Rückkehr in GKV möglich - würdet Ihr das tun?

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3 Antworten

Ich würde gerade in diesem Alter nicht wechseln, da die Gefahr besteht, nicht nur im Bereich der Zahnmedizin zusätzliche Versicherungen zu benötigen, um auf einen vergleichbaren Standard zu kommen. Die GKV wurde in den letzten Jahren immer weiter eingeschränkt und reduziert. Das Modell ist krank und funktioniert mit der aktuellen demographischen Entwicklung einfach nicht. Daher würde ich der PKV den Vorzug geben - auch wegen der Kinder.

Wenn allerdings durch Arbeitslosigkeit und fehlende Rücklagen die Wahl eigentlich gar keine ist, dann erübrigt sich die Frage.

Mit Zusatzversicherungen, die Dir am Herzen liegen (Zähne und Krankenhausaufenthalt) musst Du in Deinem Alter auf jeden Fall damit rechnen, nochmals kräftig zu bezahlen, wenn Dich eine Versicherung überhaupt aufnimmt. Ausserdem kommen dann auch noch die Wartefristen, bis eine Leistung erstmals möglich ist, hinzu. Ich würde deshalb nicht wechseln, wenn Du es Dir leisten kannst.

Ich persönlich würde es nicht tun.

Die Prämie darf nicht das Kriterium sein. Das Wichtige ist die Sicherung der Leistungen in deiner Krankenversicherung (Ich gehe mal davon aus, dass du einen ordentlichen PKV-Tarif hast). Die Leistungen der GKV sind in den letzten Jahren immer weiter gesenkt worden, um die Beiträge zu stabilisieren und ich bin sicher, dass dies aufgrund der Umlagefinanzierung weiter gehen wird.

Wenn du auf die mögliche Unsicherheit der privaten KV insgesamt abzielst, kann ich nur sagen: Selbst wenn die Voll-PKV mal abgeschafft werden sollte (Was ich nicht glaube), wirst du als PKV-Versicherter dann eine Wahlmöglichkeit haben, ob du drin bleibst oder wechselst. Als GKV-Versicherter kannst du diese Wahl dann nicht haben.

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