Risikolebensversicherung in Darlehenshöhe abschließen?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn er seine Familie absichern will, dann klar, mindestens die Höhe des Eigenheimdarlehens. Man sollte tiefer graben und klären, ob darüber hinaus die Ehefrau das Haus auch halten kann, wenn es voll bezahlt ist. Nach durchspielen einiger Szenarien mit Ausbildung der Kinder usw. kommt meist heraus, das ein kleiner bis großer Überhang zusätzlich gewünscht und sinnvoll ist.

Gleichzeitig sollte man nicht nur den Tod des Hauptverdieners absichern, denn der ist auch ganz schön arm dran wenn z.B. die Ehefrau stirbt und er mit zwei Kindern, Vollzeitjob und Haus da zurück bleibt.

Produkttechnisch ein Tarif der sich degressiv verhält, es gibt genug Anbieter die das exakt zum Darlehensverlauf mit Zins und Tilgungshöhe abbilden und das extrem günstig anbieten.

Auch für den Überhang, also die Versorgung der Familie über die Fianzierung hinaus, sollte man den degressiven Tarif nehmen, denn die Jahre für die man noch die finanzielle Verantwortung für die Kinder trägt nehmen ja ebenfalls ab.

Bei allem aber auch die Gesamtsitutation berücksichtigen, sollten andere große Vermögenswerte da sein, vermögende Eltern etc. , muss das mit in die Überlegung rein.

Und zu guter letzt: Versicherungsnehmer und Versicherte Person immer über Kreuz! Das vermeidet Anrechnung aufs Erbe. Meist wird zwar der Freibetrag reichen, aber ich würde da kein Risiko eingehen, weder als Kunde noch als Vermittler.

Super Antwort!

Leider gibt es nur einen DH.

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