Renovierung nach Modernisierung - dürfen die Kosten auf den Mieter umgelegt werden?

...komplette Frage anzeigen

8 Antworten

Eigentlich nur zu beantworten, wenn man weiß was renoviert wurde. Grundsätzlich spricht leider nichts gegen eine Umlage auf den Mieter, sprich Mieterhöhung. Aber Klarheit bringt nur die Frage was wird renoviert und Wohnwert erhöht?

Wenn durch die Modernisierung der Wert der Wohnung steigt, dann wird der Vermieter wohl langfristig die Miete erhöhen. Ob er die Kosten also direkt um legt oder die Miete erhöht sollte eigentlich egal sein, oder?

Ist die Renovierung Teil der Modernisierung, durchaus. Denn Energiesparfenster oder Heizungsneubau machen nur Sinn, wenn nach Stemmarbeiten neu verputzt, tapeziert und wohl auch neu gestrichen fomschlüssig Verbindung hergestellt wird, oder?

Und durch Modernisierung geschuldete Renovierung stellt auch selbst eine "Steigerung des Wohnwertes" dar, zweifelsohne: BGH Az.: VIII ZR 173/10 :-(

G imager761

Was wird denn genau renoviert nach der Modernisierung oder gar im Zusammenhang mit dieser?

Renovierungsarbeiten sind grundsätzlich (also nicht in allen Einzelfällen!) vom Vermieter vorzunehmen und auch die diesbezüglichen Kosten zu tragen.

Man sollte die Begriffe Renovierung und Modernisierung nicht verwechseln.

Modernisierung ist im BGB geregelt, Renovierung ist fast immer Richterrecht.

Deshalb ist die Umlegung der Kosten für eine Renovierung ein NO GO für Mieter.

Wird nach einer Modernisierung renoviert, dürfen die Kosten durchaus auf die Miete umgelegt werden, z.B wenn etwas neu eingebaut wird und dann neu gestrichen oder tapeziert werden muss. Dazu gibts ein Urteil des BGH (Az VIII ZR 173/10).

Von innen oder aussen ?

Was möchtest Du wissen?