Rückstand des Kindesunterhalt

2 Antworten

Ich würde dir auch auf alle Fälle raten, in solche Fällen das Jugendamt zu kontaktieren, We gesagt, mehr als nein sagen, können sie nicht. Vielleicht kannst du ja auch Rat bei Familienberatungsstellen finden. Viel Glück!

Sind Deine Kinder unter12 Jahre alt, setze Dich sofort mit dem Jugendamt - Abteilung Unterhaltsvorschusskasse in Verbindung.

Von dort erhältst Du sofort Geld für die Kinder, welches sich vom Vater wiedergeholt wird. Du hast damit dann nichts zu tun.

Sind die Kinder bereits 12 Jahre und älter, wird die Sache schwieriger, aber nicht hoffnungslos.

Du kannst die Unterhaltsansprüche fürdie Kinder über eine sogenannte Beistandschaft klären und geltend machen.

Ein schriftlicher Antrag, der jederzeit widerrufbar ist, genügt, um eine Beistandschaft beim Jugendamt zu eröffnen. Die Beistandschaft kann schon vor der Geburt eines Kindes und jederzeit bis zu seiner Volljährigkeit beantragt werden.

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Vielen dank für die Antwort. Meine Kinder sind beide über 12 und den Beistand hatte ich auch schon gehabt, da bekam ich ja endlich überhabt mal Unterhalt. Das Jugendamt hat aber danach den Beistand niedergelegt, weil ja wenigstens etwas kam. Nun weiß ich aber nicht ob ich diesen noch ein zweites Mal in Anspruch nehmen kann.

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@bibiline

Versuche es auf alle Fälle, denn mehr als nein sagen können sie nicht.

Ich wünsche Euch viel Glück!!

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Kindesunterhalt muss hier rückwirkend gezahlt werden?

In meiner Bekanntschaft tut sich folgenden Konstellation auf.

Und zwar geht es darum dass, ein Vater für seine 3 Kinder jahrelang Unterhalt den Mindestsatz nach der Düsseldorfer Tabelle gezahlt hat. Die Mutter bezog während dieser Zeit in verschiedenen Argen (Hartz4) Leistungen. Die Höhe des Unterhalts wurde nie seitens der Ämter kontrolliert oder tituliert. Der Vater zahlte immer freiwillig den Mindestsatz.

Die neue Arge fordert nun vom Vater Auskünfte rückwirkend, ob er hätte mehr zahlen können. Das ist soweit auch ok und legitim.

Welche Gelder werden denn beim UH als Einkünfte angesehen, erzielt wurden Einkommen aus Beschäftigungsverhältnissen, und eine Selbstständigkeit (Handwerksbetrieb) wurde mit Hilfe (Kredite) aus der Verwandschaft begonnen, die aber keine Gewinne abgeworfen hat..

Zählen Kredite von Verwandten oder von Banken als Unterhaltsrelevantes Einkommen? Muss der Vater in diesem Fall mit einer rückwirkenden Nachzahlung rechnen?

Eine Nachzahlung würde der Mutter und den Kindern nicht helfen, da diese von AlgII als Einkommen abgezogen würde.... Somit würde nur die Arge davon profitieren.

Bitte wenn möglich mit Quellenangabe, Gesestzestexte etc.....

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Verzinsung im Grundbuch

Liebe Wissende,

es wurde ein Haus (Mehrfamilienhaus-Vermietung) geerbt. Die Erben möchten nun die eingetragenen Sicherungshypotheken von 1998 zahlen und löschen, welche aus unbezahlten Rechnungen und daraus resultierenden Zwangsvollstreckungen entstanden sind.

Auf Nachfrage bei den Gläubigern kam nun heute eine sehr hohe Forderung von einem. Die Ursprungsforderung + Gerichtskosten + Titel + 12% Zinsen ...die Zinsen machen die Hälfte der derzeitigen Gesamtforderung aus.

Ist die Zinsberechnung, lt. Grundbucheintrag (s. u.), so korrekt? Ich lese oft, dass Zinsen im GB so hoch eingetragen werden um Zinsschwankungen auszugleichen!? Aber möglicherweise gibt es ausnahmen??

Grundbucheintrag wie fogt:

Sicherungshypothek zu xxxx Deutsche Mark mit 12% Zinsen aus xxx Deutsche Mark und 4% Zinsen aus xx Deutsche Mark seit 04. Februar 1998 für die Firma XYZ. Im Wege der Zwangsvollstreckung aus dem Vollstreckungsbescheid des AG Ort vom 09. Dezember 1998, eingetragen am 10.02.1999

Vielen Dank für eure Hilfe schonmal.

