Rohbauwände in Genossenschaft übernehmen?

3 Antworten

Das sollte doch in den Geschäftsbedingungen bzw. dem Mietvertrag mit der Genossenschaft festgelegt sein. Was Euch erwartet, war doch sicher bekannt.

Wenn alle Genossenschaftsmitglieder einheitlich behandelt werden und nicht doppelt abkassiert wird, ist das "Gleichheitsprinzip" doch gewährleistet. Es macht ja vielleicht auch Sinn, wenn man über Fussböden und Tapeten nach eigenem Geschmack entscheiden kann.

Nach einer "Sanierung", die von Euch finanziert werden muss, hört sich Deine Beschreibung nicht an. Ich vermute, dass Ihr die "alte" Wohnung nicht renovieren musstet.

Bei unserer Genossenschaft sind die Dinge anders geregelt, aber das zu wissen, bringt Dir ja nichts, denn wir haben sicher einen anderen Mietvertrag.

Ich habe genau das von einer Kölner Wohnungsbaugenossenschaft auch gehört.

Allerdings bezweifele ich, dass es allgemein übliche Praxis ist. Von anderen hiesigen Wohnungsbaugenossenschaften weiß ich, dass dort die Wohnungen in tapeziertem Zustand übergeben werden.

Letztendlich ist es ja die Entscheidung des Mieters, ob er in eine solche Wohnung einziehen will.

Und im übrigen erinnere ich daran, dass Wohnungsbaugenossenschaften Überschüsse an ihre Mitglieder ausschütten und es daher auch im Interesse der Mieter ist, dass möglichst wenig Kosten zu Lasten der Genossenschaft entstehen.

Das scheint bei verschiedenen Genossenschaften der östlichen Bundesländer gang und gäbe zu sein, dass Mieter ihre Dekoration von den Wänden entfernen müssen und ein Nachmieter dann alles komplett tapezieren muss.

Diese Erfahrung haben wir jetzt 2 Mal bei unserem studierenden Nachwuchs gemacht.

Wir leben im tiefsten Bayern (also im Herzen ;-) aber ganz lieben Dank für die Antwort und einen schönen Abend!

0

Was möchtest Du wissen?