Rente und SGB XII oder Wohngeld?

2 Antworten

Der erste Weg ist Wohngeld, denn die Leute beim Amt für Grundscherung werden sie sowieo dahin schicken, weil man erst alles andere versuchen muss, bis man Grundsicherung bekommt.

also zuerst Antrag auf Wohngeld, aber wegen der Fristen (man bekommt Rückwirkend nur Leistungen bis zum Antragstag) auch gleich wegen der Grundsicherung dort einen Antrag stellen und bis zur Entscheidung über das Wohngeld ggf. ruhen lassen.

Also ich kenne von mehreren Fällen anders. Die Grundsicherungsstelle prüft ob sie überhaupt zahlen kann, sie zahlt wenn volle Erwerbsminderung auf Dauer und ohne Berücksichtigung des Arbeitsmarktes vorliegt. Der Bedarf einer Einzelperson liegt ganz ungefähr bei 750 - 800 Euro (je nach Miethöhe, evtl. Mehrbedarf für Ernährung, etc). Ich denke kaum, daß das Wohngeld 200 - 250 Euro betragen würde. Aber das Grundsicherungsamt ist ja meist im gleichen Haus wie die Wohngeldstelle und wird dort auf jeden Fall nachfragen. Wenn das Wohngeld niedriger ist, und Deine Bekannt nur den Wohngeldantrag stellt, dann hätte sie ihr zustehendes Geld verschenkt. Die Angehörigen zahlen in beiden Fällen keinen Unterhalt, Ausnahme: bei der Grundsicherung, wenn ein Kind über 100.000 Euro im Jahr verdient.

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