Rentenversicherung im Versorgungsausgleich

2 Antworten

Hallo,

ich denke, es wurde die vorhandene Versicherung intern aufgeteilt, ohne dass der Mann Geld in die Hand bekam. Sonst sieht es nach Zugewinnausgleich aus.

Bei Neuabschluss wäre - wie befürchtet - Kapitalertragsteuer die Konsequenz. Eigentlich sollte auch im Versorgungsausgleich ein Rückkauf ausgeschlossen sein, sonst kann ja von Versorgung keine Rede sein.

Oder das hat jemand organisiert, der von Lebensversicherungen etc. gar keine Ahnung hat.

Viel Glück

Barmer

Wird eine Renten- oder Lebensversicherung vor dem vereinbarten Vertragsende oder dem Ende der Ansparphase durch Sie als Versicherungsnehmer gekündigt, dann wird das Vertragsguthaben ausgezahlt, sofern für den Todesfall eine Leistung vereinbart ist. Der Versicherungsnehmer hat bei einem positivem Vertragsguthaben einen Anspruch auf einen entsprechenden Rückkaufswert (§ 169 VVG).

Bei einer privaten Rentenversicherung der Basisversorgung (Schicht 1) ist die Auszahlung eines Rückkaufswertes gesetzlich ausgeschlossen. Bei einer Kündigung wird der Vertrag beitragsfrei fortgeführt Die schriftliche Kündigung des Vertrages vor dem Beginn der Rentenzahlung ist jederzeit mit einer Frist von einem Monat zum Ende der Versicherungsperiode möglich. Frühestens zum Ende des ersten Versicherungsjahres kann die vollständige oder teilweise Auszahlung eines Rückkaufswertes beantragt werden. Sofern der Rückkaufwert aus einem vor dem 01.01.2005 abgeschlossenen Vertrag stammt, sind die enthaltenen Erträge nicht steuerpflichtig. Zusätzlich sind folgende Voraussetzungen zu erfüllen: Mindestbeitragszahldauer von 5 Jahren Mindestversicherungsdauer von 12 Jahren zum Auszahlungszeitpunkt ein garantierter Mindesttodesfallschutz > = 60 % der Beitragssumme (Kapitallebensversicherung) Nach oben http://www.zurich.de/versicherung/privatkunden/vorsorge-vermoegen/hintergrund-rente-leben/fragen-antworten-lebensversicherung/rueckkaufswert.htm

ERGO - lässt mich Mindesteigenbeitrag bei Riester nicht erhöhen

Hallo,

Mein Mann hat 2004 bei der Hamburg Mannheimer (heute Ergo) eine Riester-Rentenversicherung mit einem -heute sagenhaften- Garantiezins von 3,25% abgeschlossen. Er hat immer seine 4% vom Vorjahres SV-Brutto an Eigenbeitrag gezahlt. Im Januar diesen Jahres wollten wir den Beitrag, aufgrund einer Lohnerhöhung vom letzen Jahr um ein paar Euro erhöhen, nun hat sich die Ergo gemeldet und uns mitgeteilt, dass das so zukünftig nicht mehr möglich ist. Die Differenz aus dem alten und neuen Einzahlungsbetrag müssten wir über einen zweiten neuen Vertrag mit dem aktuellen Garantiezins laufen lassen um zukünftig die vollen Zulagen zu erhalten. Der alte Vertrag lässt sich nicht mehr erhöhen. Kann das wirklich sein? Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht?

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Wie werden Beiträge für freiwillige KV berechnet/Lebensversicherung?

Ein Selbständiger hört auf, zu arbeiten und erhält gleichzeitig Beträge aus einer privaten Rentenversicherung (wobei er das Kapitalwahlrecht in Anspruch nimmt, um keine Steuern zahlen zu müssen) und einer Lebensversicherung. Da er nicht mehr arbeitet, hat er keine weiteren Einkünfte.

