Renovierungskosten von Mietwohnung von Steuern absetzen obwohl Mieteinnahmen unter der Steuerfreibetragsgrenze liegen?

1 Antwort

Wovon lebt denn Herr Meyer?

Doch wohl kaum von den 500,- Euro Mieteinnahmen.

Der Überschuss aus der Vermietung (Miete abzüglich Kosten udn Abschreibung) geht über die Anlage V in seine Einkommensteuererklärung ein und wird zusammen mit den anderen Einkünften besteuert.

Ah ok. Es gibt also keinen Freibetrag nur für die Mieteinnahmen?

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@Antjehag

Für Mieteinnahmen sowieso nicht, wenn dann nur für Einkünfte, denn in der Einkommensteuer werden über nur Gewinne, oder Überschüsse, nie Einnahmen besteuert.

Und nein, für Mieteinkünfte gibt es keinen speziellen Freibetrag.

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@Antjehag

"Es gibt also keinen Freibetrag nur für die Mieteinnahmen?"

Nein.

Es ist ja auch logisch. Würde es für jede Einkunftsquelle den Freibetrag nochmals geben, würde ich doch lieber 10 Arbeitsverträge zu je 600 machen als einen für 6.000, oder?

Im übrigen sind nicht die Mieteinnahmen Maßstab, sondern die Einkünfte, also Einnahmen minus Werbungskosten. Das bringt dich dann auch gleich auf die richtige Antwort:

Die Renovierungskosten sind als Werbungskosten abzuziehen, sofern dem nicht Hindernisse entgegenstehen. Hindernisse sind in erster Linie nachträgliche Herstellungskosten. Hier wird geprüft, ob die Maßnahmen nicht etwa die Herstellung des Gebäudes sind anstatt Renovierungskosten.

Um es durch ein Extrem ins Bildhafte zu ziehen: Ich kaufe ein Grundstück, auf dem ein abrissreifes Gebäude steht. Ich reiße das Grundstück nieder und baue auf den Grundmauern ein neues. Das sind keine Renovierungskosten.

Und weil es schwer ist, hier die Grenze zu ziehen, gibt es zahlreiche Vorschriften, die man durchprüfen muss - und in Grenzfällen streitet sich man am Ende doch oftmals wieder mit dem Finanzamt.

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@EnnoWarMal

Wie reißt man ein Grundstück nieder? :-) Gibt es da eine bestimmte Technik?

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Warum werden beim Verkauf einer Wohnung die Maklerkosten, Renovierungskosten und Eigenleistung nicht angerechnet?

Eine Wohnung für -110000 Euro 2010 gekauft, renoviert in 1/2 Jahr für 14882 renoviert ,und sehr viel Eigenleistung. Die Wohnung wurde vermietet, 2015 Mieter ausgezogen und wir bekamen ein Angebot 165000 Euro, und wir haben verkauft. Mit der Einkommensteuererklärung 2015 kam der Schock 21000 Euro Nachzahlung. Finanzamt hat eifach 165000 Euro 110000 abgezogen und 55000 Euro auf unsere Gehälter als Gewinn dazugerechnet, und somit ein Steuersatz von 24,64 errechnet. Es wurden die Maklerkosten 11871 Euro doppelt versteuert ,einmal Mehrwertsteuer 19% zusätzlich nochmal 24,64 % versteuert als Gewinn. Ebenso die Investition Materialkosten von 14882 Euro wurden als Gewinn 24,64 versteuert. Da wir die 14882 Euro fast nur Rohmaterialien investiert haben, wurde das meiste von mir und meiner Familie durchgeführt, auch davon will das Finanzamt nichts wissen. Dabei haben wir aus einer verwahrlosten Wohnung ein Schmuckstück gestaltet. Die Steuer musste bezahlt werden, aber wir haben Einspruch eingelegt, und müssen jetzt selbst Stellung nehmen. Wir werden wahrscheinlich als Spekulanten eingestuft, aber das sind wir nicht. Haben Sie eine Idee wie ich eventuell noch ein paar Tausend Euro für uns retten kann? Hätte ich dieses gewusst hätte ich natürlich nicht verkauft,hinterher ist man immer schlauer. Für eine baldige Antwort wäre ich Ihnen sehr verbunden.

Mit freundlichen Grüßen Georg Peters

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Hauskauf rückgängig machen?????????