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Anpassung Unterhalt Patchworkfamilie

Hallo

Meine mit mir verheiratete Frau bringt 3 Kinder in die Ehe die in underem Haushalt leben und erhält aus Ihrer vorherigen Ehe vom Kindsvater entsprechenden Unterhalt. Ich selbst zahle aus vorheriger Ehe für 2 Kinder Unterhalt, die folglich nicht in unserem Haushalt leben. Der Unterhalt der gezahlt wurde hat in etwa den Unterhalt gedeckt der auf der anderen Seite wieder in die "Haushaltskasse" reinkam. Leider ist der Vater der 3 Kinder nun so erkrankt, dass er keinen weiteren Unterhalt zahlen kann. Beim Jugenamt nachgefragt, ob es vom Amtswegen Unterstützung gibt wurde negativ bescheinigt, da die Mutter, meine Frau also verheiratet ist und dadurch keinen Anspruch auf Unterstützung hat. Uns fehlen von nun an ca. 800€/mt ohne jeglichen Ausgleich. Weiß jemand ob es in solch einem Fall möglich ist, dass ich meine Unterhaltszahlungen anpassen kann, da ich ja faktisch nun auch für die 3 Kinder meiner Frau eine finanzielle Mehrbelastung habe.

Gruß und Danke für Hinweise.

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Kindergeldanspruch zwischen freiw. sozialen Jahr und Studium

Ich habe folgendes Problem:

Im Sommer 09 habe ich mein Abi gemacht. Momentan mache ich ein freiwilliges soziales Jahr (6 Monate) im Ausland und werde Ende Februar zurück nach Deutschland kommen.

Nun haben meine Eltern den Bescheid bekommen, dass das Kindergeld ab März 2010 ( dem Ende des soz. Jahres) nicht mehr gezahlt wird. Und da sie Beamte/Pensionär sind entfällt auch der Familienzuschlag.

Beim Suchen im Internet habe ich nur etwas gefunden, wie das beim Zivildienst geregelt ist.

Sieht das für mich genauso aus? Also gelten da dann auch 4 Monate Übergangszeit in denen das Ki-Geld weiter gezahlt wird? Wie sieht das für die restlichen Monate bis zum Studienbeginn im Oktober aus?

Scheinbar kann man sich arbeitslos melden und bekommt weiterhin Kindergeld? Das Alter - ich bin 20- scheint da auch eine Rolle zu spielen.

Wo müsste ich mich arbeitslos melden? Und müsste ich das noch vor März beantragen?

Ich will im März ein 8wöchiges Vorpraktikum anfangen. Das ist für meinen Studienwunsch Maschinenbau Pflicht. Wird das bei der Berechnung für die Weiterzahlung von Kindergeld berücksichtigt?

Und spielt es eine Rolle, dass ich schon eine Zusage von einer Uni für das WS 2010/11 habe? Hatte mich vorab für das WS 09/10 beworben.

Wäre toll, wenn da jemand Bescheid wüsste. Gruß jannisK

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Erbe aus Erbengemeinschaft und ALG II, geht das?

Meine beiden Brüder und ich bilden eine Erbgemeinschaft. Das uns vererbte Haus soll verkauft werden. Es existiert noch eine Wohnung, aus deren Mieteinnahmen gerade die Schulden vom Haus und laufenden Nebenkosten des Hauses gezahlt werden können. Da mein Gehalt und das Kindergeld für meine Kinder und mich nicht reicht und der Ex den Unterhalt nicht zahlt möchte ich gerne wissen, ob ich ALG II beantragen kann. Zum Ex ist zu sagen, dass ein Titel besteht, er bereits angezeigt wurde und er nach wiederholter Einleitung der Pfändung mal wieder ganz plötzlich arbeitslos ist.

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Hallo, ich beziehe seit März 2014 Rente wegen voller Erwerbsminderung von der DRV.

Ich bin 52 Jahre alt und war die letzten 20 Jahre im öffentlichen Dienst tätig. Ich zahlte, wie alle anderen auch, in der Zeit durchgehend in die Zusatzversicherung VBL ein. Anfang Dezember 2013 beantragte ich die Erwerbsminderungsrente, da ich ziemlich stark vom Parkinson beeinträchtigt bin. Ich arbeitete aber so wie es ging weiter, so dass ich auch keine Zahlung des Krankengeldes in Anspruch nahm. Ende Februar 2014 bekam ich den Bescheid von der DRV (volle Erwerbsminderung wurde bis um Erreichen der Regelaltersgrenze -2029- gewährt). Ich stellte Anfang März einen Antrag auf die Betriebsrente bei der VBL. Heute bekam ich eine Absage. Als Grund für die Ablehnung wird die Anwendung des Paragraphen 41 Abs. 2 VBLS genannt. Dem Text entnehme ich, dass die Betriebsrente nur anteilig oder gar nicht gezahlt wird, wenn die Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung wegen Hinzuverdienstes nicht oder nur zu einem Anteil gezahlt. Ich habe bisher keinen Cent dazuverdient. Ich bekomme auch volle Rente von der DRV. Wie kommen die Herrschaften auf so eine Begründung? Ich wurde auch nicht eimal nach dem Hinzuverdienst gefragt. Gibt es vielleicht eine andere "versteckte" Variante der Interpretation. Ist hier vielleicht was anderes gemeint?

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