Ist eine rückwirkende Forderung von Sozialbeiträgen bei rückwirkender Rente durch den Arbeitgeber in Ordnung?

4 Antworten

Das ist tatsächlich richtig.

Urlaubsabgeltungen, die Arbeitnehmer für nicht in Anspruch genommenen Urlaub erhalten, gelten als Arbeitsentgelt. Beitragsrechtlich stellen sie eine Einmalzahlung dar und sind im Monat der Auszahlung der Beitragspflicht zu unterwerfen. 

Urlaubsabgeltungen, die wegen Beendigung des Arbeitsverhältnisses gezahlt werden, sind beitragsrechtlich ebenfalls als Einmalzahlung zu behandeln und dem letzten Entgeltabrechnungszeitraum zuzuordnen.

http://www.haufe.de/personal/personal-office-premium/urlaubsabgeltung-sozialversicherung_idesk_PI10413_HI727411.html

Vielen Dank für Eure schnelle Antwort. Das Arbeitsverhältnis ist seit mehr als drei Monaten beendet und die Beiträge wurden vom AG nicht abgeführt, angeblich weil ich Krankengeld bezogen habe. Hat der AG nicht die Pflicht? Und kann er dies Versäumniss nachträglich einfordern? 

Hallo Adula,

scheinbar ist deine Frage doch nicht ganz so eindeutig zu beantworten, wie ich feststellte. Schau mal, hier war jemand in der gleichen Situation wie du:

https://www.ihre-vorsorge.de/forum.html?tx_mmforum_pi1%5Baction%5D=list_post&tx_mmforum_pi1%5Btid%5D=14589

Du siehst, selbst die antwortenden Experten dieses Forums sind sich uneins und verweisen den Fragesteller letztlich für eine abschließende Klärung an den zuständigen Rentenversicherungsträger.

MOBBING - KÜNDIGUNG DOCH KEIN ARTEST

Hallo ich habe seit einem Jahr eine Vollzeit stelle im Einzelhandel gehabt bis Donnerstag den 12.09.13 und habe mit sofortiger Wirkung gekündigt. Ich habe durchgängig einiges einstecken müssen von ich leide unter Verfolgungswahn sagt meine Chefin wenn ich sie auf Sachen hingewiesen habe die absolut nicht in Ordnung waren. (wie z.B. Freie Tage die wegen Terminen gebraucht wurden "übersehen", oder genehmigten Urlaub verschoben wegen Vollinventur, da alle Vollzeitkräfte gebraucht werden und einer gleichrangigen meinen Urlaub gegeben ohne Erklärung usw.) Am Do kam dann der ober Hammer und es kamen Aussagen ohne Hand und Fuss im Thema "Diebstahl" und ich soll doch reinen Tisch machen dann spar ich ihnen Zeit und würde als Gewinner aus diesem Laden gehen.... ne ist klar! Ich habe mir nie etwas zu schulden kommen lassen besaß bis dato auch einen Storeschlüssel und so weiter...... Ich habe sie nach 2 Stunden auf mich einreden gefragt ob sie das jetzt glücklich macht wenn ich sage ja ich war´s und es ist die Unwahrheit! Darauf hin haben sie Ihre Fassung verloren und sind ausfallend gewesen. Ich hatte dann nach einem Papier verlangt und Handschriftlich gekündigt! Jetzt lese ich hier gerade man braucht ein Attest wegen Mobbing um die Sperrfrist zu umgehen.... Meine Ärztin hatte mich wegen Mobbing auch schon Krankschreiben wollen. Nachdem ich aber dachte für was wenn ich jetzt eh zuhause bin brauche ich dann ne AU??? Kann ich am Mo zu Ihr gehen und rückwirkend noch eins ausstellen lassen??? Wie reagiert das Amt bei der Situation! Danke schon im Voraus. lg

...zur Frage

Krankenkasse, wie viel Geld im Monat zahlt der Arbeitgeber?

ich bin ein anfänger im berufsleben der gerade erst neu in einem unternehmen eingestiegen ist. mein chef sagt, dass ich sehr teuer bin, obwohl ich ein nettoeinkommen von € 1.000,-- bekommen an die krankenkasse zahle ich meine beiträge ganz normal wie jeder andere auch. jetzt würde ich sehr gerne wissen, ob das stimmt das mein arbeitgeber ca. € 600,-- kann sein auch mehr, weis nicht genau an die krankekasse zahlt stimmt das?

...zur Frage

Kann ich meinen Arbeitgeber für meine Mehrkosten durch Nachanmeldung zur GKV aus § 823 Abs. 2 ersatzpflichtig machen?

Seit 01.01.2002 war ich privat krankenversichert.

Am 05.04.2017 informierte mich mein AG erstmals über meine zum 01.01.2016 rückwirkende GKV-Pflicht. Zwar hätte mich mein AG bereits mit der Januargehaltsabrechnung am 19.01.2016 sofort bei der GKV anmelden müssen, dieser Fehler sei aber leider erst in diesem Jahr bei einer entsprechenden Schulung aufgefallen.

