Rente 150.- Dazu Sozialamtshilfen. Erwerbstätigkeit mtl. 90.- Sozialamt zieht 66% ab. Mit Recht?

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5 Antworten

Hallo, es ist schon traurig, solche Schicksale in D E U T S C H L A N D :( ! Manche Mitarbeiter der Ämter halten sich eben stur an den Vorgaben. Es gibt aber auch Regelungen zum bedarfsgerechten Wohnraum, die sind nicht starr festgelegt und können laut dem Wohnraumfördergesetz auch an die jeweilige Situation angepasst werden. Steht zum Beispiel in der Region nur eine große Wohnung ( wie im o.g. Fall ) mit vergleichsweise günstiger Miete zur Diskussion, dann kann das Amt der Mietübernahme auch zustimmen. Das ist immer eine Fallentscheidung. Ich würde dem Ratschlag von @ alphabet folgen und mich rechtlich beraten lassen. Viel Glück ! K.

Hallo,

eine solch existenzielle Grundlage - insbesondere, da Ihr bereits seit längerem nach einer anderen Wohnung sucht, würde ich nicht so hinnehmen. Aufgrund des geringen Einkommens ist davon auszugehen, dass Deine Bekannte einen Anspruch auf Beratungshilfe hat. Diese kann Sie beim Amtsgericht in der Rechtsantragsstelle beantragen. Mit diesem Beratungsschein unbedingt zu einem Fachanwalt für Sozialrecht gehen, da dieser genau die Möglichkeiten kennt, dass Deiner Freundin vom Amt eine Wohnung zugewiesen wird oder die höhere Miete gar zu übernehmen haben, da mehr als genüge Eigenbemühungen vorliegen.

Meines Wissens ist auch der Einbehalt aus den Einnahmen aus der Putzstelle nicht richtig, da entsprechende Freibeträge nicht zugerechnet werden.

Gruß alphabet

Bitte um rechtlich gesicherte Auskunft oder Rat Dann bist Du hier nicht richtig, denn wir dürfen Dir allgemeine, aber keine rechtlich gesicherten Auskünfte geben.

Grundsätzlich ist es rechtens, daß bei der Grundsicherung für Rentner 70 % des Einkommens angerechnet werden. Im Gegensatz zum Alg 2 existiert hier kein Grundfreibetrag.

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