Rücktritt von Notarvertrag zugunsten anderm Käufer?!

2 Antworten

Warum nicht? Erst wenn es unterzeichnet ist, ist es fest und einem aus der Handgenommen. Wenn der Käufer zahlt,mist es durch.

So lange man nicht abgeschlossen hat, ist es kein Problem.

Es könnte eine Frage der Kosten sein.

Hat der Käufer, oder der Verkäufer den Notar beauftragt?

Wenn es der Verkäufer war, der den Notar bestimmt hat, gibt er dem einfach den Namen des neuen Käufers und nichts wird passieren.

Wenn es der potentielle Käufer war, muss der dem Notar den Entwurf zahlen. Es könnte dann sein, das dieser potentielle Käufer dem Verkäufer das aufbrummen möchte, wenn es keinen vernünftigen Grund für den Rückzug gab.

Aber sicher kann der Verkäufer das. Erst der notarielle Vertrag ist bindend. Vorher gibt es im Rechtssinne keinen Kaufvertrag und damit auch keinen "Rücktritt". Rückzieher wäre da die treffendere Bezeichnung.

Vertragsvarianten für Verkauf einer schlüsselfertigen Wohnung VOR Fertigstellung der Innenarbeiten?

Hallo!

Es soll eine schlüsselfertige Eigentumswohnung noch vor ihrer Fertigstellung verkauft werden. Die Wohnung wurde als schlüsselfertig vom Bauträger gekauft und muss nun aber noch vor dem Erstbezug weiterveräußert werden. Die Innenausbauten wurden bislang in Absprache mit dem Bauträger zurückgehalten, damit der neue Käufer hier noch ein Mitspracherecht bei Böden, Tapeten... hat. Aus diesem Grund ist natürlich auch noch nicht der komplette Kaufpreis an den Bauträger geflossen.

Einer Rückabwicklung und Neuverkauf stimmt der Bauträger, trotz bereitstehendem Käufer, nicht zu. Welche Vertragsvarianten gibt es nun??? Die Wohnung muss ja im Sinne des neuen Käufers fertiggestellt werden, nach dem Grundbuch läuft die Wohnung ja aber noch auf den Bauträger und somit ist ja dieser noch Eigentümer (?) und ich als Verkäufer möchte doch aber die Wohnung sofort und mit allen Rechten bezüglich der Fertigstellung an den neuen Käufer übertragen ?!? Ich kann ja nicht im Eigenauftrag die Wünsche des neuen Käufers verwirklichen, den Kauf mit dem Bauträger selbst bis zur Abnahme abschließen und dann erst den Notarvertrag mit dem neuen Käufer abschließen??? Welche Möglichkeiten gibt es?

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Verkäufer hat Grundschuldbrief verloren

Hallo zusammen,

ich habe folgendes Problem:

Ich hatte vor kurzem mein Notartermin bei dem ich ein Haus (von einem Ehepaar) und das Grundstück (von der Stadt) gekauft habe. Da ich beides zusammen gekauft habe muss es über ein Notaranderkonto laufen. Beim Notartermin ist die Grundschuld aufgefallen welche noch in Grundbuch steht aber laut Verkäufer schon lange bezahlt worden ist. Des Weiteren steh noch im Grundbuch eine Löschungsvormerkung über diese Grundschuld.

Im Kaufvertrag wurde vereinbart der Zahlungstermin am Ende diesen Monats, genauso wie der Übergang von Besitz. Mit den Verkäufer wurde mündlich auch dieser Tag als Schlüsselübergabe vereinbart. Des Weiteren wird das Grundbuch vom Haus geschlossen und in das Grundbuch vom Grundstück übertragen.

Jetzt sieht es so aus, dass dieser Grundschuldbrief verschlampt wurde :( der Notar meinte wenn es so ist muss man in ein Aufgebotsverfahren gehen welches 1 bis 8 Monate gehen kann.

Mein Problem ist:

  1. muss ich dann bis zu 8 Monate warten bis ich das Geld bezahlen kann bzw. bis meine Hausbank Ihre Grundschuld eintragen kann und dann zur Verfügung stellt?
  2. Kann ich nach Zahlung aufs Notaranderkonto ins Haus um zu Renovieren?
  3. Wer muss in diesem Fall ggf. die Bereitstellungsgebühr meiner Hausbank bezahlen wenn es 8 Monate gehen sollte?
  4. Wer bezahlt eine Änderung im Kaufvertrag?

