Riester rentabel? Kündigen???

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7 Antworten

Hallo, es ist richtig das du dir über den Vertrag gedanken machst. Das der Vertrag für euch retabel wird liegt an mehrern Faktoren. Vielen ist nicht klar, das unser Staat nicht zu verschenken hat und natürlich die Renten daraus voll versteuert.Volle Steuer auf Beitrag , Förderung und Überschüsse) Verdient ihr gut und habt eine gute "Grundaltersvorsorge" aus heutiger Sicht, dann kann es sein das in unter 10 Jahren die geförderten Gelder durch die Steuerlast sich ausgleichen. Weiterhin sind Verträge mit verzinsten Überschüssen nicht gerade aus heutiger Sicht renabel. Betrachtet mann die Kosten und die Inflation so ist nicht viel Rendite zu erwarten. Auch Fondspolicen leider sehr stark unter den Garantieversprechen. So wird sehr viel Geld in die Garantieanlage mit niedrigen Zins gelegt und das was eigentlich Rendite bringen soll(Fonds) werden nur mit einem geringen Anteil bespart. Es gibt hier einige Riester- Produkte die eine etwas andere Streategie fahren und sich anbieten. Als Beamter solltest du nicht das Problem haben, aber bei finanziellen Problemen kann man auf die Riester nicht zu greifen und man ist im Alter von der gegebenen Rente des Anbieters abhängig. Dazu habt ihr bestimmt schon die Rentengarantiezeit bei Abschluss bestimmt, wer weis was in 30-40 Jahren ist??? In einer Analyse kann man Förderungen in der Ansparzeit und die steuerliche Belastung(aus heutiger Sicht) grob vergleichen und hat so einen Überblick! Eine gute Beratung sollte euch ein Versicherungsmakler geben können, wer nur sagt:.... Riester ist ein Muss, dann gleich zur nächsten Beratung gehen. Aus meiner Sicht(ohne Zahlen gesehen zu haben) ist Riester nicht das Ideale für euch. Es gibt modere Altervorsorgen, die wesendlich mehr Voteile bieten. Gruß consteind

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In Zusammenhang mit Deiner anderen Frage zu der verlustbringenden LV würde ich Dir empfehlen vor eventuellen Schnellschüssen einen freien Versicherungsberater aufzusuchen, der mit Dir zusammen die Rentabilität der Versicherungen durchleuchten und Dir fachmännischen Rat geben kann.

Es mag durchaus sinnvoll sein, einen nicht ganz so günstigen Vertrag aufrechtzuerhalten, weil der Verlust aus einer Kündigung (hier mit Rückzahlung der Riester-Zuschüsse) höher sein kann als der Gewinn bei einem besseren Vertrag.

In den letzten paar Jahren habe ich verschiedene Riesterverträge nicht abgeschlossen, weil deren garantiertes Kapital sehr dicht bei der Summe der eingeflossenen Beträge (Beiträge + Prämien) lag - also Nullrendite. Der Versicherungsvertreter wollte aber ersparte Steuern und Prämien der Versicherung zuguterechnen: "Sie zahlen davon aber nur ..."

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Die Riesterente ist kein normale Versicherungsvertrag, sondern eine Form der Altersvorsorge ind Schicht 2.. Wenn du der Meinung bist, das deine vom Steuerzahler alimentierte Pension im Alter ausreicht, kannst du die Verträge kündigen. Zu Bedenken gebe ich allerdings, das dies eine Fehlentscheidung sein kann. Wenn du und deine Frau jeder 4 % Gesamtbeitrag, vom Vorjahresbruttoeinkommen zahlt, bekommt ihr beide die vollen Zulagen. Die maximale Zulage für Alleinstehende beträgt 154 EUR; pro Jahr ab 2008. Die Kinderzulage beträgt ab 2008, 185 EUR; pro Kind. Für ab 2008 geborene Kinder - jährlich bis zu 300 EUR. Um diese Beträge reduziert sich euer Gesamtbeitrag auf den jeweiligen Eigenbeitrag. Nach vier Jahren Laufzeit, sind die Abschlusskosten schon zu 80 % gezahlt. Auch das ist zu überlegen. Bei einem Wechsel des Anbieters, musst du eine Wechselgebühr pro Vertrag bezahlen und eine neue Abschlussgebühr.

Ob die Riesterrente für euch die richtige Altersvorsorge in der richtigen Schicht ist, kann man nicht pauschal beantworten. Dazu muss man einen Schichtenvergleich machen.

Wie rentabel Versicherungen sind, kann man nur sehr aufwändig und mit vielen Annahmen ermitteln, weil die Versicherungen ihr Kalkulationsgrundlagen natürlich nicht bekannt geben.

