Rente mit 40 - Streitfrage im Freundeskreis, kann man in 25 J so gut vorsorgen, daß es reicht, wie?

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6 Antworten

Michael Jackson hat das geschafft, der ist dann zwölf Jahre später aber auch schon tot gewesen!

Aber mal im Ernst: Mit 40 Jahren hat man eine weitere Lebenserwartung von 40 bis 45 Jahren. Da kann sich anhand seines persönlichen Bedarfs ein jeder ausrechnen, ob er es schafft, in 25 Jahren Berufstätigkeit soviel Geld zusammen zu bekommen, dass man mit der Arbeit aufhören kann. Die gesetzliche Rente kann man getrost dabei außer acht lassen. Vor dem 67sten Geburtstag zahlt die ohnehin nichts.

Lassen wir mal den Zinsaspekt in der Ansparphase wie auch den Inflationsaspekt in der Vebrauchsphase außer acht und nehmen mal einen finanziellen Jahresbedarf von 20.000,--€ an. Jahresbedarf bedeutet insofern den Betrag, den man insgesamt für die Lebensführung braucht, inklusive Wohnungsmiete, Versicherungen, Rücklagen für Ersatzbeschaffungen etc, Dann benötigt man für 40 Jahre Leben nicht weniger als 800.000,--€. Man müßte somit in den vorherigen 25 Jahren jährlich 32.000,--€ zurück gelegt haben. Wohlgemerkt: Es geht nicht um das Bruttoeinkommen, es geht auch nicht um das Nettoeinkommen, sondern es geht um den Betrag, den man sich nach Abzug aller Kosten danach noch auf die hohe Kante legen kann.

Rechnet man das auf ein Bruttoeinkommen hoch, dann müßte man 25 Jahre lang zwischen 100.000,-- und 150.000, € verdient haben. Kannst Du mir einen 15-jährigen nennen, der solche Einkommen hat, Michael Jackson mal ausgenommen?

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Sicherlich geht das nicht mit den klassischen Vorsorgeverträgen oder der Rente. Auch nicht mit Studium und anschließender abhängigen Tätigkeit. Mit einer selbstständigen Tätigkeit kann man das sicherlich, wenn man z. B. Patente, Software entwickelt. Auch wenn man es als Handwerker schafft in den 25 Jahren 2 Wohnhäuser selber zu bauen, diese nach 10 Jahren mit einem Gewinn von 200.000 bis 250.000€ zu bauen und zu verkaufen. Anschließend den Gewinn in eine Windkraftanlage zu stecken kann man davon sicherlich leben. Entscheidend ist, ob man auf das Einkommen, Steuern, Sozialabgaben etc zahlen muss oder nicht. Mit Patenten, Software und selbstbewohnten Immobilien kann das gelingen, sich um diese Abgaben zu drücken. Patente, Software kann man auch von Staaten aus vermarkten, die diese Abgaben nicht erheben.

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Ja: das machen viele Sportler so: man muss einfach nur genug verdienen (sagen wir rund 1Mio€ brutto pro Jahr) und die Hälfte des Nettogehaltes (rund 240.000€ im Jahr = 20.000€ pro monat) sparen und zur seite anlegen:

  • dann hat man nach 10 jahren rund 2.4Mio. Euro (zzgl Werstzeigerungen und Zinsen), was man gut verstreut in Anleihen, Anleihen und Immobilien investiert - ggf. auch eine Rentenversicherung abschließt
  • nach spätestens 20 jahren = 4.8Mio. Euro (zzgl Werstzeigerungen und Zinsen), was dann auch für 60 Jahre Leben als Privatier ausreichen sollte.

Für den "normalen" Angestellten wird das unmöglich, weil die gesetzl. KV frühestens mit 62 Jahre die Rente auszahlt und die Einkommen nicht ausreichen. Als Selbständiger mit der guten Idee plus gute Umsetztung kann es aber gelingen.

VIEL ERFOLG!

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Es ist möglich, wenn man einen Job hat, bei dem man ein sehr hohes Einkommen hat. Man muss sich selbst ausrechnen, wie hoch der Bedarf ist, den es abzudecken gilt und ob man dies mit Renditen aus Zinsanlagen erwirtschaften kann.

Ich sehe die Chancen jedoch generell nicht besonders gut.

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Das ist alles eine Frage des Verdienstes und der persönlichen Ansprüche. Mit einem 30.000 Euro Job (Jahresgehalt) geht das nicht.

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Schmunzelt...ab 37 für drei Jahre den Job als Vorstandsvorsitzender von VW übernehmen und dann ist das nicht unrealistisch...

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