Riester Banksparplan übersparen / überzahlen

3 Antworten

Hallo, statt zu Übersparen solltest du mal eine Analyse veranstalten, die dir die steuerlichen Nachteile nach 37 Jahren mal aufzeigt. 100% mit deinem dann aktuellen Steuersatz auf Beitrag, Förderungen und Zinsgewinne. Viel Spass -Lass die das mal aufzeigen mein Tipp nach 5-8 Jahren ist der gesamte steuerliche Vorteil der Ansparzeit 37 Jahre an Steuer bezahlt. Gruß consteind

Mehr als 2.100,- € führt zu einer anderen steuerlichen Handhabung der Gewinne und Beiträge, die die Grenze überschreiten.

Das Geld in der Riester ist auch nur in Höhe der Förderfähigkeit Hartz-IV sicher. Das überzahlte Geld fällt in den Bereich des sonstigen Schonvermögens.

Es macht wenig Sinn die Riester zu übersparen. Wer mehr Geld fürs Alter bunkern will, sollte sich mit den anderen beiden Modellen der staatlichen Altersvorsorgeförderung mal auseinandersetzen: Rürup und die betriebliche Altersvorsorge.

Danke dir für die Info. Eine betriebliche Altersorsorge ist für mich derzeit nicht günstig. Mein Arbeitgeber zahlt keinen Beitrag, ich müßte also alles komplett als Bruttoentgeltumwandlung in die bAv einzahlen, was aber gleichzieitig meine gesetzliche Rente schmälert, weil ich weniger einzahle. Dafür ist mein Einkommen zu gering (STcihwort Beitragsbemessungsgrenze).

Rürup werde ich mal mit meinem Finanzberater durchsprechen.

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@Grubenolm

Auch ohne AG Beteiligung kann sich eine bAV lohnen. Die Verringerung der gesetzlichen Ansprüche wird in 99% der Fälle mehr als wettgemacht durch die Leistung der bAV.

Alles konkret mit Zahlen durchrechnen.

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"Überzahlungen" in einen Riester-Banksparplan sind möglich. Die entsprechend überzahlten Beiträge werden steuerlich behandelt wie Einzahlungen in einen privaten Sparplan bzw. eine Rentenversicherung. Sie dürften damit auch nicht zum Schonvermögen zählen.

Hallo,

vielen Dank für die schnelle Antwort.

Ich frage mich indes gerade, wie das kontrolliert werden soll, was nun zum Schonvermögen gehört und was "überzahlt" ist.

"Gemäß § 12 Absatz 2 Nr. 2 SGB II sind Riester-Verträge in der Höhe des geförderten Vermögens einschließlich seiner Erträge und der geförderten laufenden Altersvorsorgebeiträge geschützt, solange sie nicht vorzeitig vom Inhaber aufgelöst und der Betrag nicht innerhalb eines Monats erneut in einer entsprechenden Altersvorsorge angelegt wird"

Einschließlich seiner Erträge... das ist der Knackpunkt. Wie wird im Falle des Bedarfs und der Ermittlung des Schonvermögens nachvollzogen, was Ertrag und was überzahlt ist?

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@Grubenolm

Für den getrennten Ausweis der Beiträge sind die Produkteanbieter verantwortlich, hier also die Bank.

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Wie läuft das mit dem Wohn-Riester und dessen nachgelagerter Besteuerung?

Hallo zusammen,

es existiert ein Geld-Riester Vertrag. Dieser soll zu einem Wohn-Riester Vertrag umgewandelt werden. Es wird dann 10 Jahre eingezahlt, und anschließend die angesparte Summe verrechnet bzw. ausgezahlt und der Rest über ein Bauspardarlehen finanziert. Wie verhält es sich mit dem Wohnförderkonto? Wenn ich das richtig verstanden habe, wird dieses jährlich in den 10 Jahren mit 2100,--€ belastet. Jährlich kommen dann 2% Zinsen dazu. Nach Auszahlung der angesparten Summe wird diese weiterhin mit 2% Zinsen verzinst bis zum Rentenalter. Diese Endsumme gilt es dann zu versteuern. Das Bauspardarlehen hat ja dann nichts weiter damit zu tun, und der Wohn-Riester Vertrag ist damit "ausgelaufen". Liege ich da richtig, oder irgendwo was nicht verstanden. Wie schaut es mit der Summe/Zulagen aus die vorher mit dem Geld-Riester Vertrag zustande gekommen sind? Gehen die auch mit aufs Wohnförderkonto?

Vielen Dank für die Hilfe!

