Rückwirkende Berechnung der EinkSt. und UmsSt nach Schätzung

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2 Antworten

Ja, es können natürlich noch Steuererklärungen abgegeben werden.

Bearbeitet werden die beim Finanzamt auch, aber geänderte Steuerbescheide gibt es nur, wenn die Erklärungen zu einer höheren Steuer als bisher führen (§ 173 Abs. 1 Nr. 1 AO); eine Änderung zum Zwecke einer niedrigeren Steuer hat hingegen in diesem Fall keine Rechtsgrundlage.

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Frank30 11.04.2013, 11:13

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EnnoBecker 11.04.2013, 11:20

Sehe ich anders. Die Festsetzungsverjährung wird bereits eingetreten sein.

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blackleather 11.04.2013, 11:25
@EnnoBecker

Bei höherer Steuer denkt das Finanzamt doch immer reflexartig an Steuerhinterziehung und damit verlängerte Verjährungsfrist.

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Wenn gegen die Bescheide nicht Einspruch eingelegt wurde und diese Einsprüche nicht noch laufen, dann gibt es keine Chance.

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Frank30 11.04.2013, 11:13

Vielen Dank für deine Antwort

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EnnoBecker 11.04.2013, 11:34
@Frank30

Aber man darf nicht auf halbem Wege stehenbleiben.

Da es die Möglichkeit der Verringerung der Steuerlast nicht gibt, muss man weiterdenken: Gibt es eine Möglichkeit, diese Steuern NICHT zu zahlen?

Hier muss man natürlich die Verhältnisse des Neffen kennen. Zu prüfen wären hier der Erlass, die Stundung (dürfte wohl erfolglos bleiben) oder die Niederschlagung.

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Frank30 11.04.2013, 11:57
@EnnoBecker

Weiteres zu meinem Neffen:

Er hat seit der Aufgabe seiner Selbstständigkeit sein Abitur nachgeholt, ein Bachelorstudium abgeschlossen und wird in Kürze seinen Masterabschluss machen, eine Stelle als Berater in einem bekannten Beratungshaus hat er schon so gut wie sicher, d.h. es ist eine Zuversicht gegeben, dass er die Forderungen in Zukunft begleichen könnte, würde man ihm seitens des FA irgendwie entgegenkommen. Was wäre für jemanden in seiner Situation und seinen Zukunftsaussichten am ratsamsten welchen Weg er bei der Verhandlung mit dem FA verfolgen sollte?

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EnnoBecker 11.04.2013, 12:23
@Frank30

Das ist lieb gemeint, aber hier kann wirklich nur das persönliche Gespräch mit dem Berater weiterhelfen. Oder nicht mal das.

eine Stelle als Berater in einem bekannten Beratungshaus hat er schon so gut wie sicher

Mit der Information wird das Finanzamt jedenfalls nicht niederschlagen.

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