Riester Rente Zulagenvertzrag

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5 Antworten

Bei 5,- € Monatsbeitrag kommt das hin (garantierte Rente aus Eigenbeitrag und Garantieverzinsung).

Die Zulagen und Überschüsse dürfen bei der garantierten Rente nicht berücksichtigt werden.

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Es gehen 214 €/Jahr in meinen Vertrag als Sparleistung ein. (60 € von mir + 154 € Zulage vom Staat) Das entspricht 17,83 € / Monat, 20 jahre lang.

Daraus eine zukünftige Rente in Höhe von 5,64 €/Monat zu beziehen finde ich immer noch sehr wenig!

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Bist zum 67. wirst du bei nur 60 € im Jahr 1.320 Euro einbezahlt haben. Da sind 5,64 im Monat im Vergleich zu vielen anderen Gesellschaften recht gut. Die Rendite liegt hier ab vor allem in den Zulagen, die auch noch in den Vertrag fließen. Die Erhöhen nämlich Deine Rente ohne dass du mehr bezahlst. Allerdings verwundert es mich, dass du scheinbar keine Zulagen erhältst.

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CosmosDirekt erklärt dazu:

"Da die Zulagenzahlung von sehr vielen Faktoren abhängt, auf die wir keinen Einfluss haben, berechnen wir die Ablaufwerte immer ohne künftige Zulagenzahlungen."

Ich hatte darum gebeten eine Berechnung einschließlich der jährlichen Zulagen aufzustellen.

Mir erscheint die Berechnung von CosmosDirekt ohne Einbeziehung der Zulagen nicht nachvollziehbar.

Oder sollen hier die (hohen) Bearbeitungsgebühren der Versicherung verschleiert werden?

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heinerbumm 15.09.2012, 10:24

Das ist bei vielen Versicherern so. Ein Problem ist schon, dass man nicht weiß wann die Zulagen gut geschrieben werden (im März, April, Mai, Juni etc.). Das klingt zwar marginal, aber über 20 Jahre machen auch schon wenige Monate viel an Zins und Zinseszinsen aus. Problem 2: Deine Zulagen können sich ändern (Kinderzulage kommt dazu oder andere fallen weg o. ä.) Hier scheuen viele Versicherer das Haftungsrisiko, weil einige Kunden das so verstehen, als würden die Zulagen immer fliesen und leiten dann ein Anspruch ab. Problem 3 sind die Rechnungsgrundlagen. Für die Einzahlung der Zulagen gelten nämlich die bei Einzahlung der Zulagen gültigen Tarife (Garantiezins, Sterbetafel etc.). Auch die weiß man vorher nicht. So ist es möglich, dass nach heutigem Stand eine Prämienzahlung zum 1.1.2020 eine Rente von 5 Euro bedeuted, wenn der 1.1.2020 dann aber tatsächlich gekommen ist gibt es nur noch 3 Euro, weil sich die Rechnungsgrundlagen geändert haben.

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Bisher flossen nur die Zulagen in den Vertrag und dann ab 2012 noch die 60 € jährlich. Was erwartest du denn. Wenn man nichts oder fast nichts einzahlt, kann es auch kein vernünftige Rente geben. Das ist doch logisch - oder?

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