Risiko-LV: Beiträge (und Versicherungssumme) erst gesenkt - jetzt wieder erhöhen?

4 Antworten

Aussichtslos. Sieht man mal von Pflichtversicherungen ab, ist kein Versicherer verpflichtet, einen Vertrag abzuschließen und genau das wollt Ihr. Da kann Euch kein Anwalt helfen. Angesichts der medizinischen Diagnose bekommt Ihr auch nirgendwo anders mehr eine Lebensversicherung abgeschlossen.

Selbstverständlich fällt einem dann die Risiko-LV wieder ein und wir haben versucht, wieder auf den ursprünglichen Beitrag (und die ursprüngliche Versicherungssumme) zurück zu kehren.

Erfolglos würde ich vermuten.

Ist das tatsächlich so?

Natürlich. Denn einen sterbenden gegen den Tod zu versichern ist ein vorprogrammiertes Verlustgeschäft. Warum sollte eine Versicherung soetwas tun? So hart das klingt, aber eine Risiko-LV ist wie der Name schon sagt eine Risikoversicherung. Wenn das Risiko steigt, muss der Versicherer die Chance haben dies zu prüfen.

Anscheinend wurde keine Nachversicherungsgarantie eingebaut und eine Klausel zum Zurückkehren zum ursprünglichen Wert des Vertrags ohne G-Prüfung gab es auch nicht. Leider Pech.

Ist mit dem neuen Versicherungsschein ein ganz neuer Vertrag entstanden?

Beitrag und Leistung wurden reduziert. Das Kostenrisiko für das Kollektiv gesenkt. Jetzt wollt ihr es wieder erhöhen und zwar deutlich weil dein Mann krank ist. Natürlich lehnt die Versicherung das ab.

Gibt es eine Möglichkeit, die Rück-Erhöhung auf die ursprüngliche Versicherungssumme doch noch durchzusetzen (notfalls anwaltlich)?

Nein. Lies dir doch mal den Beitrag von mig112 durch. Der veranschaulischt das ganze. Wenn das möglich wäre, hätten wir Beiträge zu Versicherungspolicen jenseits von Gut und Böse. Kein Mensch könnte sich diese mehr leisten.

Das kann ich jetzt nachvollziehen.

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Die Versicherung ist im Recht, ich meine es gibt keine Chance den alten Vertrag ohne erneute Gesundheitsprüfung wieder herzustellen.

2010 Wohnung gekauft, 2020 Hauskauf "geplant". Aktuelle Ausrichtung auf "Anschlussfinanzierung"

Hallo zusammen,

dies ist mein erster Beitrag in diesem Forum. Ich benötige mal Euren Rat zu meiner mittelfristigen Ausrichtung. Folgende Situation ist gegeben: Meine Verlobte (29) und ch (29) haben 2010 eine Wohnung gekauft (86.000€ zzgl. NK), in der wir bereits 3 Jahre zuvor gelebt haben. Abzüglich EK haben wir 54.300 € zu 3,06% nom. an Darlehen aufgenommen. Tilgung 5,8%. Desweiteren läuft ein zinsloses Darlehen in Höhe von 10.000€ (bis 2015). Zinsbindung endet im Jahr 2020. Die Restschuld würde (ohne Sondertilgungen) 20.000€ betragen. Da wir diese tätigen werden, werden wir das Darlehen bis zum Ende der ZB vorraussichtlich komplett tilgen. Soweit so gut...

Diese Wohnung ist/war eigentlich nur ein "Zwischenschritt" für den Kauf eines Hauses gedacht. Im Zeitraum von 2020-2022 haben wir uns zum Ziel gesetzt dieses zu kaufen. Kaufsumme ca. 180.000 - 200.000€ . Nun sind wir dabei unsere finanzielle Situation auf diesen Zeitraum und auf die dann benötigte Finanzierung auszurichten.

Folgende BSV`s sind momentan vorhanden: 1) BSV meiner Verlobten aus dem Jahr 2004 (BSS 13.000€ - 3,5% Zinsen inkl. Bonus, Sparrate 120€, Guthaben momentan: ca. 7800€ - bereits Zuteilungsreif)

2) Mein BSV aus dem Jahr 2002 ( BSS 50.000€ - 2,5% Zinsen inkl. Bonus, Sparrate 120€/Mon, Guthaben momentan: ca. 12.000€, Zuteilung vorrauss. 2017)

3) Neuer BSV aus 2010 als" Zinssicherungsinstrument" (BS 50.000€ - 0,75% Guthabenzinsen - 3,8% effektiver Darlehenszins, 5% Tilgung. Sparrate 50€/Mon, (damit er bereits einige Bewertungspunkte sammelt) Guthaben momentan: ca. 600€.

Nun habe ich folgende Planung zur Ausrichtung des späteren Hauskaufs und brauche Eure Meinung:

1) Den BSV meiner Freundin lassen wir, obwohl er zuteilungsreif ist, weiter mit unveränderter Sparrate weiter laufen, bis die BSS erreicht ist (ca. 2015). Anschließend möchten wir diesen zuteilen lassen. Ein Teil soll als Sondertilgung (10% möglich-sprich 5.430€) verwendet werden. Bis dahin ist ebenfalls ein PKW Kauf fällig. Daher soll der andere Teil dafür verwendet werden.

2) Meinen BSV möchte ich mit unveränderter Sparrate bis zur Zuteilung (ca. 2017) weiter laufen lassen (aufgrund der Habenzinsen). Ca. 2017 nehme ich dann die Zuteilung an und möchte das dann verfügbare Guthaben (ca. 20.000€) auf den neu abgeschlossenen BSV als Sonderzahlung einzahlen.

3) Bei dem neuen BSV möchten wir die BSS auf 100.000€ erhöhen (40% Ansparen). Wenn alles,wie geplant, aufgeht, werden wir die 40% ca. 2020/2021 zusammen haben.

Daraus würde sich im Jahr 2020/2021 folgendes Szenario ergeben: ca. 80.000€ VK der Wohnung + ca. 40.000€ BSGuthaben

Die restlichen 60.000€ sollen dann per BS-Darlehen (3,8€ effektiv, 500€/Mon, Laufzeit 12 Jahre - bis 2032) abgedeckt werden.

Somit wäre die Kaufsumme von 180.000€ zu "vernünftigen" Zinsen abgedeckt.

Nun benötige ich, wie gesagt, Eure fachliche Meinung. Haben wir etwas nicht bedacht, bzw. habt ihr Tipps für eine andere Vorgehensweise? Sorry für den vielen Text!:-)

DANKE und VG

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