Oder mach ich mir da zu sehr Sorgen und es geht so: Meine Bank trägt Ihre Grundschuld in das Grundbuch des Grundstücks ein und ich bezahle alles am vereinbarten Termin. Der Besitzt geht dann am mich über und das Aufgebotsverfahren wird eingeleitet. Wenn dieser "blöde" Grundschuldbrief wieder da ist wird das Ehepaar vom Notaranderkonto ausbezahlt und das Grundbuch vom Haus geschlossen und übertragen?

Vielen Dank Gruß

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KfW-Anteil für Notartermin abwarten oder nicht

Hallo zusammen,

wir haben über einen Kreditmakler einen Kredit bei DSL-Bank und KfW für das gebrauchte Haus, das wir kaufen wollen. Wir haben bereits einen Kaufvertragsentwurf erhalten und korrigiert und einen Termin zur Beurkundung am 28.12.2012. Die beiden Kreditanteile (150.000 DSL und 50.000 KfW 124) wurden wie gesagt über einen Makler beauftragt und wir haben Unterlagen, in denen immer von beiden Krediten die Rede ist, aber nicht explizit, dass sie einander bedingen. Im Grundbuch soll aber (laut DSL-Unterlage) der gesamte Betrag, also 200.000 Euro eingetragen werden.

Nun ist es so, dass wir die schriftliche Zusage von DSL haben, aber noch keine von KfW. Das sei aber Formsache. Im Internet habe ich nun oft gefunden, dass es eben bei der KfW länger dauert. Teilweise haben die Käufer vorher den Notartermin gehabt, teilweise nicht.

Unsere Frage nun an Leute hier beim Finanzfrage-Forum, die damit bereits Erfahrung haben: Angenommen, die DSL-Bank spielt mit und der Notar auch, ist es in diesem Fall üblich bzw. nicht selten, dass man den Kaufvertrag unterschreibt, obwohl eben der KfW-Anteil noch fehlt? Oder ist das sowieso nicht möglich, weil der Notar 100% Bankzusage haben will (was aber im Internet auch anders erzählt wird, s.o.)?

Wir wollen natürlich durch die 2-3 Wochen Wartezeit auf KfW das Haus nicht an einen anderen Käufer verlieren. Wir haben auch ein gutes Gefühl beim Makler und würden die 50.000 Euro wohl auch auf anderen Wegen irgendwie zusammenkriegen.

Viele Dank für eure Erfahrungen! Peter

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Klauseln im Kaufvertrag

Guten Tag,

wir wollen ein Haus kaufen und haben nun den Vorvertrag zugeschickt bekommen. Der Verkäufer hat daraufhin noch einige zusätzliche Klauseln im Kaufvertrag gewünscht. U.a.folgende: Ergänzung untet V. Weitere Vereinbarungen, 1.), vorletzter Absatz ".... und sonstige Energieversorgung, Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung) funktionsfähig sind." ERGÄNZUNG: "****Der Käufer versichert, dass auch ihm keinerlei derartige Schäden bekannt sind"****.. Die Ergänzung ist uns nun wichtig? Warum will der Verkäufer dies mit aufgeführt haben? Wir sind uns zudem unsicher, da unser regenwasser derzeit in eine Sickergrube fließt, da er sich nicht an die Kanalisation angeschlossen hat (nur bzgl. des Regenwassers). Gehört das nicht da mit rein? Dann wäre es ja nicht alles voll funktionsfähig.

zudem können wir erst zum 01.10 den Kaufpreis zahlen und nicht zum 01.09 da die Bank ja eine gewisse bearbeitungszeit hat (gerde ide KFW). Der Verkäufer drängt nun, dass das ja alles zum 01.09 machbar wäre. Muss man sich da unter Druck setzen lassen? Wir wollten auch ein Rücktrittsrecht bei fehlender Finanzierungszusage haben, da nächste Woche schon der Notartermin ist und wir bisher nichts von der Bank gehört haben. Dies möchte der Verkäufer auch nicht. Was wüdet ihr machen?

Danke schon jetzt für die Antworten..

Gruß

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