Riester und Rürup zu Rentenbeginn auszahlen?

1 Antwort

Bei der Riesterrente hast Du eine Rentengarantiezeit von zehn Jahren nach Renteneintritt. Diese Garantie ist eigentlich Standard im Vertrag. Im Todesfall erbt die Ehefrau die Rente abzugsfrei. Du kannst aber auch einen Bezugsberechtigten Deiner Wahl eintragen lassen, zB eine guten Freund oder eine Stiftung (=Legat) => nicht abzugsfrei.

Bei der Rüruprente ist eine im Vertrag hinterlegte Rentengarantiezeit (bei Todesfall nach Renteneintritt) maßgeblich. Auch die Hinterbliebenenregelung ist hier anders.

Und ja, die beiden angegebenen Auszahlungsspielräume (30%) sind realistisch. Das ist eben einer der Vorteile einer Direktversicherung (bAV), denn hier kann man sich wesentlich mehr Geld auf einmal vom Ansparbetrag auszahlen lassen, womit man sich dann die Finca in der Toskana zulegen kann .... .

Danke für Deine Antwort Maerz2019.

Eine Ehefrau gibt es nicht mehr, und meine Tochter wurde als Bezugsberechtigte nicht angenommen. Nur bei der Riester Rente kann man sich 30% vorab auszahlen lassen. Und es bleibt die Frage: "Wo bleibt mein Geld, wenn ich vor Ablauf der Rentenzeit das Zeitliche segne?".

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@andersen55

Das ist tatsächlich ist ein Problem, warum wurde die Tochter als Bezugsberechtigte verweigert? Ist sie nicht mehr geschäftsfähig bzw. wird sie betreut? Wie auch immer - Du könntest über ein Testament dafür sorgen, dass ein Vertrauter der Familie bezugsberechtigt wird (leider nicht abzugsfrei), und Deiner Tochter dann das Geld verbindlich zukommen lässt. Mein Bezugsberechtigter ist beispielsweise ein Verein aus Bayern, der Wälder in D-A-CH aufforstet: ist auch ne Lösung, wenn man keine Kinder hat und sämtliche Geschwister älter als man selbst sind.

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