Riester-Rentenversicherung

3 Antworten

Du weißt schon was Rentengarantiezeit bedeutet?

es geht hierbei darum wie lange wird nach Eintritt des Leistungsfalles eine Rente an eventuelle Hinterbliebene gezahlt.

Diese Absicherung orientiert sich natürlich an den Sterbetafeln und ist im allgemeinen nicht so teuer.

WICHTIG: Nur der Ehegatte (eingetragene Lebenspartner) kann bei einem Riestervertrag die Rente inkl. Zulagen erhalten. Sonstige Begünstigte erhalten nur eine Leistung OHNE Zulagen.

Wenn Du - wie Niklaus vorschlägt - keinen Versicherungsmakler in Anspruch nehmen möchtest, probiere doch einfach mal einen anderen Rechner aus und Du siehst, ob ungefähr das Gleiche dabei herauskommt.

http://www.brutto-netto-rechner.info/riester-rente-rechner.php

Gut gemeint, aber du hast anscheinend meine Frage falsch verstanden. Dieser Rechner nutzt zur Lösung meiner Frage gar nichts.

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@Muggi75

Upps... stimmt - nicht aufgepasst.

Aber zu dem von Dir genannten Tarif habe ich folgendes gelesen:

Die HUK wurde mit ihrem Tarif RZU24 zum Testsieger 2013 bei der Stiftung Warentest gekürt. In der wichtigsten Kategorie „Rentenzusage und Kosten“ hat es die Bestnote von 1,3 gegeben. Das allgemeine Ergebnis der untersuchten Tarife war ansonsten nur mittelmäßig.

Also kann er doch nicht so verkehrt sein ;-)))

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@Primus

Genau. Nur das Detail mit der Rentengarantiezeit wundert mich.

Mit Versicherungsmakler habe ich schon ganz schlechte Erfahrungen gemacht.

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@Muggi75

Auch in dieser Branche gibt's schwarze Schafe, aber ich kann bisher nichts negatives berichten und war froh, einen Versicherungsmakler in Anspruch genommen zu haben.

Achte unbedingt auf den Unterschied zwischen Makler und Vertreter!!

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@Niklaus

Niklaus, du erreichst durch dein ständiges: Lass dich beraten oder: Geh zu einem Versicherungsmakler eher das Gegeteil. Ich werde dadurch nur um so skeptischer gegenüber diesen Leuten.

"Der Makler wird zwar vom Kunden beauftragt, aber in der Regel von der Versicherungsgesellschaft mittels einer Courtage entlohnt. Erhält er von verschiedenen Gesellschaften unterschiedlich hohe Courtagen, können Interessenkonflikte beim Makler entstehen." Zitat aus http://de.wikipedia.org/wiki/Versicherungsmakler_%28Deutschland%29

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@Muggi75

Sorry aber das ist bewiesener Schwachsinn. die Courtage bei Versicherung und Fonds ist in jeder Kategorie gleich. Ob Ladenhüter oder Topprodukt. Mir ist auch egal ob du skeptisch wirst oder nicht. Lass dich online beraten und werde glücklich. Mich würde nur interessieren, ob sich ein Vergleichsportal auch um die jährlich Beitragsanpassung der Riester-Rente kümmert.

Diese Ansicht setzt ja voraus, dass alle Versicherungsmakler ihre Kunden betrügen wollen. Wenn du mit dieser misantrophischen Ansicht glücklich bist, ist das deine Sache.

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@Niklaus

Philosophische Frage:

Kann ein Misantroph überhaupt glücklich sein in einer Welt voller Menschen? :)

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@Niklaus

Niklaus,

ich habe nie behauptet, dass du einer von den schwarzen Schafen der Versicherungsmakler bist. Ich wollte dir nur Rückmeldung geben, wie dieses ständige Hinweisen auf die Beratung von einem Makler bei mir ankommt. Wir lernen doch alle ständig voneinander.

Aber Fakt ist nunmal, dass die Versicherungsmakler Courtagen von Unternehmen bekommen.