Wie werden dann die Beiträge für die freiwillige Versicherung in der GKV berechnet?

Werden die Versicherungen mit einbezogen? Oder gilt er als einkommenslos und muß nur ca. 180,-€ p.m. bezahlen?

(Beide Verträge wurden weit vor 2004 abgeschlossen und die Beiträge wurden über 12 Jahre geleistet).

Der Hintergrund der Frage: Soll er weiterhin einzahlen, um dann KV-Beiträge auf seine Einzahlungen zu leisten, oder sollte er die Versicherungen besser beitragsfrei stellen? Andererseits scheinen gerade die letzten Versicherungsjahre viel an Wertzuwachs zu bringen.

Für eine Antwort von Barmer wäre ich ja schon sehr dankbar :-)

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Kündigung Renten Direktversicherung

Guten Tag,

eine Frage an die Steuer- oder Versicherungsexperten:

Ich habe einen Direktversicherung im Jahre 2003 abgeschlossen (Standard Life). Das Produkt nennt sich "FREELAX aufgeschobene Rentenversicherung mit Kapitalwahlrecht". Leistungsdatum 2019 (dann wäre ich 65) / Rentenzahlungsbeginn 2029 (dann wäre ich 75)

Ich bin als 400 Euro Kraft beschäftigt, da ich bzw. mein Mann sonst zu viel Steuernachteile hätten. Sozusagen als Gehaltserhöhung habe ich damals die Vereinbarung getroffen, dass mein Arbeitgeber 146 € monatl. in diese Versicherung einzahlt. Das ganze sollte Steuerfrei sein. Im Nachhinein fühle ich mich da ein bisschen betuppt. Vor allem wenn ich sehe, was da am Ende rauskommt und was ich so für Alternativeb beim googlen gefunden habe. Aber das lässt sich nun leider nicht mehr ändern. Da war man wohl etwas zu gutgläubig.

Nun ist es aber so, dass meine Arbeitszeiten auf Grund schlechter Wirtschaft, blablabla, reduziert werden musste und somit ich entweder auf Gehalt verzichten konnte oder die Versicherung gekündigt werden sollte. Ich habe mich zur dritten Möglichkeit entschieden, nämlich die Versicherung erstmal Beitragsfrei stellen zu lassen, da mir dies erstmal am klügsten erschien.

Nun meine Frage:

Da es für mich nicht in Frage kommt, die Beiträge weiter aus eigener Tasche zu zahlen (146 Euro von 400 ist m.E. ein zu großer Anteil), was kann man sonst machen?

1.) Kann man bis zum Leistungseintritt beitragsfrei weiter "ruhen" lassen und dann nur die Leistungen in Anspruch nehmen, für die man auch eingezahlt hat.

2.) Was passiert, wenn ich kündige? Die Versicherung war ganz heiss darauf, sofort auszuzahlen. Ich denke mal, da habe ich aber große finanzielle Nachteile. Stimmt meine Befürchtung, dass dann nachversteuert wird? Was wird dann nachversteuert? Der ganze Betrag zu meinem in dem Fall gültigen Einkommenssteuersatz (Klasse 5, da mein Mann Klasse 3 hat)? Und wie sieht es mit den Sozialversicherungsbeiträgen aus? Kommen die auch noch? (Müsste mein AG seinen Anteil dann auch "nachabführen"?)

Was würde bei einem Rückkaufswert von angenommen 12000 Euro übrigbleiben? (ungefähr...die Hälfte? weniger/mehr??) Man liest oftmals etwas von steuerfrei nach 12 Jahren...was hat es damit auf sich?

3.) Alternativen? Umwandlung in anderes (sinnvolleres Produkt) / Reduzierung auf einen Mindestbeitrag?

Für mich wäre Kündigung das Schönste, da ich z.Zt. ein bisschen Bares brauchen könnte. Aber nicht um jeden Preis.

