Rücknahme eines Widerspruchs gegen einen Mahnbescheid

4 Antworten

bin kein Profi ist lediglich meine Meinung , es hätte der Mahnbescheid auch ohne RA rechtlich durchgesetzt werden können. In Deinem Fall hat der Gläubiger einen RA beauftragt und trägt somit die Kosten für dessen Arbeit. Da Du die Forderung bereits beglichen hast, wird der Mahnbescheid gegenstandslos, der Widerspruch ist begründet. Ich denke, die Gegenseite möchte nun die Kosten von Dir im Vorfeld erstattet haben, da sie befürchtet im Fall eines Rechtsstreits die unterlegene Partei zu sein, die somit die Kosten zu tragen hätte. Ist wie gesagt nur meine Auslegung, evtl. meldet sich noch ein Fachmann zu Wort. K.

Ich würde mich der Aufforderung des Rechtsanwalts nicht fügen. Es ist nämlich so, dass zum Zeitpunkt der Zustellung des MB die Forderung schon beglichen war mit der Folge, dass zum Zeitpunkt der Rechtshängigkeit der Antrag unbegründet war. Das wiederum kann Einfluß auf die Höhe des geltend gemachten Verzugsschadens haben. Genaueres könnte man dazu nur sagen, wenn de gesamte Fall aktenmäßig zur Überprüfung vorliegen würde.

Vonundzu Du befandest dich in Verzug. Du hast die Forderung des Gläuibigers samt Anwalts- und Gerichtskosten bezahlt, somit anerkannt. Dein Widerspruch hat sich somit erledigt. Warum du ihn nicht zurücknehmen willst, verstehe ich nicht, es sei denn du willst durch die Anspruchsbegründung des Gläubigers weitere Kosten verursachen, die ebenfalls zu deinen Lasten gehen.

Hallo, danke fūr die Antworten. Ich habe die geforderten 66,- EUR bezahlt und den Widerspruch (noch) nicht zurūckgenommen. Was kann der gegnerische Anwalt nun noch machen? Sollte ich den Widerspruch zurūcknehmen? Die Forderung habe ich ja nun vollumfänglich bezahlt.

Gruß, vonundzu

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