Das steht auch hier (soll keine Anspielung sein mit der schlechten Laune):

http://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge-versicherung/nachrichten/vermittlermesse-dkm-was-vermittler-runterzieht/8962826-2.html

Zitat: "Versicherungsmakler sind Kaufleute nach dem Handelsrecht und vertraglich nicht an ein Unternehmen gebunden. Insofern sind sie im Vergleich zu Vertretern unabhängiger und können zwischen Produkten mehrerer Anbieter wählen – doch auch sie bekommen bei Vertragsabschluss eine Courtage der jeweiligen Versicherung."

Hast du da einen Link, wo man nachlesen kann, dass die Courtagen bei allen Unternehmen gleich sind?

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@Muggi75

Solch ein Link gibt es nicht, aber als Makler weiß ich das. Es gibt aber schon ein paar Unterschiede hinter der 1 Kommastelle. Mehr nicht.

Die Presse ist nicht der Freund der Finanzdienstleister. Die schlagen immer auf alle ein, die nur irgendwie etwas mit Versicherungen zu tun haben. Da wird nicht unterschieden ob Vertreter, Makler oder Berater. Genauso machen es auch die Verbraucherschützer.

Die Courtage (Provision) ist nur eine Form der Bezahlung und hat überhaupt nichts mit der Fachkompetenz und der Ethik des Finanzdienstleisters zu tun.

Du würdest mit nie 150 € Honorar bezahlen für die Vermittlung einer Privathaftpflicht mit einem Jahresbeitrag von 80 €. Obwohl ich einen Zeitaufwand von ca. 3 Stunden damit habe.

Alle Menschen werden für Ihre Arbeit bezahlt. Bei den einen ist es Lohn, bei dem einen Honorar, bei den andern Provision. Das Märchen, das nur die Produkte mit höherer Provision vermittelt würden ist ein Märchen verbereitet von den Verbraucherschützern und unser Freunden der Presse.

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@Muggi75

Wichtiger als die Höhe der Courtage und die Rentengarantiezeit ist die Frage ob Riester überhaupt die richtige Altersvorsorge ist.

Die wirklich wichtige Frage zur Altersvorsorge sollte lauten: „Welche Altersvorsorge ist für mich optimal“? Die Altersvorsorge ist seit 2005 in 3 Schichten aufgeteilt. Schicht 1 Basisversorgung: gesetzliche Rentenversicherung und Basisrente (Rürup-Rente). Schicht 2 Zusatzversorgung: betriebliche Altersvorsorge und Riester-Rente. Schicht 3 Kapitalanlagen: Private Renten- bzw. Kapitallebensversicherungen und Aktienfondssparpläne etc. Weder die optimale Schicht noch die Art der Altersvorsorge kann man pauschal festlegen. Jede Form der Altersversorgung hat unterschiedlich hohe Aufwendungen zum Ansparen einer gleichen Nettorente. Deshalb ist es wichtig, dass vor Abschluss jeglicher Altersvorsorge ein qualitativer und quantitativer Schichtenvergleich durchgeführt wird. Denn es ist ein großer Unterschied, ob man von der ausgezahlten Rente noch Steuern und ggf. Krankenversicherung zahlen muss oder nicht.

Beispiel:

Mann, ledig, 34 Jahre alt, Versorgungslücke ab dem 67. Lebensjahr 540 € monatlich (=erforderliche Nettorente)

Um die Versorgungslücke von 540 €/Monat netto abzudecken, werden folgende Bruttorenten je Schicht benötigt:

Basisrente: 779 € Direktversicherung, Pensionsfonds, Pensionskasse: 1.050 € Unterstützungskasse, Pensionszusage: 1.050 € Riesterrente: 779 € Private Leibrente: 568 € Investmentfonds-Auszahlungsplan: 690 €

Der erforderliche Beitragsaufwand monatlich, um die Versorgungslücke abzudecken, beträgt:

