Rente - wieviel Netto zum "Leben" reichen?

4 Antworten

Sehr gut ausgedrückt von @hildefeuer, denn das Entscheidene ist die Wohnsituation.

Bezahlter eigener Wohnraum ist die beste Altersversorgung.

Ob ich 600,- Euro Miete + Nebenkosten zahle, oder nur die Nebenkosten, ist ein gewaltiger Unterschied. Und ich brauche keine Mieterhöhung einzukalkulieren. Nur die ERhöhung der Nebenkosten.

Sonst generell auch vom Lebensstandard abhängig.

Wenn ich immer gern gereist bin, ein schönes Hobby habe, eventuell ein Auto haben möchte (später eventuell statt eigenem Wagen öfter Taxi fahren), dann ist es natürlich anders, als bei einem der immer nur Bus fuhr, kaum gereist ist udn dessen Hobby die Jahreskarte für den Fußballverein war.

Im Vorteil ist, wer z. B. Haushaltsbuch geführt hat.

500,- euro mtl. für Lebensmittel und Getränke, Beitrag Tennisclub, ein Etat für Kleidung, Rücklage für eine Urlaubsreise, Rücklage für einen Notgroschen, usw. usw.

Und dann eben, Miete + Nebenkosten, oder nur Nebenkosten.

Wenn es ein Einfamilienhaus ist, muss man eine Rücklage für Reparaturen haben, bei einer Eigentumswohnung wird über das Hausgeld eine Instandhaltungsrücklage angespart.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Es kommt doch vorrangig auf Deine Wohnsituation an ..... lebst Du in einer abgezahlten Immobilie kannst Du auch bei geringerer i.d.R. Rente recht entspannt leben.

Ich z.B. bezahle nur noch knapp 250 Euro an Betriebskosten für mein Haus und stocke weitere Instandhaltungsrücklagen auf.

Das hängt im wesentlichen davon ab ob man im Eigentum wohnt und ob man allein wohnt und wo man wohnt. Der Unterschied von Nord zu Süd, Stadt Land ist da schon erheblich. Autos, Elektronik, Lebensmittel, Energie haben überall nahezu identische Preise. Der Rest (Miete, Nebenkosten) nicht.

60-80% vom letzten Netto

Was möchtest Du wissen?