Rückstände bei AOK aus Selbstständigkeit - Jetzt familienversichert !!!

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4 Antworten

In diesem Zusammenhang würde mich ergänzend interessieren, ob in dem oben beschriebenen Fall nicht ein Wechsel der GKV ein möglicher "Königsweg" wäre?

Spricht etwas dagegen wenn die ganze Famlie zu einer anderen GKV wechseln würde? Ginge das überhaupt?

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alfalfa 22.08.2013, 09:15

Ein Recht zum Wechsel besteht nur wird bei dem Antrag auch gefragt, ob Beitragsschulden bei der Vorversicherung bestehen...Das Ergebnis des Antrags ist dann wohl vorprogrammiert.

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Also: Wenn Beitragsrückstände bestehen, so hat man nach § 193 VVG nur Ansprüche auf eine "Grundversorgung" (gilt auch für GKV). Das bedeutet, dass nur Anspruch bei akuten Schmerzzuständen oder Notfall Situationen besteht. Auf alle anderen Leistungen besteht kein Anspruch, bis die Beitragsrückstände bezahlt sind. Insofern ist die Verhaltensweise der AOK gesetzeskonform und korrekt.

Aber eine wichtige Information habe ich für Dich . Es gab eine Gesetzesänderung, die genau für solche Fälle wie Deinen zutrifft. Doch lies selbst:

http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2013/04/2013-04-10-beitragsueberschuldung-krankenkassen.html

Was bedeutet das konkret? Sprich mit Deiner AOK dass die Säumniszuschläge neu berechnet werden (sich reduzieren) und über einen Abzahlungsplan.

Dann hast Du gute Chancen, dass sich zumindest der Batzen der Säumniszuschläge reduziert. Leider hast Du erst dann Anspruch auf volle GKV Leistungen, wenn der Deckel vollständig abbezahlt ist. Warum das so ist: Da darfst Du Ulla Schmidt von der SPD ein herzliches Dankeschön sagen.

Good Luck

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Hallo,

die Säumniszuschläge werden aufgrund des neuen Gesetzes auf jeden Fall reduziert werden.

Die Handhabung der Familienversicherung finde ich merkwürdig. Anstatt mit der AOK zu diskutieren, würde ich empfehlen dass der versicherte Partner zum 1.11. zu einer anderen Kasse wechselt. Und Du automatisch mitgehst.

(Aus dem Minijob kannst Du allerdings nichts ableiten.)

Viel Glück

Barmer

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der AG zahlt 13% KV-Pauschale. Dies ist nur dazu da um wenigstens etwas Geld in die Sozialkassen zu spülen. Da ein Minijob nicht sv-pflichtig ist führt dieser zu einer Krankenversicherung! Darübe zu Argumentieren hast keinen Sinn.

Was sagt denn die AOK zu Deinem Schuldentilgunsplan? Welche Raten hast Du der AOK angeboten um Deine Schulden dort zu tilgen?

Wegen dem Säumniszuschlägen einfach mal freundlich nachfragen und wenn die AOK sich stur stellt obwohl Du ordentliche Raten zur Tilgung ageboten hast, dann würde auf die neuen Urteile zu den Säumniszuschlägen der Krankenkassen verweisen: Im besten Fall verzichtet die AOK dann komplett auf diese Zuschläge (möglich aber nicht sehr wahrscheinlich). Aber zumindest sollten sich diese Zuschläge auf Grund der neuen Urteile erheblich reduzieren

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Julia23 21.08.2013, 15:17

der Satz: "Darübe zu Argumentieren hast keinen Sinn." sollte lauten: "Darüber mit der Krankenkasse zu Argumentieren hat keinen Sinn."

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