Rente oder Kapitalabfindung?

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Bei Privatrenten von vor 2005 wird nur der Ertragsanteil besteuert. Der liegt bei Rentenbeginn z.B. mit 65 bei 18%. Geht man früher in Rente, erhöht sich der Anteil. Mit 55 Jahren liegt der Ertragsanteil bei 26%. 100Eu Rente >> 26% >> 26eu zu versteuern mit dem individuellen Steuersatz.

Allerdings: wenn der Beitrag wirklich als Einmalbeitrag gezahlt wurde, ist die Auszahlung nicht steuerfrei! Nur wenn die Beiträge über mindestens 5 Jahre in den Vertrag eingezahlt wurden, ist die Steuerfreiheit gegeben. Es kann allerdings sein, dass der Beitrag in ein Beitragsdepot eingezahlt wurde, aus welchem dann monatliche oder jährliche Beiträge in den eigentlichen Vertrag geflossen sind. Dann ist die Steuerfreiheit gegeben. Das solltet ihr überprüfen.

Die Rente ist ganz normal nach § 22 EStG als wiederkehrende Bezüge aus einer Rentenversicherung.

Er sollte es sich gut überlegen. Wenn er sich die 70.000 geben läßt, in eine sichere Einlage einbringt und ca. 2.800,- (4 %) pro Jahr kassiert, dann hat er ca. 800,- Abgeltungssteuer zu zahlen. hat also 2.000,- auf der Hand.

Damit liegt er auf dem gleichen nieveau, als wenn er die Rente von 3.600 Pro Jahr versteuert.

Nur ihm bleibt das Kapital.

Zwillingsgeburt bei verbeamteter Lehrerin mit teilberentetem Mann

Wir wissen seit 4 Tagen, dass wir im Februar Zwillinge bekommen und fragen uns gerade neben der Freude, wie wir das alles schaffen sollen. Wir wohnen in Rheinland-Pfalz, mein Partner arbeitet aber im Saarland. Ich bin privat versichert und mein Partner ist teilberentet, weil er MS hat. Er bekommt mtl. 350 Euro Rente und hat etwas 1250 Euro Brutto (950 Netto) und ist gesetzlich versichert. Ich bin privat versichert und verdiene Rund 3000 Brutto (2400 Netto) bei einer Teilzeitstelle A13, davon gehen noch 300 Euro KV ab.

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2) Wie sollten wir die Zwillinge Krankenversichern? Ist es privat langfristig sinnvoll?

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Ich danke schon einmal! Viele Grüße!

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