Familieinnot|04.01.2014 - 11:37

Hallo. Also ich verheiratet 2 kleine Kinder. Ich bin 2009 durch drängen eines Anwalts in die Privatinsolvenz gegangen, leider, nun habe ich aber weil ich fleißig war, alles bezahlt in ca 3,5 jahren, alle Gläubiger haben ihr Geld bekommen, jeden cent. Aber der vermerckt steht leider jetzt in der schufa. Jetzt haben wir ein schönes kleines haus gesehen und wollten dieses Kaufen. Also hin zur Bank und mal nachgefragt,alles abgegeben Verdienstbescheinugung usw. Der Bankmann sagte uns, wechseln sie ihr Bankkonto zu uns und wir werden uns dann schon einig bei ihren verdienst sehe ich da keine probleme, nur nicht sofort sondern wenn ihr Konto immer geldeingang ist dann können wir in einen halben jahr nochmal reden und dann wird das schon. dann mit den Verkäufer gesprochen......von seiner seite geht das auch klar. wir bezahlen also ca 1 jahr eine gewisse miete und dann soll der Kaufpreis bis ende 2014 fällig sein. Verkäufer und ich also nochmal zur bank gemeinsam, der Bankmann sagte zum Verkäufer,machen sie das sie haben doch nichts zuverlieren,wenn sie es nicht verkauft bekommen , dann haben sie jetzt mieteinnahmen und den rest machen wir dann schon. Also notar beauftragt ein schriftstück zu machen. Auch geschehen, diesen habe ich den Bankmann gezeigt , der sagte ok, wir werden das schon machen, bei ihren Gehalt(ca 3300 netto) kriegen wir das schon hin. Gut also wir eingezogen und den Vertrag vom Notar unterschrieben. In diesen Vertrag steht jetzt aber drinn das alle Kosten auf mich gehen somit auch die Grunderwerbssteuer von 4000 euro.??? diese habe ich aber leider nicht bar, also auf zur Bank. Jetzt sagte der, naja so einfach wäre es dann doch nicht, der eintrag bei der schufa usw,sein vorgesetzter möchte das nicht, rrrummms, mist, was nun, die steuer muss nun bezahlt werden in 4 wochen sonnst Pfändung und soweiter.Das Haus werden die jetzt bestimmt auch nicht Finanzieren. Also kann ich den Vertrag rückabwickeln oder so etwas. wenn jemand sich auskennt bitte schreibt, ich weiss nicht weiter,??? mfg

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Kredit über 30-40000€?

Hallo zusammen,

aktuell absolviere ich ein duales Studium, danach werde ich 2300€ Netto verdienen.

Mein grober Plan ist es, mein aktuelles Auto mit der Kreditsumme umzubauen.

Nun erstmal zum Ist-Zustand: Aktuell habe ich im Monat 875€, davon gehen 350€ zum Sparen für das Auto. Davon werden anfallende Kosten sowie Umbauten bezahlt. 75€ gehen für die Kfz-Versicherung weg. Zusätzlich spare ich 20€ im Monat in einen Prämiensparvertrag, der mir in 5 Jahren ca 15000€ bescheren wird. Diese Summe habe ich als Anzahlung für eine erste eigene Wohnung angedacht. Zusätzlich habe ich aktuell ungefähr 6000€, auf die ich sofort zugreifen kann. Dieses Polster möchte ich unangetastet lassen und fülle es mit dem Geld, das am Ende des Monats übrig bleibt, auf.

Aktuell habe ich folgende Ausgaben :

Auto (inkl sparen, Versicherung, Steuer und Kraftstoff) : 525€

Essen/Kleidung/Freizeit : 230€

Prämiensparvertrag : 20€

Übrig bleiben somit erst einmal um die 100€, von denen noch einmal 30-40 weggehen. Der Rest landet in meinem Polster.

Nun zu meinem Soll-Zustand. Nach dem Studium werde ich 2300€ Netto zur Verfügung haben. (12 Gehälter, zusätzliche Prämien und 13. Gehalt nicht mit einbrechnet).

Ich würde gerne für 30-40000€ mein Auto umbauen (hauptsächlich Motor und Getriebe), den Rest habe ich im Laufe meines Studiums schon gemacht.

Meine Essenskosten würden ungefähr gleich bleiben, aber 100€ würde ich da als Puffer noch einmal aufschlagen. Zusätzlich würde eine Miete in Höhe von 400-500€ anfallen. Damit wären wir bei 1470. Eine BU-Versicherung ist Pflicht, dann wären wir bei 1400. Raten für solch einen Kredit würden sich auch zwischen 450 und 550 Euro bewegen. Plan ist den Kredit in 5 Jahren zu bezahlen, sodass ich mit der Auszahlung des Prämiensparvertrages fertig bin und in Wohnraum investieren kann. Abzüglich 600€ Rate wären wir bei 800€. Davon gehen ab 75€ Versicherung, 100€ Kraftstoff ( das Fahrzeug wird nur am Wochenende gefahren, die Arbeitsstelle ist mit ÖPNV besser erreichbar als mit dem Auto) und 100€ für Wartung. Das wären dann noch 525€, davon noch einmal 300€ sparen macht 225€ zum auf den Kopf hauen. Das Polster das ich mir angespart habe würde ich für Möbel verwenden und dann weiter ausbauen mit dem was übrig bleibt (13. Gehalt sowie Sonderzahlungen).

Zu diesem Plan hätte ich gerne eine objektive Einschätzung, denn die Bank wird mir den Kredit garantiert geben. Das Arbeitsverhältnis ist unbefristet.

Vielen Dank und viele Grüße

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