Soll ich das Reverse-Charge-Verfahren anwenden oder nicht?

2 Antworten

Da brauche ich nicht nachzudenken.

§§ 3a + 3b UStG, einfach nur nachlesen.

Kleine Hilfe, Du brauchst nur zu überlegen, ob die Spedition ein Unternehmen ist, oder eine Privatperson.

Danke, für den Hinweis auf die §§.
§3b scheint mich nicht zu betreffen, da keine grenzüberschreitende Leistung statt fand. Richtig? 
Zusatzinfo (2) hat keinen  Bezug zu den transportierten Gütern.
Ist es somit richtig, dass ich die Rchng. trotzdem netto ausstelle mit dem Hinweis der Reverse Charge? und (2) die Ust von 19% in D abführen muss, bzw. es sich gegenrechnen kann?
PS Ich werde mich, sobald ich Zeit habe selbst mit dem Thema befassen und dann wohl auch verstehen, wann und warum dieses Verfahren angewendet wird. Im Moment brauche ich einfach nur eine helfende Hand... 

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@Zhanna2010
     Ist es somit richtig, dass ich die Rchng. trotzdem netto ausstelle mit dem Hinweis der Reverse Charge? und (2) die Ust von 19% in D abführen muss, bzw. es sich gegenrechnen kann?

Das widerspricht sich doch. Entweder eine Rechnung mit Steuer ausstellen (also Leistungsort Inland), oder reverse Charge, also Leistungsort Gemeinschaftsgebiet.

Hier ist die Prüfung:

§ 3 b Abs. 1 Satz 2 bezieht sich auf Beförderung von Gegenständen und für nicht unternehmerische Leistungsempfänger.

Eine Spedition ist aber Unternehmer. Damit greift nicht mehr Lex-Spezialis, sondern Lex-Generalis, also § 3a UStG, somit wird die Leistung dort bewirkt wo der Leistungsempfänger seinen Sitz hat. Das ist hier dann Italien, also Rechnung ohne Umsatzsteuer und Reverse Charge für den Leistungsempfänger.

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Warum hast Du neu eingestellt? ich hatte es Dir doch gelöst.

sie/er hat die Hausaufgabe noch nicht verstanden....

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