Rohrverstopfung, wer muss sich darum kümmern, Mieter oder Vermieter?

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Bei mir stellte sich vor ein paar Jahren heraus, dass der Vermieter per Eigeninstallation in der der Wohnung unter mir ein zu schmales und in einem ungünstigen Ablaufwinkel verlaufendes Rohr eingesetzt hatte. Ich habe mich mit Erfolg geweigert, mich an den Reinigungskosten zu beteiligen.

Für die neue Wohnung (ein Reihenhaus) habe ich mir selbst eine - doch nicht soo teure - Spirale angeschafft. So ein Ding sollte zumindest für die Teile der Rohre reichen, die ausschließlich von deiner Wohnung aus genutzt werden.

Da du mit anderen Hausbewohnern Kontakt hast, wäre es doch wohl kein Problem, die Spirale herumwandern zu lassen und so der Verursachung auf die Spur zu kommen - oder?

Meine Erfahrung mit dieser Geschichte ist, dass auf jeden Fall erst der Vermieter über die Verstopfung informiert werden muss.

Bei Eigenregie zahlt der die Musik, der sie bestellt hat.

Lässt der Vermieter den Schaden beheben, zahlt er die Kosten.

Ausnahme: Bei der Reinigung wird festgestellt, das Ihr mutwillig eine Verstopfung verursacht habt, indem Ihr etwas abgespült habt, was nicht in die Kanalisation gehört.

Im vorangegangenen Fall konnte Euch also die Schadensvermutung zugeschoben werden. Es spricht auch wenig dagegen, wenn Ihr schon sehr lange in der Wohnung wohnt.

Nunmehr ist ja nach der ordnungsgemäßen(?) Reinigung eine neue Verstopfung aufgetreten, für die zunächst der Vermieter verantwortlich ist, um sie beseitigen zu lassen. Ihr müßt ihm eine zweiwöchige Frist zu Schadensbeseitung setzen, könnt eine Mietminderung bei einer vorliegenden Beeinträchtigung vorbehaltlich geltend machen (ich würde hiervon allerdings möglichst absehen) und ihm zugleich die Ersatzvornahme bei Fristverstreichen androhen.

Die eingeforderten, aber nicht vom Vermieter erstatteten Kosten der ordnungsgemäßen Ersatzvornahme können dann von der übernächsten Nettomiete abgezogen werden. Natürlich muss die Fachfirma auch ein Schadensprotokoll anfertigen, von dem der Vermieter eine Kopie erhält.

Siehe auch: http://www.bmgev.de/mietrecht/tipps-a-z/artikel/abflussverstopfung.html

Mietminderung durch nicht funktionelle Heizungsanlage/Warmwasser?

Hallo Zusammen,

die Mietwohnung welche ich mein Zuhause nennen will hat eine Heizungsanlage im Keller mit einem generellen, dem Vermieter bekannten defekt: Sie läuft aus. das Resultat sind fehlende wärme bei Heizung und Wasser.

Die undichte stelle ist scheinbar von der Sanitärfirma immer wieder (seit etwa 6 monaten) "geklebt" worden (Aussage des Unternehmens die sich darum kümmert). Somit gibt es 1-10 Tage am stück kein warmes wasser sowie Heizung und einen Komplett voll Wasser gelaufenen Keller.

Der Vermieter hat nach eigener Aussage schon eine Neue Heizungsanlage bestellt, diese information ist nun etwa 3 monate alt. Diese sollte dann nun auch installiert werden, dies ist aber bisher nicht der fall, was begründet wurde mit "Die installationsfirma oder der elektroniker halten Ihre Termine nicht ein". Ohne dabei zu nennen wann diese Ihre Termine vorraussichtlich einhalten werden.

Mein Problem hierbei ist simple: ich zahle 100% meine Miete, für logischerweise 100% Leistung (Kalt plus Nebenkosten) und ich meine in erfahrung gebracht zu haben das es nicht mein Problem ist das der Vermieter probleme mit den Installationsfirmen hat oder sich nicht richtig kümmert.

