Rentenbeitrag

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3 Antworten

Zum Tode Deines Mannes möchte ich Dir hiermit erst einmal mein Beileid aussprechen.

Du brauchst Dir keine Sorgen darum machen, dass die Witwenrente noch schmaler ausfällt, als sie ohnehin meist ist, denn die Krankengeldzeiten werden dem zuständigen Rentenversicherungsträger von der Krankenkasse gemeldet und die Rentenbeiträge dorthin überwiesen. Dadurch sollen Nachteile bei der Rente vermieden werden.

Die Beiträge werden dabei nicht vom Zahlbetrag des Krankengelds berechnet, sondern auf Basis einer fiktiven Bemessungsgrundlage – und zwar ausgehend von 80 Prozent des Arbeitsentgelts oder Arbeitseinkommens, das der Leistung zugrunde liegt. Entsprechend ist ein Jahr Krankengeldbezug für die Rente so viel wert wie 80 Prozent des vorausgegangenen Beschäftigungsjahrs.

Geregelt ist das in § 166 des sechsten Sozialgesetzbuchs. Nach Absatz 1, Nr. 2 gilt, dass bei Personen "die Arbeitslosengeld, Übergangsgeld, Krankengeld, Verletztengeld oder Versorgungskrankengeld beziehen, 80 vom Hundert des der Leistung zugrunde liegenden Arbeitsentgelts oder Arbeitseinkommens" als beitragspflichtige Einnahmen zugrunde zu legen sind.

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Hallo Linkenheil, mein Beileid zum Tod Deines Ehegatten. Normalerweise werden vom Krankengeld schon Rentenbeiträge abgeführt und das wirkt sich rentensteigernd aus. Es sei denn, Dein Mann wäre privat krankenversichert, denn von diesem Entgeltersatz zahlt die PKV keine Rentenbeiträge. Die Witwenrente beträgt etwa 60 % der Rente, die dem Verstorbenen zugestanden hätte. Du kannst Dir den Rentenbescheid mit den aufgeführten Versicherungszeiten ansehen, hier kannst Du sehen, auf welchen Beitragszeiten die Rente beruht.

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Das ist falsch.

Während des Bezuges von Krankengeld wird vom Krankengeld der jeweils gültige Beitragssatz zur Rentenversicherung abgeführt und die Zeit zählt dann als Pflichtbeitragszeit.

Anders wäre es bei Krankentagegeld einer privaten Krankenversicherung.

viel Glück

Barmer

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