnung über Änderung trotz Fehler des Notars? (Eintrag IHK)

Hallo,

ich habe letztes Jahr eine Zweigniederlassung einer Limited ins Handelsregister eintragen lassen. Hatte vom Notar im Vorfeld erfragten alle Unterlagen beim ersten Termin dabei. Dort wurden dann nicht alle benötigt. Die Eintragung wurde dann einmal abgelehnt, weil anscheinend nicht alle erforderlichen Unterlagen bei der Handelskammer eingereicht worden sind, und es zudem einen Formfehler in der Anmeldung gab. Daraufhin musste ich noch einmal zum Notar und noch einmal unterschreiben (obwohl ich eine Vollmacht hinterlassen hatte). Dieses zweite Mal wurde mir dann wieder in Rechnung gestellt. Meiner Argumentation:

...leider muss ich der Rechnung mit der Nr. xxxx aus folgenden Gründen widersprechen:

  1. Durch die Erteilung der Vollmacht in der ersten Anmeldung war m.M. nach eine wiederholte Unterschrift meinerseits unter der Änderungsurkunde nicht vonnöten, dementsprechend können Kosten für die Beglaubigung derselben nicht erhoben werden.
  2. Die vom Amtsgericht angeforderten Unterlagen waren Ihnen vorgelegt, dementsprechend sollte es nicht erforderlich gewesen sein, Ihnen diese noch einmal, wie geschehen, zur Verfügung zu stellen.

Gemäß der Bundesnotarkammer (http://www.bnotk.de/Buergerservice/Notarkosten/Beispiele/Registeranmeldung.php):

"In diesen Fällen (sog. Beglaubigung mit Entwurf) trifft den Notar die volle rechtliche Verantwortung für die Eintragungsfähigkeit der Anmeldung. Seine Tätigkeit umfasst dann nicht nur die Beratung der Beteiligten sondern auch die Veranlassung des Vollzugs beim Registergericht.."

wird nicht gefolgt. Ich habe jetzt einige Mahnungen bekommen, am Anfang diesen auch immer widersprochen, dann ignoriert (kamen alle mit der "normalen" Post).

Heute kam jetzt die Mahnung per "Förmlichen Zustellung" vom Gerichtsvollzieher.

Wie seht Ihr die Lage? Lohnt sich die Beschwerde bei der Bundesnotarkammer oder der Handelskammer?

Freundlicher Gruß

Alex

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Kann man durch NK-Guthaben 2014 rückwirkend für 2015 die Miete noch senken und Geld vom Vermieter zurückfordern oder anderweitig verrechnen lassen?

Die Nebenkosten-Abrechnung für 2014 kam erst am 30.12.2015 (so spät wie nie) und erbrachte ein Guthaben von ca. 360,-- Euro. Ich bin seit 1.8.2015 Rentnerin durch Zwangsverrentung des Jobcenters, bekam also meine letzte Zahlung für den Monat Juli Ende Juni 2015 (im Voraus) und meine 1. Zahlung von der Rentenstelle aber erst Ende August 2015, so dass ich Anfang August überhaupt kein Geld bekam. Ich musste damals ein kleineres Darlehen vom Sozialamt in Anspruch nehmen, die Miete konnte ich im August dann nicht bezahlen, machte dem Vermieter einen Vorschlag, diese in monatlichen Raten von 50,-- Euro abzutragen bis zur vollständigen Tilgung. Hier besteht immer noch eine Restschuld von ca. 250,-- Euro. Der Vermieter wollte eigentlich das Guthaben mit den Mietschulden verrechnen, da haben die verschiedenen Ämter aber einen Riegel vorgeschoben und schlagen sich nun um die 360,-- Euro, obwohl der Vermieter noch nichts überwiesen hat.

Ich habe auch überlegt, ob die Senkung der Nebenkosten-Pauschale, die jetzt eintreten muss, dann schon rückwirkend für 2015 Gültigkeit hat und eventuell Geld vom Vermieter zurückgefordert werden könnte. Nur, ab wann? Normalerweise rechnete er früher immer im Juli eines Jahres ab. Nun frage ich mich, ob eine Rückforderung meinerseits an den Vermieter sinnvoll wäre, denn er könnte ja dann diesen Betrag mit den noch ausstehenden Mietschulden verrechnen. Das wären pro Monat 30,-- Euro, die ich zurückfordern könnte. Sicher hätte ich von dem Geld nichts, aber andererseits wäre ich auch meine Mietschulden los, denn die Rückforderungssumme wäre in jedem Falle viel höher als die z. Zt. noch bestehenden Mietschulden und ich hätte die Ratenzahlung mit monatlich 50,-- Euro ebenfalls vom Hals. Den Rest der Summe könnte er ja behalten, denn davon habe ich ja nichts, das würde sich sowieso das JC einstecken, aber von dieser Aufrechnung mit den Mietschulden würde das JC nichts mitkriegen.

