Rentenminderung

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4 Antworten

Nach § 58 Abs. 1 Satz 3 SGB VI ist die Vormerkung von Anrechnungszeittatbeständen i. S. von § 58 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, Nr. 2, Nr. 3, Nr. 4 und Nr. 5 SGB VI sowie § 252 Abs. 1 SGB VI ausgeschlossen, wenn gleichzeitig Versicherungspflicht wegen des Bezuges einer Sozialleistung besteht.

Das bedeutet, dass Du in dem genannten Zeitraum auch Sozialleistungen erhalten haben sollst.

Wenn dem so ist, ist der Rentenversicherer im Recht.

Stimmt die Aussage nicht, lege sofort Widerspruch gegen diesen Bescheid ein.

Es gibt weniger Anrechnungszeiten, das kann später zu einer geringeren Rente führen.

Da du zu den sehr rentenfernen Jahrgängen gehörst, vergrößert sich dadurch theoretisch deine Rentenlücke. Also mehr an weiterer Vorsorge ist zu empfehlen.

Meiner Ansicht nach wäre ein Widerspruch in diesem Punkt auch aussichtslos, da eigentlich nur noch Zeiten mit Beiträgen zur DRV mit ganz wenigen ausnahmen zur Rentenberechnung später herangezogen werden. Schulische Ausbildung ist eben für die spätere Rente quasi eine Fehlzeit.

Hallo MatiasFr, das heißt, daß Anrechnungszeiten nach § 58 SGB VI nicht zum Tragen kommen, wenn während der gleichen Zeit Versicherungspflicht wegen des Bezuges einer Sozialleistung bestand. Ein Widerspruch gegen die Entscheidung ist meines Erachtens sinnlos, da es sich um geltendes Recht handelt. Und keine Sorge die Zeit ist mit Pflichtbeiträgen belegt, zählt also zur Rente mit.

Wenn ein Bescheid nach § 44 SGB X zurückgenommen wird, bedeutet das eine Verbesserung - eine Bescheidänderung zu Deinen Gunsten.

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