Rentenfonds - Welche Fonds haben sich in der Vergangenheit bewährt und stellen eine gute Basis dar?

4 Antworten

Wie ein Fonds sich in der Vergangenheit "geschlagen" hat, läßt leider noch keine Rückschlüsse zu auf dessen Entwicklung in der Zukunft. Bei Aktienfonds ist es nicht selten sogar so, dass toll gelaufene Fonds ein höheres Rückschlagsrisiko aufweisen. Also Vorsicht mit Vergangenheitsanalysen. Nun zur speziellen Frage nach Rentenfonds: Da die Renditen z.Zt. sehr tief liegen, besteht ein gute Chance, dass bei Anstieg des Zinsniveaus die Kurse der Fonds in den Keller rauschen. Dann wäre die (Zins-)Rendite für einige Jahre "verzehrt" durch Kursrückgänge. Ich würde aus heutiger Sicht deshalb - zumindest teilweise - an die Nutzung von Festgeldern denken, die sind z.Zt. deutlich besser verzinst als die meisten Rentenfonds erwirtschaften. -> vgl. FMH.de Wenn Rentenfonds, dann besser solche mit "Corporate Bonds" (Unternehmensanleihen) und relativ kurzen Restlaufzeiten der enthaltenen Anleihen, so dass Zinsanstiege nicht zu massiven Kurseinbrüchen im Fonds führen. Wenn als ETF-Fonds, dann ist hier eine gute Auswahl. https://www.justetf.com/find-etf.html?assetClass=class-bonds&bondType=bondType-Corporate Wenn als aktiv gemanagter Fonds, dann bietet FranklinTempleton einiger interessante Rentenfonds an.

Zum Abzählen guter Renten-ETFs brauche ich nicht mehr als eine Hand.

Die meisten Privatanleger haben damit außerdem ihre Probleme, da Renten-ETFs typischerweise in ein enges Segment von Bonds investieren, das eigentlich Teil einer Gesamtallokation verschiedener Typen von Renten sein sollte, jedoch dann als einiges Renteninvestment verwendet wird.

Daher wäre ich sehr skeptisch.

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Ich würde die Entscheidung für einen Rentenfond nochmals überdenken.

Wir befinden uns, durch die starken Eingriffe der Zentralbanken, in einen absolutem Zinstief. Das beste Szenario bedeutet die Zinsen bleiben tief. Und die wahrscheinlichsten Szenarien gehen von einem Anstieg der Zinsen aus.

Selbst wenn der Zinsanstieg relativ gering ausfällt (Beispielsweise um 1,5% auf 2 Jahre gerechnet - von 2% auf 3,5%) macht das bei einer 10 Jahresanleihe einen Kursverlusts von ca. 10% aus. Und das kann auch eine gute Fondsgesellschaft nicht so einfach auffangen.

Was machen also die Fondsgesellschaften? Sie geben ihr Geld in die Schwellenländer und hedgen das Währungsrisiko. Aber natürlich bleiben Emittentenrisiken in diesen Ländern und Restwährungsrisiken.

Ich empfehle für meine Kunden oftmals einen Sparplan von Carmignac Patrimoine A. Langfristig erfolgreicher globaler Mischfond. Und damit extrem gut aufgestellt um in allen Wirtschaftslagen gute Erträge zu bringen. Und wenn Du Dir die Charts ansiehst dann wirst Du das verstehen. Du kannst von der Webseite der Fondsgesellschaft Dir die Kurse seit 1989 runterladen und selber mal Sparpläne über beliebige Zeiten durchrechnen.

Aber - es ist halt ein Mischfonds und kein Rentenfonds.

Und das hier ist keine Empfehlung und ohne jegliche Beraterhaftpflicht.

Im Moment würde ich auf keinen Rentenfond setzen. Die haben bei Zinssteigerungen nur Kursverluste zu erwarten, zudem sind die Zinsen im Moment sehr tief, so daß sie kaum Zinsen erwirtschaften können. Überlege lieber ob Du einen Mischfonds nimmst stattdessen.

Depotzusammenstellung

angelegt werden sollen 15000 in wertpapiere...bevorzugt fonds über einen zeitraum von ca. 10 jahren. als risikoneigung würde ich von sehr konservativ bis ausgewogen anlegen wollen. ein depot sollte gut gestreut sein. in welche anlageklassen investieren und in welche regionen damit eine gute zusammenstellung am ende rausspringt. wo liegt bei aktien(fonds) evt der zukunftsmarkt? ist bei fonds die vergangenheitsentwicklung wichtig, damit sie auch in zukunft gut laufen könnten oder haben die dann ihr potenzial ausgeschöpft? in welche fonds würdet ihr investieren? anstreben würde ich gerne so eine rendite die über den niveau von festanlagen über 10 jahren liegen, also evt so 5-8 %...

fg:)

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