Rentenanspruch nach Scheidung

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2 Antworten

Die Frage ist mir nicht ganz klar, wie auch die Verhältnisse.

Als die Mutter geschieden wurde, hat sie ja Rentenansprüche aus der Ehezeit mit dem Vater der Kinder bekommen. Die erst später eingeführten Kinderzeiten bekommt sie allein. Ich kenne die Summen nicht, daher kann ich nicht sagen ob die 420,- Euro da kotrrekt sind.

Aus der Rente von dem Freund mit dem sie lebte, kann sie nichts bekommen, sie waren ja nicht verheiratet. Ausserdem kennt ja jeder die Rechtsfolgen von Heirat, oder Nichtheirat, also war es ja eine bewußte Entscheidung, mit Kenntnis der Folgen.

Wenn sie im eigenen Haus lebt reicht ja das Wohngeld von 90,- Euro kaum dazu die Nebenkosten zu bestreiten.

Das Problem sehe ich schon.

Was ich empfehlen kann ist nur:

  1. den Rentenspruch professionell überprüfen zu lassen, besonders wegen der Kindererziehungszeiten.

  2. Überlegen, ob man im Haus vermieten kann, denn wenn es für die große Familie gerecht hat, ist es ja für eine alleinstehende Dame zu groß und natürlich zu teuer.

Da deine Mutter vor 1977 geschieden wurde, wurde kein Versorgungsausgleich durchgeführt.

Wenn sie

  • nach der Scheidung nicht wieder geheiratet hat,

  • dein Vater der "Schuldige" bei der Scheidung war,

  • sie nicht auf den Unterhalt verzichtet hat und

  • älter als 60 Jahre ist,

hat sie ggf. einen Anspruch auf eine Geschiedenenwitwenrente.

Falls dein Vater Unterhalt vor seinem Tod gezahlt hat, hätte sie diesen Anspruch bereits nach seinem Tod gehabt.

Am besten wendet sie sich so schnell wie möglich an die Rentenversicherung.

http://kuerzer.de/3Gtntzi03

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