Riester-Steuerschuld - müssen Erben die übernehmen, wenn Erblasser verstirbt?

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3 Antworten

Ich denke, es geht um Wohnriester.

Wenn ratierliche Besteuerung gewählt wurde (es ginge auch einmalig) muss in der letzten Einkommensteuerveranlagung des Erblassers der noch nicht versteuerte Betrag aus dem Wohnförderkonto versteuert werden.

Die Erben haben damit einen um diesen Steuerbetrag geminderten Nachlass.

Ausnahme: Der überlebende Ehegatte bleibt in dem Objekt und übernimmt die verbleibende Besteuerung für die Folgejahre.

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Wer ein Erbe antritt, erbt alles. Vermögen und Schulden.

Pech also, wenn der Erblasser zu Lebzeiten nicht die einmalige Besteuerung von 70% seines WFKs beantragt hat, sondern die laufende Besteuerung des gesamten Batzens und von diesem noch was übrig ist.

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Kommentar von Candlejack
23.10.2013, 07:52

Ich würde nach Rücksprache mit verschiedenen Steuerberatern aus deren Sicht jedem Kunden zu der ratierlichen Versteuerung raten. Die einmalige 70%ige richtet sich wohl an die Kunden, die gern knackig zackig reinen Tisch machen, bringt dem Staat aber laut Aussage Steuerberater mehr Geld :-)

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Hallo Falleri, wenn man ein Erbe annimmt, erbt man damit das Vermögen, aber auch die Schulden, man kann sich (leider) nicht nur das Gute an der Sache aussuchen.

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