Rente und SGB XII oder Wohngeld?

2 Antworten

Der erste Weg ist Wohngeld, denn die Leute beim Amt für Grundscherung werden sie sowieo dahin schicken, weil man erst alles andere versuchen muss, bis man Grundsicherung bekommt.

also zuerst Antrag auf Wohngeld, aber wegen der Fristen (man bekommt Rückwirkend nur Leistungen bis zum Antragstag) auch gleich wegen der Grundsicherung dort einen Antrag stellen und bis zur Entscheidung über das Wohngeld ggf. ruhen lassen.

Also ich kenne von mehreren Fällen anders. Die Grundsicherungsstelle prüft ob sie überhaupt zahlen kann, sie zahlt wenn volle Erwerbsminderung auf Dauer und ohne Berücksichtigung des Arbeitsmarktes vorliegt. Der Bedarf einer Einzelperson liegt ganz ungefähr bei 750 - 800 Euro (je nach Miethöhe, evtl. Mehrbedarf für Ernährung, etc). Ich denke kaum, daß das Wohngeld 200 - 250 Euro betragen würde. Aber das Grundsicherungsamt ist ja meist im gleichen Haus wie die Wohngeldstelle und wird dort auf jeden Fall nachfragen. Wenn das Wohngeld niedriger ist, und Deine Bekannt nur den Wohngeldantrag stellt, dann hätte sie ihr zustehendes Geld verschenkt. Die Angehörigen zahlen in beiden Fällen keinen Unterhalt, Ausnahme: bei der Grundsicherung, wenn ein Kind über 100.000 Euro im Jahr verdient.

Verwertungsverbot für freiweillige Rentenversicherung bei Antrag auf Grundsicherung in Frührente?

Hallo zusammen,

hab ein verwirrendes problem zu dem ich dringend infos und gutgemeinte ratschläge benötige...

mein Vater ist 62, schwer krank und in Frührente (volle Erwerbsminderung) wegen Berufsunfähihgkeit und bezieht eine rente von ca.109€. desweiteren hat er seit ca. 10 jahren eine freiwillige rentenversicherung mit PROVINZIAL abgeschlossen (niedrige summe), die bis 2014 laufen soll und bis2013 kapitalertragssteuerpflichtig ist.

Vor dem Antritt in die Rente war er kurzfristig arbeitslos gemeldet. jetzt, da er rente bezieht ist das sozialamt zuständig für seine grundsicherung. er hat einen antrag gestellt und der sachbearbeiter hat vorerst die grundsicherung untersagt (nicht schriftlich) mit der begründung, er könnte die rentenvers. aufbrauchen, oder nachweisen, dass man ans geld bis 65 nicht rankommen kann. die PROVINZIAL hat ihm nun ein Verwertungsverbot zugeschickt, für dass er sich entscheiden kann.

bevor er unterschreibt, kann mir bitte jemand sagen, ob das mit dem verwertungverbot (auch so zeitnah) beim sozialamt nach SGB XII funktionieren wird?

gleichzeitig habe ich auch gelesen, dass in fällen (rückkaufswert unter 90%+kapitalertr.steuer) aufgrund hoher verluste die ämter nicht die verwertung erzwingen können. stimmt das?

es wäre für ihn fatal ein verwertungsverbot zu unterzeichnen und doch keine grundsicherung zu erhalten.

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Grundsicherung. Ämterwillkür?

Hallo,

vielleicht weiss jemand Rat. Meine Mutter ist seit dem 01.09.2009 in Rente und bekommt 450,-- Rente. Am 09.09 habe ich einen Antrag bei der Grundsicherung gestellt. Parallel auch beim Wohnungsamt für Wohngeld. Dazu wurde mir geraten, falls meine Mutter keine Grundsicherung bekäme. Sollte beides bewilligt werden, so würde automatisch die Leistung gewährt, die höher wäre. Meine Mutter hat auf Ihrem Konto bzw. Sparbuch 8.600,-- Euro. 2.600 Euro darf sie behalten. Ich habe bei der Grundsicherung angegeben, das noch einige Anschaffungen anstehen. Renovierung, Kühlschrank, Waschmaschine usw. das sollte berücksichtigt werden. Nun hat meine Mutte die Ablehnung von der Grundsicherung bekommen. Sie müsse mit dem Geld wirtschaftlich umgehen, bis zu dem Tag an dem sie ein Recht auf Grundsicherung hätte. Ich empfinde dieses Schreiben als unverschämt. In diesem Schreiben, wird nicht erwähnt, was in den Augen der Grundsicherung, als wirtschaftlich gesehen wird. 200,-- Euro, 500,-- Euro??? Wie soll eine 65 jährige Frau da noch durchblicken. Es kommt noch besser. Da die Grundsicherung sich diesbezüglich nicht klar geäußert hat, kann die Wohngeldstelle den Antrag auch nicht abschließend bearbeiten. Da man dort auch nicht weiß wie lange man Wohngeld zahlen solle. Bis das durch ist, hat meine Mutter kein Geld mehr für die Anschaffungen. Soll ich einen Anwalt einschalten?

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Grundsicherung Wohngeld Schulden

wegen Dienstunfähigkeit beziehe ich eine Betriebsrente, und aus einer Eigentumswohnung Mieteinnahmen, die ich für die komplette Schuldentilgung verwende.

bisher kam ich mit meiner kleinen Rente so halbwegs über die runden, da ich Mietfrei wohnen durfte, ab nächstes Jahr werden monatlich ca. 220 Euro Miete gefordert, die ich von meiner Rente nicht aufbringen kann.

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welche Möglichkeiten gibt es außer die ETW zu verkaufen zb. Grundsicherung, Wohngeld etc. ? die ETW ist die Altersvorsorge.die ich aufgeben müsste.

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Rente, Grundsicherung in der Lebensgemeinschft ?

Ich bin jezt 62 Jahre bekomme eine kleine Rente ( liegt etwa bei 800,00 EURO) mein Lebenspartner (seit 17 Jaren) wird eine Grundsicherung bekommen.

Wird meine Rente auf seine Grundsicherung angerechnet?

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