Mit der Gehaltsabrechnung vom 15.06.2017 erfolgte dann eine Rückforderung in Höhe von 10.487,17 €.

Am 22.06.2017 teilte ich meinem AG unter Berufung auf § 28g SGB IV mit, dass die Höhe der Rückforderung unzulässig ist.

Nach Rücksprache mit der Geschäftsführung fordert mein AG nun unter Berufung o. g. Gesetzes für die Monate März bis Mai 2017 einen angepassten Betrag in Höhe von nunmehr 1.752,39 €.

Der Rückforderungsbetrag wird jedoch höher ausfallen, da meine GKV einen Zusatzbeitrag von 1,1 % erhebt, während mein AG in o. g. Forderung einen Zusatzbeitrag von 0,9 % angesetzt hatte.

Die Forderung muss im Wege des Lohnabzugsverfahrens zurückgeführt werden. Mein AG überlegt noch, ob er mir diesen monatlich bis zum 31.12.2017 in 6 gleichen Raten abziehen darf. Das hatte ich beantragt, da snost ein negativer Auszahlungsbetrag in der Juli-Abrechnung ausgewiesen worden wäre.

Meine Mehrkosten betragen nun darüber hinaus 2.207,26 € durch:

  • Mehrbeitrag AN-Anteil zur GKV gegenüber AN-Anteil zur PKV vom 01.07.2017 bis zum 31.12.2017 in Höhe von 1.420,18 €

  • Mehrbeitrag zur Anwartschaftsversicherung bei der PKV vom 01.07.2017 bis zum 31.12.2017 in Höhe von 787,08 €

Der Vorgang ist, aus welchen Gründen auch immer aufgrund von Versäumnissen meines AG's leider sehr unglücklich gelaufen.

Da ich erst am 05.04.2017 von der zum 01.01.2016 rückwirkenden GKV-Pflicht erfahren habe, sind auch Fristen hinsichtlich einer zum 01.01.2016 rückwirkenden GKV-Befreiung auf Antrag verstrichen.

In 2015 habe ich die besondere JAEG überschritten, durch die jährliche gesetzliche Erhöhung der besonderen JAEG viel ich aber erstmals im Januar 2016 unter die besondere JAEG. Das wäre auch der Grund gewesen, weswegen ich mich bis zum 31.03.2016 auf Antrag hätte von der GKV-Pflicht hätte beferien lassen können, wenn mein AG seiner Meldepflicht nachgekommen wäre. Diese Frist ist nun aber arbeitgeberverschuldet verstichen.

Darüber hinaus muss ich im Krankheitsfalle gegebenenfalls für schlechtere Leistungen bei der GKV mehr Beitrag bezahlen und habe die unnötige Lauferei wegen den Papieren für die GKV-Anmeldung gehabt.

Dieses vorweg genommen, folgende Frage:

Kann ich meinen AG für meine ca. 4.000 € nach § 823 Abs. 2 BGB ersatzpflichtig machen?

...zur Frage

Kurzfristige Beschäftigung neben dem Hauptjob, muß der Arbeitgeber zustimmen?

Evtl. nehme ich neben meinem Hauptjob eine kurzfristige Beschäftigung auf, wie schauts aus, muß mein Arbeitgeber da einverstanden sein?

...zur Frage

Krankenkasse geändert, aber vergessen meinen Arbeitgeber zu informieren - was tun?

Hallo, bevor ich die Frage Stelle, muss ich sagen, dass mein Deutsch nicht gut ist. Deshalb bitte übersehen , wenn meine Frage hat Grammer Fehler.?

Ich arbeite als Hiwi an der Universität seit Mai 2017 und während ich den Vertrag mit der Universität machte, habe ich der Universität gesagt, dass ich mit TK

 versichert war. Ich war bis September 2017 mit TK versichert. Ab Oktober 2017, bin ich im 15. Fachsemester und ich bin nicht mehr verpflichtet bei gesetzliche krankenversicherung versichert werden. Deswegen habe ich ab Oktober 2017 meine Versicherung zu eine private Versicherung (Mawista) geaendert.

Aber wegen so viel Stress in meinem Lebenvhabe ich vergessen, meinen Arbeitgeber (Universitaet) über diese Änderung zu informieren.

Heute habe ich dieses Post von TK bekommen.

"Guten Tag Herr XXX,

 Ihr Arbeitgeber hat uns mitgeteilt, dass Sie seit dem 1. Oktober 2017 aufgrund dser Beschaeftigung der Versicherungspflicht unterliegen.

Sie sind somit seit dem 1. Oktober 2017 bei uns in der Kranken- und Pflegeversicherung pflichtversichert.

TK"

ch zahle seit Oktober 2017 60 Euro an meine private Versicherung (mawista).

Was soll ich jetzt tun?

...zur Frage

Darf die Krankenkasse Zahlung einstellen wenn man vom alten Arbeitgeber Urlaub ausgezahlt bekommt?

Seit über 6 Monaten krank geschrieben und nun Vertrag aufgelöst und der Resturlaub wurde ausgezahlt, weiterhin krank geschrieben. Bin ich verpflichtet das der Krankenkasse mitzuteilen?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?