Riesteranbieter Bayer. Versorgungskammer: Riester fällt bei Tod an die Versicherten, Pech, Ausweg?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Riester kann man nicht vererben. Nur auf einen Ehegatten, der auch einen Riestervertrag hat übertragen werden. Zulagen unschädlich. Sonst kann der Vertrag kann nur gekündigt werden. Dann werden die Zulagen und Steuervorteile abgezogen. Hinterbliebene kann man nur mit Rentengarantiezeit versorgen.

Der Kauf einer Wohnung ist auch noch eine Option.

Danke Niklaus, eine Rentengarantiezeit gab es bei meiner Riesterrente bei der Bayer. Versorgungskammer nicht zu vereinbaren, doch wenn ich dann die Riesterrente beziehe und dann krank würde, könnte ich sie wohl nimmer kündigen? Schwierige Sache.....

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Kauf Dir zu Beginn der Rente eine Eigentumswohnung, in die Du selber einziehst und benutze den Riestervertrag, um einen Teil des Kaufpreises zu bezahlen.

Oder: Bau Deine existierende eigene Immobilie altersgerecht um und benutze dafür das Geld aus Deinem Riester-Vetrrag.

Das ist eine ordnungsgemäße Verwendung des Guthabens im Riester-Vetrrag und die Immobilie kannst Du nach Deinem Tod vererben. Setze also testamentarisch Deine Nichte als Erbin ein und schon ist das Vermögen in der nächsten Generation. (Kostst allerdings Erbschaftssteuer.)

Das ist ein kreativer Vorschlag

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Danke jsch1964, die Eigentumswohnung habe ich schon (zahle aber noch ab), ich habe aber keinen Wohnriester abgeschlossen, sondern die sogenannte PlusPunktRente bei der Bayer. Versorgungskammer (die auch Rententräger der Zusatzrente des öff. Dienstes ist). 

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@Rentenfrau

Hallo Rentenfrau. Das ist es ja gerade: Du kannst jeden Riestervertrag für die Tilgung einer selbstbenutzten Immobilie nutzen. Beim Wohnriester ist es offensichtlich, bei "Renten-Riester" geht es aber auch. Du kannst das angesammelte Kapital samt Förderung dafür benutzen, ohne dass Dir irgendwelche Verluste entstehen.


Wo Du den Vertrag abgeschlossen hast, ist egal; hauptsache ist, dass es ein regulärer Riester-Vertrag ist. Im Zweifelsfall kannst Du bestimmt bei der Versogungskammer anrufen und die fragen, wie der diesbezügliche Ablauf bei denen ist, wenn Du den Riester zur Tilgung eines Hypothekenkredits benutzen willst.

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Ich bin weiterhin der Meinung, dass Ehegatten förderunschädlich berücksichtigt werden. Bei anderen nahe stehende Personen oder Lebenspartnern wird vom Todesfallkapital die erhaltene Förderung abgezogen – bei den aus der Rentengarantiezeit noch offenen Leistungen jedoch nur anteilig.

Lies mal folgenden Link dazu:

http://www.vorsorge-know-how.de/uploads/media/2012_Riester-Rente.pdf

Hallo Primus. Danke für den Link. Ich bin aber alleinstehend. Würde den Riester gerne meiner Nichte vererben.

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@Rentenfrau

Hallo Rentenfrau, es ist aber doch nicht nur von Ehepartnern, sondern auch von anderen nahestehenden Personen die Rede.

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