Risikolebensversicherung beim Hauskauf?!

2 Antworten

Ja das ist möglich und richtig. Als Versicherung bietet sich eine normale Risiko-LV an oder eine Risiko-LV mit linear fallender Versicherungssumme – dem Darlehen entsprechend. Eine Risiko LV zahlt bei Tod. Egal ob durch Krnakheit oder Unfall. Man schließt die Versicherungen über Kreuz ab. Der Versicherungsnehmer erhält immer das Geld aus der Versicherung. So sieht es in der Praxis aus: Du schließt eine Risikolebensversicherung für deine Frau ab. Du bist Versicherungsnehmer und Betragszahler. Deine Frau versicherte Person. Stirbt deine Frau bekommst du dein eigenes Geld. Wofür du natürlich keine Steuern zahlen brauchst. Deine Ehefrau schließt eine Versicherung mit dir als versicherte Person ab. Dann erhält sie bei deinem Tod auch ihr eigenes Geld. In beiden Fällen fällt keine Erbschaftssteuer an.

Aber was machst du wenn jemand sehr schwer krank wird. Kannst du dann noch Zins und Tilgung bezahlen. Hast du wenigsten auch Berufsunfähigkeitsversicherung und dein Frau auch? Ein weitere Möglichkeit wäre eine Dread-Disease Police.

Soll vorrangig ein Darlehen mit laufender Tilgung abgesichert werden, bietet sich hierfür eine besonders günstige Variante an: die Risikolebensversicherung mit fallender Versicherungssumme.

Bei diesem Absicherungsmodell fällt die Versicherungssumme annuitätisch, der Betrag wird jeweils an die Höhe der Darlehensrestschuld angepasst. Im Klartext: Mit zunehmender Tilgung und damit immer geringerer Restschuld wird eine immer weiter abnehmende Risikoabsicherung benötigt. Diese Variante ist optimal beim Hauserwerbskredit, denn sie ist preiswerter als eine Risikolebensversicherung mit konstant fester Versicherungssumme.

Daran denken: Sind sowohl Vater wie Mutter der „Baufamilie“ finanziell gleichmäßig an einem Bauvorhaben beteiligt, sollten auch Versicherungen für beide abgeschlossen werden.

Quelle: http://www.biallo.de/finanzen/Versicherungen/risikolebensversicherung-sondervariante-zur-immobilienabsicherung-nutzen.php

Ein reizvoller Gedanke die degressiv fallende Versicherungssumme und dazu noch billiger pro Kopf, aber bei zwei separaten Versicherungsverträgen insg. teuer!

Die Macken dieses Modells werden im Link gar nicht beleuchtet!

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Gutachtenkosten für Risikolebensversicherung

Ich möchte für mich und meine Lebensgefährtin eine Risikolebensversicherung zur Absicherung des Immobiliendarlehens abschließen. Hierzu habe ich einen Antrag bei Cosmosdirekt und auch bei der ERGO-direkt gestellt. Ergodirekt schließt die Verträge direkt am Telefon ab und man muß den fertig zugesandten Versicherungsantrag nur noch unterschreiben und zurücksenden, bekommt direkt auch den Jahresbeitrag mitgeteilt. Bei Cosmos ist das alles etwas komplizierter. Die verlangen noch Befundberichte/Gesundheitszeugnisse bei allen Ärzten ab. Die Arztabfrage von Cosmos läuft zur Zeit und dauert bis zu 2 Monaten oder mehr. Nun habe ich aber bei Ergo-Direkt den Vertrag schon fertig vorliegen? Ist Cosmos wirklich günstiger? Eine Mitteilung über die mögliche Beitragshöhe liegt mir nicht vor. Werden mir die Begutachtungskosten bei Cosmos in Rechnung gestellt,wenn ich den Vertrag dort letztendlich trotz Gutachtenanforderungen etc nicht abschließe?

Ist bekannt, ob ERGO-Direkt letztendlich im Versicherungsfall möglicherweise nicht bezahlt, wenn die so leicht per Telefon (Gesundheitsabfrage per Telefon) ihre Verträge abschließen, so daß es besser ist, Geduld für die Begutachtung für Cosmos aufzubringen und letztendlich bei Cosmos abzuschließen?

