Rente mit 63, Arbeitslosigkeit und Krankheit?

1 Antwort

Hallo,

Bundessozialgericht, Urteile vom 17.08.2017

Dass die letzten zwei Jahre vor Rentenbeginn nicht – mit Ausnahme einer Insolvenz oder vollständigen Geschäftsauflösung des Arbeitgebers – in die Wartezeit mit eingerechnet werden dürfen, hat das Bundessozialgericht in zwei Urteilen vom 17.08.2017 (Az. B 5 R 8/16 R und B 5 R 16/16 R) bestätigt. Die Richter des höchsten Sozialgerichts Deutschlands führten aus, dass gegen die gesetzliche Regelung keine Verfassungsbedenken bestehen und auch der Gleichheitsgrundsatz nicht verletzt werde.

.....soviel dazu !

Die beste Lösung wäre in deinem Fall falls irgend möglich:

* Nimm doch die Arbeitslosigkeit möglichst lange mit. ;-)

* Das Arbeitslosengeld wird ggf.(?) höher sein als die Rente.

* Die Arbeitslosen-Zeit erhöht dein Rentenanspruch, denn das AA wird während des Arbeitslosengeld 1, Rentenbeiträge in deine RV einzahlen.

D.h. .......du musst dich *arbeitssuchend* bei der Arbeitsagentur melden, um der Vermittlung auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stehen.

Zudem wirst du dann ( evtl.) in den nächsten Monaten Bemühungen zur Arbeitssuche (auch ein Minijob reicht aus) nachweisen sollen.

Allerdings hängt der Druck zur Jobsuche auch davon ab, wie „nah“ der Arbeitslose an seiner Rente dran ist. Wenn es wie bei dir nur noch ein paar Monate bis zur Rente sind, wirst du größtenteils in Ruhe gelassen, oder du bekommst eine "Übergangstherapie" in Form eines Kurzlehrgangs.

Ich denke nicht, dass dir das AA bis zum Rentenbeginn großen Stress machen wird !

Alles Gute !

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