Riesterzulage nur bei Sparquote von 4% des Bruttoeinkommens?

1 Antwort

Dann gibt es den höchstbetrag. zahlst Du weniger ein (im Verhältnis zum Einkommen) gibt es auch weniger Förderung. und der Höchstbetrag liegt bei 2.100,-- also 4 % von 52.500,-. Steigt das Gehalt darüber hinaus, bringt der mehrbetrag nichts mehr.

Da die Förderung ja als festbetrag gestaltet ist, 154,- für den Sparer und dann Beträge für kinder usw. wird die Förderung mit höheren Einzahlungen relativ immer schlechter.

Riester-Beitrag nicht rechtzeitig abgebucht

Hallo,
ich habe seit mehreren Jahren einen Riester-Vertrag. Der Beitrag wird bisher 1x jährlich Anfang Januar abgebucht. Mein Problem ist, dass in 2013 ein viel zu niedriger Eigenanteil von der Gesellschaft abgebucht wurde, obwohl ich vorher eine Erhöhung beantragt habe. Die ist aber erst in 2014 abgebucht worden.
Leider ist mir selber das erst jetzt beim Erstellen meiner Einkommensteuer-Erklärung für 2013 aufgefallen.
Hintergrund: In 2013 hatte ich im Mai eine Erhöhung meines Beitrages beantragt, da sich mein Vorjahres-Einkommen 2012 deutlich erhöht hatte. (Die vorigen Jahre habe ich wegen Elternzeit nur 60 EUR eingezahlt, in 2012 war ich wieder berufstätig und sollte ca 900 EUR selber einzahlen, um die volle Zulage zu erhalten).
Ich habe den Antrag mit meiner Bankberaterin ausgefüllt, die diesen Antrag dann an die Gesellschaft weitergeleitet hat. Die Beraterin kannte die Änderung meiner Einkommensverhältnisse und meinen Riester-Vertrag.

Das Problem war wohl, dass mein jährlicher Beitrag immer im Januar abgebucht wird und damit die Änderung im Mai von der Versicherungsgesellschaft erst wieder im folgenden Januar beachtet wurde. Das ging aber aus dem Antrag für mich in keiner Weise hervor. (Leider ist mir in 2013 nicht selber aufgefallen, das kein erhöhter Beitrag abgebucht wurde.)

Ich fürchte einen Großteil meiner Zulage von 824 EUR nicht zu erhalten und frage mich, ob die Bank bzw. die Versicherungsgesellschaft mir diesen Schaden nicht ausgleichen muß. Wer kann mir hier auskünfte geben ? Danke im voraus.

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Riesterrente: Zulage wurde von ZfA eingezogen, weil ein Kreuz fehlte ?

Heute traf von der ZfA der 2. Ablehnungsbescheid ein , dass für die Jahre 2003-2008 keine Zulage für den Riestervertrag meiner Frau gezahlt würden (1Person +3 Kinder). Eigentlich ist meine Frau zulageberechtigt. Die angegebenen Gründe der Ablehnung: Zu Vertragsbeginn 2002 war meine Frau angestellt (dafür gab es Zulagen). 2003 wurde sie verbeamtet. Diese Änderung habe ich versäumt mitzuteilen. In 2011 kam die erste Ablehnung und Rückforderung, da die ZfA bei der Prüfung die Berechtigung nicht erkennen konnte. Wir stellten einen Prüfantrag und korrigierten die Angabe "Beamtin" und erteilten beim LBV(Landesamt für Beamtenversorgung) Auskunftsrecht Richtung ZfA. Die aktuelle Ablehnung beruft sich nun darauf, dass bei der externen Behörde die Einwilligung meiner Frau zu Gehaltsauskünften erst 2011 vorlag und somit nur die vorherigen zwei Jahre (2009/2010) prüfbar seien und somit eine Zulage erhalten können, während diese für die Jahre 2003-2008 nicht bewilligt wird.

Ist dies wirklich die Rechtslage? Kann es rechtens sein, dass man nur 2 Jahre rückwirkend Förderung und Prüfung beantragen darf, die ZFA aber 6 Jahre rückwirkend prüfen darf und somit mit einem kleinen formalen Fehler viele tausend € den Bach runtergehen? Das macht stark den Eindruck, die Förderung der privaten Altersversorgung soll möglichst nicht den Berechtigten ausgezahlt werden. Es erinnert an Methoden von Drückerkolonnen und Telefonmarketing

Liegt hier nicht eine Ungleichbehandlung von Beamten und Angestellten vor?

Hätte ich die Kinder auf meinem Vertrag stehen, wäre der Großteil der Förderung nicht "verloren" Ich rechne das lieber nicht mehr genau aus..

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