Renteanspruch wegen erhaltenem Versorgungsausgleich

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Die zu erfüllende Wartezeit müsste mit den 8,5 Entgeltpunkten aus dem Versorgungsausgleich mehr als erfüllt sein. Ich rate ihnen dennoch beim zuständigen Rentenversicherungsträger einen Beratungstermin zu vereinbaren. Die Bedingungen für die Erwerbsunfähigkeitsrente sind dann erfüllt, wenn ärztlich bescheinigt wird, dass der Betroffene weniger als drei Stunden am Tag arbeiten kann. Alle ärztlichen Befunde sind zu diesem Termin mitzubringen. Hier noch einige Informationen zu den Voraussetzungen zum Bezug. Ärztlicher Befund entscheidet über die Höhe der Erwerbsminderungsrente Wer mehr als drei, jedoch weniger als sechs Stunden arbeiten kann, hat immerhin Anspruch auf die halbe Erwerbsminderungsrente. Aber was bedeutet das in Zahlen? Die volle Erwerbsunfähigkeitsrente beträgt im Schnitt 985 Euro im Monat, die halbe dementsprechend 492 Euro. Das Problem: Durch die eingangs erwähnten, hohen Hürden, werden fast die Hälfte aller Anträge abgelehnt, da die Betroffenen aufgrund des ärztlichen Befundes auf eine einfache Tätigkeit verwiesen werden können. Eine bittere Pille für die Betroffenen. http://www.vorsorge-und-finanzen.de/erwerbsunfaehigkeitsrente-voraussetzungen-befund.html

Vielen Dank für Ihre Antwort. Die volle Erwerbsminderung wurde mir ja bescheinigt es drehte sich um die fehlenden 12 Monate Wartezeit und ob ich trotz abgelehnten Widerspruch letztes Jahr nun automatisch Anspruch auf diese Rente habe? Da diese Zeit ja nun durch den Versorgungsausgleichl (rückwirkend auf 30.04.2013) vorhanden ist.

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Wird der Dienstwagen bei Elterngeldbezug mit überschneidenden Monaten Erwerbstätigkeit/Elterngeld doppelt berechnet?

Hallo,

ich bin seit dem 14.03 für einen Monat in Elternzeit. Für die Zeit 01.03-13.03 wurde mein Burttogehalt anteilig und die Dienstwagennutzung für den gesamten Monat gerechnet bzw. versteuert. Das wird auch in der Abrechnung April, 14.04-31.04, so sein und ist inhaltlich korrekt.

Die Elterngeldstelle möchte den Dienstagwagen als geldwerten Vorteil für den Zeitraum 14.03 - 13.04 (1. Lebensmonat) ebenfalls anrechnen.Somit wird der Dienstewagen für März und für April für den jeweiligen kompletten Monat versteuert über meinen Arbeitgeber und von menem anteiligen Gehalt auch vollständig in Abzug gebracht. Gleichzeitig wird aber auch der geldwerte Vorteil beim Elterngeld in Abzug gebracht.

Aus meinem Verständnis heraus muss ich in diesem Jahr dann 13 Monate für die Nutzung von 12 Monaten "zahlen". Habe ich hier einen Denkfehler? Erfolgt ein Ausgleich über die Lohnsteuerabrechnung?

Außerdem ist noch unklar, ob die Elterngeldstelle nur 1% anrechnet oder auch die Distanz zur Arbeitsstätte (km x 0,03% des Wagens) mit anrechnet. Gibt es dazu eine klare Regelung?

Die Elterngeldstelle konnte mir beides nicht beantwirten ("Sie bekommen einen Bescheid, dann sehen Sie genau was wir berechnet haben und können sich dann wieder melden").

Das Urteil zu dem Thema, L 11 EG 1721/12, habe ich mir angesehen. Der Sachverhalt ist jedoch ein anderer (und weitaus komplexer), da hier über mehrere Monate hinweg Dienstwagennutzung mit Elterngeldbezug stattfand.

Danke für aufklärende Worte!

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