Riester, Rürup und Bausparvertrag. Was ist für mich besser? 2 Berater, 2 Meinungen.

3 Antworten

Den Steuerberater muss man nicht (auf Anhieb) schaffen. Es kann also sein, dass du 5, 10 oder 15 Jahre auf die üppige Riester-Förderung verzichtest, wenn du keinen machst. Rister hat den Vorteil, dass es die DWS TopRente gibt, bei der du nur auf die Einzahlungen Ausgabeaufschlag zahlst, den man sich auch noch rabattieren kann. Das ist für dich wesentlich interessanter als eine Versicherung, bei der hohe Abschlusskosten auf die ersten fünf Jahre verteilt werden.

Dann ist eine SBU sicher sinnvoll.

Von dem, was übrig bleibt, kannst du einen BSV und Fondsspapläne machen. Beide haben keine oder bie den Beiträgen vernachlässigbare Stückkosten, also warum nicht das eine tun ohne das andere zu lassen. Ich würde so 1/3 BSV und 2/3 ein Portfolio aus z. B. drei Fondssparplänen am interessantesten sehen. Du bist mit der Mischung wesentlich besser auf das, was alles kommen kann, vorbereitet und bleibst durch die jederzeit und ohne zusätzliche Kosten erhöh- oder senkbaren Fondssparpläne flexibel, wenn irgendwas anders kommt als geplant oder wenn du dich länger als geplant freistellen lässt.

Super Beratung :-((

Ohne genaue Kenntnis deiner Verhältnisse ist hier kein seriöser Rat hinsichtlich deiner geplanten Altersvorsorge möglich. Ohne Schichtenvergleich ist das alles nur Glaskugellesen.

Seit 1.1.2005 gilt das Alterseinkünftegesetz. Danach ist die Altersvorsorge in 3 Schichten aufgeteilt. Schicht 1 Basisversorgung: gesetzliche Rentenversicherung und Basisrente (Rürup-Rente) Schicht 2 Zusatzversorgung: betriebliche Altersvorsorge und Riester-Rente, Schicht 3 Kapitalanlagen: Private Renten- bzw. Kapitallebensversicherungen und Aktienfondssparpläne etc. Achtung: Weder die optimale Schicht noch die Art der Altersvorsorge kann man pauschal festlegen. Jede der Versorgungsarten hat unterschiedlich hohe Aufwendungen um die gleiche Nettorente zu erzielen. Deshalb ist es wichtig, dass vor Abschluss jeglicher Altersvorsorge ein genauer qualitativer und quantitativer Schichtenvergleich durchgeführt wird. Ohne Schichtenvergleich kann man keine Aussage treffen, welche die richtige Altersvorsorge für jemanden ist.

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