Rentenversicherungsbeiträge bei Minijob trotz Meldung der Befreiung?

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2 Antworten

Folgendes sagt die DRV dazu.

Wenn sich Minijobber von der Versicherungspflicht befreien lassen, ist das bis zum Ende des Beschäftigungsverhältnisses bindend. 

Bevor Minijobber sich von der Zahlung des Eigenbeitrags befreien lassen, sollten sie sich informieren, welche Auswirkungen dies auf ihre soziale Absicherung hat. Der Verzicht auf die Versicherungspflicht bei Minijobs kann etwa dazu führen, dass eine bereits erworbene Absicherung im Invaliditätsfall wieder wegfällt oder Minijobber keine Förderung ihrer Riester-Rente mehr erhalten. Auskunft und Beratung zur NeuregelungInformationen über die Neuregelung zu den Minijobs gibt es auch am kostenlosen Servicetelefon unter 0800 1000 48022. 

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Nord/de/Inhalt/0\_Home/Inhaltsdokumente/Minijob.html 

Das Problem ist hier, dass die Befreiung durch den Arbeitgeber gemeldet wurde, aber der Befreiungsantrag gar nicht durch den Arbeitnehmer unterschrieben wurde, es sich hier also um eine versehentlich falsch abgegebene Meldung handelt. Die Frage ist: kann nun die Beitragszahlung noch erfolgen?

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@reiner1955

Ich meine der Befreiungsantrag ist zurück zu nehmen, ohne Unterschrift kein Vertrag. Besprechen Sie das noch mal ganz sachlich mit Ihrem Arbeitgeber. Arbeits- und Sozialrechtliche Beratung könnten Sie sich zuvor noch in einer Geschäftsstelle der Verbraucherzentrale oder einem Anwalt holen.

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Ist ein Minijobber von der Versicherungspflicht befreit,  ist das bis zum Ende des Beschäftigungsverhältnisses bindend.

Das Problem ist hier, dass die Befreiung durch den Arbeitgeber gemeldet wurde, aber der Befreiungsantrag gar nicht durch den Arbeitnehmer unterschrieben wurde, es sich hier also um eine versehentlich falsch abgegebene Meldung handelt. Die Frage ist: kann nun die Beitragszahlung noch erfolgen?

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@reiner1955

Eine versehentliche falsche Meldung hast nicht Du, sondern der Arbeitgeber zu vertreten. Also soll er sich darum kümmern, wie er da wieder rauskommt und nicht Du.

Er muss zu seinem Fehler stehen und alle Hebel in Bewegung setzen, um die Sache wieder hinzukriegen. Funktioniert das nicht, bleibt immer noch eine Auflösung des Vertrages mit gleichzeitiger Wiederneueinstellung. Somit wird der alte Vertrag hinfällig und der neue wird Deinen Wünschen angepasst.

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