Für qualifizierte Antworten wäre ich wirklich sehr dankbar, da ich jetzt nicht auch noch einen Steuerberater bezahlen möchte, wenn ich vielleicht sowieso schon Miese mache.

Vielen Dank im Voraus!!

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Ist im Todesfall die Beitragsrückerstattung ener Rentenversicherung Bestandteil des Nachlasses

Hier der Fall:

Ein Mann hatte eine private Versicherung auf zusätzliche monatliche Rente abgeschlossen, die ihm 15 Jahre nach Versicherungsabschluss eine feste monatliche Rente zahlen soll. Als Begünstigte setzt er seine Ehefrau ein. Einige Jahre darauf verstirbt er. Da die Rentenzahlung noch nicht eingesetzt hatte, zahlt die Versicherung der Witwe die Beiträge und zusätzlich den Gewinnanteil aus.

Neben der Witwe gibt es weitere Erbberechtigte. Die Witwe behauptet nun, dass die Beitragserstattung nicht in den Nachlass falle und die anderen Erben daraus keine Ansprüche stellen könnten. Ich weiss, dass dies im Falle einer Lebensversicherung so ist, da ist die Auszahlung an den Überlebenden die Versicherungsleistung, welche nicht in den Nachlass fällt, da sie eine persönliche Leistung des Versicherers an den Begünstigten ist.

Ich denke aber, dass in diesem Falle zwar die Gewinnanteile "Versicherungsleistung" sind, die nicht in den Nachlass fallen, nicht aber die zurück erstatteten und von der Versicherung ausdrücklich als "Beitrags-Rückerstattung" ausgewiesenen Beiträge. Schliesslich war ja der Versicherungsfall noch gar nicht eingetreten, eine Todesfallversicherung lag nicht vor.

Immerhin fallen auch die auf ein Sparbuch eingezahlten Beträge in den Nachlass des Sparers, auch wenn er einen begünstigten für den Todesfall genannt hat.

Richtig oder falsch? In welchem Gesetz ist das geregelt?

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Wird die private Rentenversicherung auf Witwenrente angerechnet?

Meine Mutter bekommt eine Witwenrente (etwa 350 €) und verdient 450 € / Monat.

Bevor Ihr Mann (mein Vater) verstorben ist, hat sie auch eine private Rentenversicherung abgeschlossen, sie, bzw. nach dem Tod des Vaters ich, zahle 100 € jeden Monat für sie ein).

Da sich niemand von uns diese extra Zahlung leisten kann, möchte meine Mutter die Versicherung kündigen und sich das angesammelte Geld auszahlen lassen (das sind etwa 10.000 €).

Die Frage ist, wie verhält es sich mit der Witwenrente? Muss man das der gesetzlichen Rentenversucherung melden? Wird das ausgezahlte Geld dann auf die Witwenrente angerechnet??

Vater: Geboren: 1955, verstorben: 2015 - Mutter: Geboren: 1958

Danke im Voraus für Antwort.

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Wie hoch ist der Steuerabzug (Rentnerin und Abfindung)?

Habe anstatt einer Rente weiterhin eine Abfindung von der Deutschen Post angeboten bekommen in Höhe von 106.00 Euro. Bin 71 Jahre. Monatlich zur Zeit 630,00 Euro.

Bekomme von der Renten Versicherung noch eine Rente von 362,00. Bin verhairatet. Noch in Steuerklasse 5 .

Nachtrag zum besseren Verständnis:

Ich bin nicht arbeitslos oder sonstiges sondern Rentnerin. Bekomme von der Post eine Rente von 630 Euro und von der Rentenversicherung eine in Höhe von 326 Euro.

Nun hat mir die Post eine Abfindung in Höhe von 106.443 Euro angeboten. 20.000 Euro gehen für die Krankenkasse darauf.

Wieviel beträgt ungefähr der Steuerabzug? Bin Steuerklasse 5.

Mein Mann hat eine Rente von 1258 Euro. Wer kann etwas antworten?

Bin 71 Jahre alt.

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