Rückwirkende Krankmeldung bei Arbeitslosigkeit

2 Antworten

In solchen Sachen sind die Krankenkassen meist ganz rigoros und akzeptieren nicht einen einzigen rückwirkenden Tag.

Das ist rechtens und Du brauchst auch nicht auf Kulanz hoffen. Solche Fälle sind schon oft vor Gericht gelandet und die Krankenkassen waren nie die Verlierer.

Das kann Dir aber egal sein, da für die ersten sechs Wochen weiterhin Anspruch auf ALG I besteht (quasi Lohnfortzahlung).

Heinerbumm bitte melden !

Bewilligungszeitraum endete am 30.3.

Krankmeldung erstellt am 2.4.

Du meinst das Arbeitsamt zahlt weiter ?

Meinst du das wirklich ?

Unterjährige Gasabrechnung

Hallo zusammen,

ich ärgere mich über meinen jetzigen Gaslieferanten, die Optimalgrün GmbH, den ich zum Ende des Monats wechseln werde.

Seit Anfang April bitte ich die Firma telefonisch und per Mail, mir eine Zwischenabrechnung für Gas zum 31.12.2011 zu erstellen (Zählerstand liegt vor!!), da ich in der Verbrauchstelle anteilig Gasverbrauch gewerblich abrechnen kann. Außerdem muss ich eine Nebenkostenabrechnung für eine vermietete Wohnung erstellen. Auch hierfür ist jeweils Stichtag 31.12.

Nachdem ich mich in meiner letzten Mail an OptimalGrün auf das EnWG berufen habe, wo es seit 1.4. 2012 dem Letztabnehmer möglich sein soll, eine monatliche, vierteljährige oder halbjährige Abrechnung von seinem Versorger erstellen zu lassen gegen entsprechende "Aufwandsentschädigung" lehnt OptimalGrün es weiterhin ab, diese Abrechnung zu erstellen mit der Begründung, dass das Gesetz erst ab 1.4.2012 und nur für die Zukunft gilt, also nicht rückwirkend angewandt werden kann. Hier der Wortlaut der Antwort in Kopie:

"Gern haben wir die Angelegenheit für Sie geprüft und nehmen dazu wie folgt Stellung:

Im Absatz unten berufen Sie sich auf das neue Gesetz, da sich das Gesetz bezüglich Zwischenabrechnung auf die Zukunft bezieht und nicht auf die Vergangenheit, ist es uns leider nicht möglich Ihnen zum jetzigem Zeitpunkt noch eine Zwischenabrechnung zum 31.12.2011 zuerstellen.

"Wünscht der Letztverbraucher eine monatliche, vierteljährliche oder halbjährliche Abrechnung, so ist der Lieferant verpflichtet, dies zu vereinbaren (§ 12 Abs. 1 StromGVV i.V.m. § 40 Abs. 2 Satz 2 EnWG). Auf Grund eines erhöhten administrativen Aufwands bei einer unterjährigen Verbrauchsabrechnung erheben Energielieferanten dafür i.d.R. zusätzliche Kosten. Fragen bezüglich der entstehenden Kosten für eine unterjährige Abrechnung sind direkt an die Energielieferanten zu richten."

Vielen Dank für Ihr Verständnis."

Ich habe der Firma jedenfalls angeboten, dass ich zusätzliche Kosten selbstverständlich übernehmen werde.

Was kann ich hier tun? Wer kennt sich da rechtlich aus? Gibt es eine zentrale Beschwerdestelle, wo solche Dinge aufgenommen werden? Die Bundesnetzagentur hatte ich schon befragt, sind aber für diese Angelegenheiten (rechtliche Beratung) nicht zuständig.

Vielen Dank schon mal im Voraus.

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