Riester-Rente oder Rürup-Rente für Freiberufler?

3 Antworten

Da wäre auch zu klären, welchen Bedarf Du hast.

Riester ist eher etwas für die "kleine Ergänzung" Rürup kann wegen des größeren Umfangs auch für eine komplette Grudnversorgung dienen.

Das kann man hier im Forum schlecht machen.

Ich denke eine Grundberatung ist notwendig, Du hast noch 23 Jahre bis zur Rente, also doch noch einige Zeit um eine gute Versorgung aufzubauen.

Grundlage ist aber der bisherige Anspruch udn somit auch der zukünftige über die Künstlersozialkasse.

das muss dann passend ergänzt werden.

Ja, allen einmal ein Dankeschön.

Die Überlegung zur Riester-Rente, die Auszahlung von 30 % der Gesamtsumme im Alter von 60 Jahren, die geisterte mir durch den Kopf.

Was aber einem meiner erwachsenen Schüler passiert ist, daß er 2004 Jahren seine seit 18 Jahren laufende Kapitallebensversicherung hat aufkündigen müssen, wegen Hartz IV. Das Angesparte wollte er am Ende der Laufzeit in einer Summe und dann damit was anfangen. Hätte er sie mit Antragstellung Alg II noch schnell als Rentenzahlung vereinbart, hätte er sie nicht kündigen müssen. Das wollte er nicht, und hat auf Hartz IV verzichetet und so lange von seinem Erspartem gelebt, bis er wieder Arbeit fand. Er hat sich von einem Teil des Geldes eine recht ordentliche Konzertgitarre gekauft und hat gestrahlt.

Rürup und Riester, die sind Hartz IV sicher, das habe ich gelesen. Und pfändungssicher.

Kapitallebensversicherungen sind wohl gänzlich vom Tisch. Ein wichtiger Punkt erscheint mir der Hinweis von wfwbinder, das Riester lediglich eine "kleine Ergänzung" bedeutet, während Rürup für eine "komplette Grundversorgung" steht.

Auf jeden Fall bin ich durch mein Forschen im Netz und den Antworten hier etwas besser gerüstet, was das Gespräch bei einem Makler oder bei einer Bank oder Sparkasse angeht.

Ist deine Frau Hausfrau?

Ich bleibe an dem schwankenden Betrag hängen.

Es gibt bei Rürup wie Riester Varianten, die auf das Bedürfnis, auf der einen Seite vorzusorgen, sich auf der anderen Seite aber keine dauernden Lasten zu schaffen, eingehen.

Naheliegend wäre - wegen der wahrscheinlich deutlch höheren Förderung - erst mal ein Riestervertrag.

Wenn du dann statt eines Versicherungsvertrages einen riester-geförderten Fondssparplan (alternativ Banksparplan) nimmst, ist deine Altersvorsorge so flexibel in der Einzahlung wie du es zu benötigen glaubst. Man kann den Beitrag dann jederzeit und ohne Nachteile aussetzen oder nach belieben aufstocken.

Kunden (auch Künstler dabei) haben in den Produkten auch Sparpläne mit 500 € und mehr im Monat laufen, eben weil man jederzeit stoppen oder aufstocken kann. Für die ist das insgesamt günstiger als ein zusätzlicher Rürupvertrag und ich kann mir vorstellen, dass deine Situation ähnlich ist.

Nicht ganz unwichtig ist bei Riester auch, dass man sich vor Rentenbetginn 30 % des Guthabens auszahlen kann, sollte man über das Ziel hinausgeschossen sein.

Es gibt die Sparpläne im Gegensatz zu Versicherungen auch mit hohen Rabatten auf den Ausgabeaufschlag.

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