Wer hat damit Erfahrung gemacht und kann mir einen Tipp geben. Es geht um eine Risikolebensversicherung über EUR 130.000,-- , bei der ich und meine Lebensgefährtin uns gegenseitig für den Todesfall für die Kredittilgung absichern möchten. Viele Grüße

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Ich plane eine Anschlussfinanzierung, macht es Sinn einen Bausparvertrag abzuschließen?

Guten Tag zusammen,

würde mal gerne eure Meinung einholen...

Habe mir dieses Jahr eine Wohnung gekauft, bei der im März dir Tilgung anfängt. Wohnung ist quasi Neubau (BJ 2012) und hat inkl. TG-Stellplatz 200.000€ gekostet.

Habe ein gutes Finanzierungsangebot abgeschlossen mit 1,35% Zins über 10 Jahre bei 100% Finanzierung. Nun möchte meine Bank mit mir gerne ein Anschlussfinanzierungsvertrag in Form eines Baussparvertrags abschließen, um sich die momentan niedrigen Zinsen für die Jahre nach meiner 10-Jahre-Finanzierung zu sichern.

Hierbei gibt es wohl zwei Modelle:

Ein Modell mit niedriger Ansparrate ~300-400€ mit der ein Anschlusszins von etwa 2,3-2,5% möglich wäre...

Das zweite Modell mit hoher Ansparrate ~500-600€ würde einen Anschlusszins von 1,3-1,5% haben.

Was meint ihr? Macht es Sinn, so einen Baussparvertrag abzuschließen, der an sich fast keinerlei Verzinsung aufweist? Werden die Zinsen in 10 Jahren wirklich so eklatant gestiegen sein oder sich weiter auf niedrigem Niveau bewegen?

Als Alternative habe ich mir überlegt, einen eigenen Sparplan in Form von Aktien und Fonds aufzustellen und mit dem "hoffentlich" dort erwirtschafteten Geld nach zehn Jahren direkt einen großen Teil zu tilgen und daraufhin auf niedrigere Zins-Angebote bei Banken spekulieren zu können. Positiver Nebeneffekt... auf dieses Geld könnte ich jederzeit auch mal kurzfristig zugreifen, auf das Geld im Bausparvertrag nicht.

Letzte Option....

Den Bausparvertrag mit niedriger Ansparrate abschließen und zusätzlich die Differenz zum Bausparvertrag mit hoher Ansparrate in Fonds/Aktien/etc. stecken.

Wäre schön, wenn ihr mir bei dieser Abwägung der Chancen/Risiken helfen könntet.

Vielen Dank und frohes Schaffen!

Alex

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Ist es gut, eine "Verpfändungsvereinbarung" bei Abschluss einer 'betrieblichen Altersversorgung' abzuschließen oder birgt dies auch Risiken?

Hallo, meine Frau lies sich bei der Sparkasse zu einer 'betrieblichen Altersversorgung' informieren, da sie vorhat, eine abzuschließen. Sie arbeitet im öffentlichen Dienst.

So hat sie jetzt erfahren, im Gespräch mit zwei Ihrer Kollegen, das sie auch eine abschließen wollen. Die eine jedoch, sollte zur 'betrieblichen Altersversorgung' zusätzlich noch so eine "Verpfändungsvereinbarung" mit dazu unterschreiben, - die andere brauchte das nicht, bzw. sie wurde Ihr erst gar nicht angeboten.

Mittlerweile habe ich Rücksprache mit dem Banker gehalten (ich saß bei dem Beratungsgespräch meiner Frau, mit dabei).

Hier könnt Ihr die "Verpfändungsvereinbarung" und die Erklärung des Bankers zu meiner Rückfrage bezüglich der "Verpfändungsvereinbarung" lesen: https://drive.google.com/file/d/11sExXJWvyPPLX0sXQ65_xMeGQrblaWf_/view?usp=sharing

Mich macht so ein Schriftstück generell sehr misstrauisch. Schon der Name klingt äußerst abstoßend: "Verpfändungs....." :( . Kann meine Frau guten Gewissens so etwas unterschreiben, oder wird Ihr/uns dies später eventuell mal zum Verhängnis?

Wie bewertet Ihr die Erklärung des Bankers dazu? Gibt es für meine Frau/mir damit auch irgendwelche Nachteile? Kann ich der Aussage des Sparkassenangestellten vertrauen?

Ich bin sehr unsicher, kenne mich aber auch nicht so in diesen Sachen aus.

Vielen Dank im Voraus schon mal für Eure Antworten! :)

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