Basisrente: 210 € Direktversicherung, Pensionsfonds, Pensionskasse: 302 € Unterstützungskasse, Pensionszusage: 302 € Riesterrente: 210 € (damit wird aber nicht die komplette Versorgungslücke gedeckt) Private Leibrente: 110 € Investmentfonds-Auszahlungsplan: 116 €

Die Differenz zwischen Bruttorente und Nettorente sind Steuern und Beiträge für die Krankenversicherung. Ausgehend von den unterschiedlichen Bruttorenten, ist die Höhe des monatlichen Aufwands natürlich auch unterschiedlich. Bei der Ermittlung des Nettoaufwandes müssen nämlich noch die unterschiedlichen staatlichen Förderungen und die unterschiedlichen Renditen der Vorsorgeformen eingerechnet werden.

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Warum lässt du dir das nicht von einem Versicherungsmakler ausrechnen. Der hat auch meistens alle Riesteranbieter verfügbar. Die kostet nicht mehr und du hast eine Beratung. Wozu brauchst du ein Rentengarantiezeit überhaupt.

Hallo. Naja, wenn ich sterben sollte während der Verrentung meiner Riester-Rentenversicherung, dann erhalten während der Garantiezeit meine Erben meine Rente weiter ausgezahlt. Ist doch eine feine Sache.

Nur wundert mich, dass man laut dem Rechner der HUK24 so wenig Abschlag bei der Rente bekommt. Mich hätte interessiert, ob das normal sein könnte oder ob da irgendein Haken ist.

Gruß

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@Muggi75

Riester-Verträge kann man an den Ehegatten übertragen. Dazu muss dieser nur einen Vertrag haben oder abschließen.

Definition Rentengarantiezeit: D.h. der Bezugsberechtigte erhält für die Restzeit der Rentengarantie noch die Rente. Beispiel: Rentengarantiezeit 10 Jahre . Tod 2 Jahre nach Rentenbeginn. Dann erhält der Bezugsberechtigte noch für 8 Jahre eine Rente. Das restliche Guthaben fällt in die Versichertengemeinde zurück.

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Das bietet mir doch, wenn ich richtig informiert bin, kaum eine Privat-Rente, oder? Deren Garantiezins (auf den Sparanteil!) liegt bei 1,75 Prozent. Natürlich hat ein solcher Vertrag – weil man statt Kapital ja auch Rente nehmen und steinalt werden kann – durchaus eine Daseinsberechtigung. Aber: Lohnt es sich nicht, seine Altersvorsorge möglichst vielschichtig aufzubauen? Ich denke mir 100 Euro in so einen Genossenschafts-Sparplan, 100 Euro in eine Privat-Rente, 100 Euro in Riester und/oder Rürup und ein Rest in Fonds-Sparpläne...!?!

Die Eigenheiten der diversen anderen Produkte haben es teils ja durchaus in sich und ich bilde mir ein, sie in Ansätzen verstanden und durchblickt zu haben. Vor allem wenn man die Kriterien Flexibilität, Sicherheit, Rendite usw. gegeinenander abwägt...

Mir stellt sich angesichts dieses für mich völlig neuartigen Genossen-Sparplans aber die Frage: Ist das sicher? Die CSG macht dazu auf ihrer Webseite widersprüchliche Angaben. Mal heißt es, man sei in einem Sicherungsfonds, der noch nie habe einspringen müssen... Dann aber heißt es auch, dass man auf das Einspringen keinen Rechtsanspruch hat. Ja, was denn nun!? :-)

Auch westdeutsche Anbieter wie die Spar- und Bauvereine in Solingen und Hannover bieten vergleichbare Produkte – wohl mit ähnlichen Sicherheits-Bedingungen. Mich interessiert vor allem Euer persönlicher Eindruck... Würdet ihr so einen Vertrag abschließen? Er ist ja recht flexibel – im Gegensatz zu Versicherungen und hat dazu doch auch eine Top-Rendite ohne Volatilität... Oder!?

Kennt sonst jemand von Euch ähnlich gute "Banksparpläne"?

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