Meine Frage: Ist es möglich im folge Monat eine Mietminderung zu veranlassen aus eigener Hand? Sofern ja, die interessanteres Frage welche ich durch suchen im Netz leider nicht klar beantworten kann: Wieviel % der kaltmiete darf ich mindern? (Die Nebenkosten sind klar nicht davon betroffen - richtig?) Außerdem: Wie lange darf ich GESAMT (auf mehrere monate verteilt) mindern? Ich habe erfahren das man nicht mehr mindern darf wie 90% der einer Kaltmiete, ist dies richtig? sofern ja, welche möglichkeiten bleiben mir danach noch?

Ich brauche im endeffekt ein druckmittel das den Vermiter dazu veranlasst sich JETZT SOFORT RICHTIG um die angelegenheit zu kümmern.

Freue mich über jeden Konstruktiven vorschlag und Information, vielen dank im voraus.

(Hoffe alle informationen niedergeschrieben zu haben, Rückfragen werden schnellstmöglich beantwortet)

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Vermieter reagiert wochenlang nicht auf Kündigung und anderes - was tun?

Hallo, ich muss leider etwas ausholen, um unser Problem zu erklären: Wir (mein Verlobter und ich) sind zum Juli in eine frisch teilsanierte Wohnung gezogen. Am Anfang gab es kleine Probleme, die wir immer schnell mit der Frau des Vermieters per Mail lösen konnten. Anfang/Mitte Dezember bat ich die Wohnzimmertür reparieren/nachbessern zu lassen, da sie nicht schließt. Ich erhielt nie Antwort. Einen Monat darauf richtete ich noch eine Anfrage an den Vermieter, wegen mangelhafter Arbeit bei der Sanierung bzw. beim Kücheneinbau. In der Wohnung befindet sich eine neue EBK, die wir mit monatlich 100,-€ (5 Jahre) abzahlen. Wieder keine Reaktion. Inzwischen hatte sich aber ein ganz anderes Problem aufgetan: Die Fima in der mein Verlobter arbeitet droht pleite zu gehen, drei Monate war sie nicht in der Lage das Gehalt voll und fristgerecht zu bezahlen, daher suchte er nach einer neuen Stelle. Die fand er auch recht schnell, allerdings nicht in der gleichen Stadt, sondern in der Stadt in der ich arbeite und zu der ich täglich 2 Stunden (hin und zurück) pendle. Also möchten wir jetzt dort hin umziehen. Die Kündigungsfrist bei dem Job meines Verlobten betrug nur einen Monat, bei der Wohnung sind es aber 3 Monate, allerdings muss er den neuen Job am 1.3. antreten. Wir haben Ende Januar die Kündigung per Post geschickt, mal wieder keine Reaktion! Uns ist klar, dass wir kein Recht haben früher auszuziehen, aber hätten wir nicht wenigstens eine Kündigungsbestätigung bekommen müssen? Wir haben darum gebeten schon zum März ausziehen zu können und vorgeschlagen Nachmieter zu suchen, was wir dann auch getan haben, obwohl wir keine Antwort hatten. Nach einer gewissen Zeit haben wir bei den Vermietern angerufen, das Telefon ist abgestellt... Einige Zeit später sind wir mal an deren Haus vorbei gefahren, kein Name mehr an Klingel und Briefkasten... Also habe ich unseren Vermieter gegooggelt und seine Firma ausfindig gemacht und dort mal angerufen, aber er ist angeblich nie da (bei den 2mal die ich´s versucht habe). An die Firmen-E-Mail-Adresse haben wir dann nochmal die Kündigung geschickt, keine Reaktion, auch kein Rückruf um den ich gebeten hatte. Dann habe ich von Nachbarn die Handynummer seiner Frau bekommen und diese in Frankreich erreicht. Sie ist Französin und lebt wohl den Winter über dort. Das führte allerdings zu einer prompten Reaktion seinerseits, er wollte die Selbstauskünfte der Wohnungsinteressenten haben! Es schien also, als wäre er einverstanden, dass wir zum März ausziehen. Wir haben 3 gutsituierte junge Paare vorgeschlagen, alle uns ähnlich, so dass sie seinen Vorstellungen entsprechen müssten und ins Haus passen. Das war vor 10 Tagen, seit dem wieder keine Reaktion! Auch nicht, als ein Paar abgesprungen ist, was ich ihm natürlich gleich weiterleitete. Und auch nicht, als ich für dieses Paar neue Interessenten gefunden habe und ihm die Selbstauskunft schickte. Was sollen oder können wir jetzt machen??? Danke im voraus V.

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