Wenn ich pro Monat 30,-- Euro zurückfordern könnte, wären das von Januar 2015 bis einschl. Januar 2016 schon 390,-- Euro, also sehr viel mehr als meine Mietschulden. Ich bin mir aber nicht sicher, ob man von Beginn eines Jahres an die Summe zurückfordern könnte oder erst z. B. von Mitte des Jahres an (NK-Abrechnung erfolgt normalerweise immer Mitte eines Jahres) .

Was kann ich tun, gibt es Paragraphen, die das belegen? Übrigens - Mieterschutzvereine kosten auch ziemlich viel Geld, was ich nicht bezahlen kann. Danke für jeden Rat.

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Schuldenerledigung durch Hypothekausweitung und Versicherungsabtretung trotz Schufa

Ich schreibe für meine Lebensgefährtin, die krank ist. Wir haben ein finanzielles Problem aus zwei Gründen:

  1. Eine Partnerfirma ihrer Firma - gemeinsames Projekt endete 2013 - schuldet ihr ca 70.000. Dieser Betrag floss mehrere Jahr aufgrund eines Vertrages. Dieser wird nun von der Partnerfirma nach Geschäftsführerwechsel anders gedeutet. Es muss geklagt werden. Damit in Zusammenhang besteht eine Schuld bei der Sparkasse i.H.v. 56.000. Krankheitsbedingt hat sie auf Mahnschreiben etc. nicht reagiert. Daraufhin kündigte die Sparkasse die Kundenbeziehung. Die Folge: Schufa-Eintrag und keine finanzielle Beweglichkeit mehr.

  2. Sie hat ein Wohnhaus. Wir haben dieses in den letzten 2 Jahren nicht genutzt, sondern vermietet. Der letzte Mieter war eine Art Mietnomade, er ist jetzt raus, vermutlich mittellos, hat uns mit Anwalt 8000,- gekostet.

Es besteht Aussicht, dass die Sparkasse die Klage unterstützt - also stillhält -, aber sie verlangt ein notarielles Schuldeingeständnis, dass der Sparkasse sofortige Vollstreckung ermöglich. Die Sparkasse hatte dies empfohlen, weil man damit gegenüber Mahnbescheid Kosten spare.

Meine Lebensgefährting möchte nun das Haus weiter beleihen, um das Mietloch teilweise zu stopfen und auch der Sparkasse für die Firmenverbindlichkeit (GmbH, aber sie haftet privat) einen ersten Teil zahlen. Dies wäre vom Beleihungswert möglich - es wären über 50.000 vertretbar, aber die Allianz (Finanzierer mit 1. Rang) schließt dies wegen der Schufa aus.

Es bliebe die Möglichkeit, eine Rentenversicherung zu opfern (ca. 16.000) und eine weitere, die als Teil der Finanzierung abgetreten ist (ca. 17.000) freizubekommen.

Frage: welche Möglichkeiten gibt es, aus der tatsächlichen Beleihungsreserve etwas herauszuholen, ohne die Versicherungen aufzugeben - angesichts des Schufa-Problems?

Und: welche Möglichkeiten gibt es überhaupt, wieder in größere Sicherheit zu kommen. Meine Lebensgefährtin, Ex-Ossi, hat in 25 Jahren aus dem Nichts eine Firma mit bis zu 20 MA aufgebaut und nie ein Schuldenproblem gehabt. Nun, wo Vertragsuntreue, Krankheit und ein Mitnomade zusammenkommen, ist auf einmal das Wohneigentum bedroht?

Das Schönste: der Banker erwähnte zum Thema Zwangsversteigerung: "Ich bekomme meine Immobilien meistens über dem Verkehrswert weg" :-)

Die Baufinanzierung setzt sich wie folgt zusammen:

54.400 Allianz Darlehen xxx 29.600 Allianz Darlehen yyy 46.000 KfW (Rest nach 15 Jahren 34.878 - dafür existiert Bausparvertrag) ges. 130.000 Kaufpreis

Beim Darlehen xxx bleibt 2020 ein Rest von 17.400

Dieser ist abgesichert durch Abtretung von 2 Rentenversicherungen rrrr/1 (Juli 2013 25.000), Rückkaufswert 2014 17.940 rrrr/2 (Juli 2013 37.000), Rückkaufswert 2014 16.675

Das Haus wurde 2009 stark renovierungsbedürftig gekauft und mit einem Aufwand von mehr als 40.000 + Eigenleistung renoviert. Außerdem sind die Immobilienpreise der Region stark gestiegen. Die Wertsteigerung kann bei bis zu 100.000 liegen.

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