Risikozuschlag bei PKV herabsetzen/rausnehmen

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Wenn die Mitgliedschaft bei der Signal-Iduna nur zwei Jahre beträgt, käme evtl noch ein PKV Wechsel in Frage. Aber der neue Versicherer wird eine ärztliche Untersuchung veranlassen, und Vorerkrankungen dürfen nicht verschwiegen werden. Es gibt aber Versicherungen, wo durchaus eine niedriger Beitrag möglich ist.

Bei einer Klage, wird das Verfahren womöglich mit einem ärztlichen Gutachterstreit belastet, das Risiko ist unkalkulierbar.

Übrigens - Signal Iduna ist bei der PKV nicht unbeding die preiswerteste Versicherung, so dass die Chancen bei einer anderen Versicherung doch einen günstigeren Tarif zu finden gar nicht so schlecht sind.

Ich hatte vor einigen zig Jahren das gleiche Problem. Bei mir wollten sie nicht herabsetzen, aber eine neue Versicherung hat sich sogar mit dem Hinweils auf die Vorerkrankung udn dem Vermerk ausgeheilt zufrieden gegeben.

Manchmal reagieren die wirklich seltsam.

Würde Dir raten, ein Attest vom Arzt mit den Änderungen zu Deiner alten Krankheit der privaten Krankenkasse vorzulegen, dann könnten die vielleicht von dem bisher erhobenen Risikozuschlag in Zukunft absehen.

Guten Tag, Zahlung für Interimsbrücke wird von der PKV abgelehnt, an wen wende ich mich?

Leider sind meine Kronen bereits 30 Jahre alt und nun weisen sie Schäden auf. Da ich an einigen Zähnen stärkere Schmerzen hatte, mußten die Kronen runter. Richtigerweise haben wir vor Beginn der Behandlung einen Heil- und Kostenplan an die Versicherung geschickt. Doch bevor dieser zurück kam, entzündete sich ein Zahn und auch ein Weisheitszahn mußte gezogen werden. Ich bekam außerdem noch eine Wurzelbehandlung. Da nach der Wurzelbehandlung 3 Monate gewartet werden sollte und der Biss durch die gezogenen Zähne auf einer Seite gar nicht mehr vorhanden war, ließ mein Zahnarzt eine metallgestützte Interimsbrücke anfertigen (die schon teurer ist als ein Provisorium). Diese Interimsbrücke war bereits im Heil- und Kostenplan mit aufgeführt.

Kaum fertig - Ablehnung der Versicherung - genau diese metallgestützte Brücke wollen sie nicht bezahlen.

In der Gebührenordnung für Zahnärzte steht klar drin, daß sie erstattungsfähig ist, wenn die Tragezeit mindestens 3 Monate beträgt. Jetzt trage ich sie bereits seit Dezember - also weit über 3 Monate. Trotzdem ist jedes Verhandeln mit der Versicherung fehlgeschlagen. Für diese Argumentation sind sie nicht zugänglich.

Anfangs hat mir die Zahnarztpraxis weitergeholfen, doch nun kam die Mahnung und ich finde leider nichts zu meiner Frage: An wen wende ich mich? Ist die Schlichtungsstelle die Ärztekammer oder der Bund der Versicherten oder Verbraucherschutz?

Hat jemand bitte einen Tip für mich?

P.s: Das einzige Argument ist wirklich die Tragezeit der Interimsbrücke - nicht mein Vertrag.

Vielen Dank und freundliche Grüsse

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Wie werden Arztrechnungen unter Hartz4 abgerechnet, wenn man privat krankenversichert ist?

Ich bin PKV versichert und derzeit ALG2 Empfänger. Mein Tarif übernimmt nur 90% jeder Rechnung (70% bei Zahnarzt). Diese Selbstbeteiligung übernimmt das Amt ja nicht.

Lassen sich diese Mehrausgaben aber von erzielten Nebeneinkünften abziehen?

Dazu die Grundsatzfrage: Wie sieht es mit der Abrechnung der Rechnungen aus? Die laufen ja schliesslich über mein Konto: Ich bezahle die Arztrechnung, die PKV überweist eine Erstattungsleistung. Die Erstattungsleistung der PKV müsste doch als "Einkommen" angesehen werden. Demgegenüber die von mir bezahlte Rechnung als absetzbare Ausgabe. Wenn es aber eine abzugsfähige Ausgabe ist, müsste ich sie doch auch gegenüber Nebeneinkünften gegenrechnen können?

Mein Sachbearbeiter hat nur erwähnt, dass Ausgaben für Gesundheit "Privatvergnügen" sind und nicht gegenrechnenbar.

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