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Fragen zu Riester bei Ehepaar (Unmittelbar und Mittelbar Zulagenberechtigt)

Hallo liebe Community,

ich habe einige Fragen zu Riester in der speziellen Konstellation von meiner Frau und mir und würde mich über eure Antworten freuen. Ich habe auch schon sehr viel im Internet recherchiert, konnte aber nicht die passenden Infos finden bzw. habe auch schon viel widersprüchliches gelesen.

Folgende Ausgangssituation:

Ich bin Angestellter mit rentenversicherungspflichtiger Tätigkeit und bin somit unmittelbar Riester-Zulagenberechtigt. Seit mehreren Jahren bespare auch schon einen Riester-Fondssparplan (DWS TopRente Dynamik) mit ca. 1600€ jährlich. Der Riester wird momentan nicht mit der maximalen Zulagen bespart! Hierfür wären die 2100€ abzüglich der Grundzulage (154€) notwendig.

Meine Frau ist angestellt und einem berufständischem Versorgungswerk (Bayerische Ärzteversorgung) angeschlossen und somit von der Rentenversicherungspflicht befreit. Das heißt meine Frau erfüllt nicht die Vorraussetzung für die unmittelbare Riesterförderung. Durch meine Tätigkeit und meinen Riester-Vertrag wäre sie allerdings mittelbar zulagenberechtigt und könnte somit auch einen Riester-Vertrag abschließen.

Kinder sind aktuell noch nicht vorhanden, allerdings in Planung (1-2 Kinder).

Folgende Fragen stellen sich mir jetzt:

  1. Können meiner Frau durch Abschluß eines Riester-Vertrages Probleme bezüglich Rentenzahlung o.ä. bei ihrem Versorgungswerk entstehen?

  2. Meine Frau würde auf Grund ihres Einkommens mit einem relativ geringen Eigenanteil die maximale Zulage (+ evtl. spätere Kinder-Zulagen) erhalten. Gibt es hier noch etwas zu beachten? Ich habe bspw. schon gelesen, dass zuerst der unmittelbar zulagenberechtigte Riester-Vertrag (= mein Riester) mit der maximalen Zulage bespart werden muss, bevor der mittelbar zulagenberechtigte Riester-Vertrag (= Riester von meiner Frau) überhaupt Zulagen erhält. Das kann ich mir so aber eigentlich nicht vorstellen... Die beiden Verträge sind doch voneinander vollkommen unabhängig, oder?

  3. Was passiert, wenn einer von uns zwei stirbt? Würde der Riester dann auf die andere Person übertragen werden? Und würde meine Frau die Zulagenberechtigung verlieren, wenn ich versterben würde?

Als Riester-Form hätten wir einen Banksparplan ausgesucht, weil es noch einige Unwägbarkeiten (Immobilien-Kauf, Berufswechsel, etc.) gibt. Ich denke, dass es noch nicht das "finale" Altersvorsorge-Konzept ist, aber der Riester-Banksparplan bietet zumindest die Flexibilität um auf Veränderungen reagieren zu können und im Moment nicht auf die Riester-Förderung zu verzichten.

Danke für euere Antworten...

Viele Grüße,

Scribble

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Uniprofirente ohne Riester sinnvoll?

Hallo,

seit einigen Wochen beschäftige ich mich mit Riesterrenten und habe für mich (24, ledig, keine Kinder, Angestellte) entschieden, dass die DWS TopRente Dynamik oder die Uniprofirente in Betracht kommen. Deshalb habe ich bei einem Gewinnspiel der Uniprpfirente teilgenommen (2100 Euro Startprämie). Als ich eine Woche nach der Gewinnauslosung nichts von ihnen gehört habe, habe ich vor wenigen Tagen bei der DWS einen Vertrag abgeschlossen. Gestern kam nun die Benachrichtigung, dass ich beim Gewinnspiel der Uniprofirene gewonnen habe. Wenn ich bis zum 15.12. eine Uniprofirente abschließe, bekomme ich 2100 Euro Startprämie.

Was mache ich denn nun? Die 2100 Euro verfallen lassen? Den Vertrag bei der DWS wieder kündigen? Eigentlich gefällt mir das Modell der DWS etwas besser (mehrere Fonds statt nur einem, Uniprofirente ist ja auch in der letzten Finanzkrise durch fragwürdige Umschichtungen aufgefallen). Gibt es die Möglichkeit eine zusätzliche (nicht riestergeförderte) Uniprofirente abzuschlicßen, um de 2100 Euro abzukassieren? Dabei würde ich bei der Uniprofirente natürlich nur minimale Beiträge einzahlen. Was sind dann die Minimalbeiträge? Und macht soetwas überhaupt Sinn?

Danke für eure Hilfe, manyana

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