Rentenrückübertragung

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Es reicht ein kurzer Brief an die Deutsche Rentenversicherung.

Da die Rückübertragung auf Antrag passiert, sollte der Antrag möglichst bald gestellt werden.

http://dejure.org/gesetze/VersAusglG/37.html

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

hat deine Exfrau bereits Rente bezogen?

Die 36-Monatsfrist

Leider gilt § 37 Versorgungsausgleichsgesetz nicht unbeschränkt. Der Versorgungsausgleich wird nur rückgängig gemacht, wenn der Tod des geschiedenen Ehegatten maximal 36 Monate nach dem erstmaligen Rentenbezug eingetreten ist. Dieser Zeitpunkt kann im Falle der Scheidung vor dem Rentenalter durchaus Jahrzehnte nach Rechtskraft der Scheidung liegen, bei Scheidung unter Rentnern allerdings läuft die 36-Monatsfrist mit Rechtskraft der Scheidung bereits an, sofern unmittelbar nach Rechtskraft der Scheidung bei der ausgleichsberechtigten Person der Rentenbezug bereits infolge des Versorgungsausgleichs erhöht ist. Unbeachtlich für die Berechnung der Frist sind Leistungen, die dem Grund oder der Höhe nach nicht auf dem Versorgungsausgleich selbst beruhen.

http://www.kanzlei-fuer-privatrecht.de/r

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von winkelsj
14.01.2013, 18:55

Ja, meine Exfrau hat seit Anfang 2012 Rente bezogen. Damit dürfte dann die Rückübertragung möglich sein? Wenn ja , wie?

0

Hallo winkelsj, da Deine Ehefrau - wie ich in Deinem Kommentar las - erst seit 2012 Rente bezog, greift hier die Härtefallregelung: das heißt Du kannst auf Antrag den Versorgungsausgleich rückgängig machen, da Deine Exfrau nur kurz Rente bezogen hat. Allerdings mußt Du der Rentenversicherung, die bereits geleisteten Zahlungen ersetzen. Dies dürfte sich aber lohnen, da ja damals 500 Mark (das sind jetzt nach 17 Jahren sicher mehr) von Deinem Rentenkonto übertragen wurden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?