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Habt ihr denn damals die Riester Rente über einen unabhängigen Makler abgeschlossen? Wenn ja, würde ich den kontaktieren und eine Analyse der Vorsorgesituation machen und ggfs. nachsteuern.

Ansonsten ist es natürlich schwierig, das pauschal zu beantworten. Ihr müsstet halt die Förderung zurückzahlen. Vielleicht macht es auch sinn den Vertrag vorerst beitragsfrei zu stellen.

Lasst euch am besten beraten.

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Kommentar von DerYeti
16.08.2013, 13:59

Nein - war ein Berater von der Generali (seit Jahren der Versicherungsmakler meiner Eltern) und dem haben wir -zugegebenermaßen- blind vertraut...

Bei dem Vertrag handelt es sich um die Generali Selekta ZulagenRente.

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ich durchforste gerade meine Versicherungsverträge

mach das bitte mit einem Fachmann zusammen, sonst gibts oft falsche Entscheidungen duch fehlende Infos oder mangelndes Fachwissen.

da ich keine Lust mehr habe Versicherungskonzerne übermäßig zu alimentieren.

Die übliche Leier der bösen Versicherungskonzerne, denen Du Dein Geld nicht in den Rachen werfen möchtest. Mach am besten gar keine Versicherung, dann kriegt keiner von denen was. Oder sieh es real, dass gewisse Absicherungen im Leben sinnvoll sind und dass es dafür Anbieter gibt, die dafür nunmal Geld bekommen.

Wie kann ich rausfinden, ob die Verträge rentabel sind?

Was bedeutet für Dich denn rentabel und im Verhleuch zu was oder wem siehst Du diese Rentabilität ? Entweder schaust Du, ob der Vertrag seine Überschussbeteiligungen erwirtschaftet hat oder ob die Fonds Ihre Rendite gebracht haben.

Reicht ein Vergleich des bis jetzt eingezahlten Guthabens mit dem vorhandenen Guthaben?

Was willst Du denn daran erkennen ? In den ersten Jahren werden die Gesamtkosten des Vertrags abgezogen. Daher hast Du in den ersten Jahren recht wenig davon, kannst aber auch das Ergebnis nach 4 Jahren nicht hochrechnen und sagen, die Verträge sind schlecht.

Du hast Dich doch vor 4 Jahren aus irgendwelchen Gründen für die Generali entschieden. Was ist denn aus den Gründen geworden ? Stimmen die nicht mehr ? Ich selbst habe von der Generali als große Mutter in Verbindung mit der DVAG nicht die beste Meinung, aber ich muss sie ja auch nicht kaufen. Ich habe auch schon zahlreiche Riester der Generali zu anderen Anbietern übertragen.

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Kommentar von DerYeti
16.08.2013, 11:44

Rentabel heißt für mich, dass ich am Ende mehr rausbekomme, als ich einbezahlt habe (inflationsbereinigt).

Ich hatte gehofft, dass es ein paar Kennzahlen gibt, mit deren Hilfe man einen guten von einem schlechten Vertrag unterscheiden kann.

und bzgl. meiner "Leier mit den bösen Versicherungskonzernen": Wärst Du begeistert, wenn Du jahrelang für Dein Alter sparst und dann findest Du heraus, dass ein Großteil Deines Geldes in der Verwaltung der Versicherung versumpft ist? Vor allem wenn Dir bei Vertragsabschluss die Märchen von der Überrendite erzählt wurden. Ich bin mit Versicherungsvertretern erst mal durch!

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Als Beamter ist die Riester-Rente für dich nicht rentabel. Am Besten finde ich hier die Antwort mit dem freien Versicherungsmakler. Der wird dir objektiv das Richtige empfehlen!

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Kommentar von Niklaus
16.08.2013, 14:19

Wie kommst du zu diesem Schluss. Lass uns nicht dumm sterben.

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Hallo

rentabel hin oder her. Du hast einen garantierten Zins und die Verwaltungskosten. Wenn du zum Teil Fondsanteile besparst im Vertrag sind diese Kosten höher.

Wenn du schon 4 Jahre einzahlst würde ich einen Vergleich zwar machen, allerdings eine Kündigung ausschließen ! Nach 4 Jahren sind die Abschlußprovisionen in der Regel amortisiert. Schau mal in deine Jahresrechnung, der Posten sollte aufgeführt sein.

Wie es sich verhält wenn du einen Anbieter wechselst weiss ich nicht ! Aber auch da gilt Wechsel kostet immer iregendeine Gebühr die zu deinem Lasten gehen.

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