Renovierung

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2 Antworten

Wenn man Geld für eine Renovierung bekommt, sollte man sie auch tatsächlich durchführen oder von vornherein darauf verzichten. Ansonsten gilt natürlich immer die Regel , ein Vertrag wird geschlossen damit sich beide Seiten daran halten.

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Mal abgesehen davon, das meine Tochter einen RA zu Rate zieht, wüßte ich vorab ganz gerne mal, wie denn die Rechtslage ist.

Das vermag ich nun nicht zu verstehen: Soll der Anwalt schon mal kontroliert werden bevor er überhaupt beauftragt wurde?

Und zur Sache selber: Wir wissen nicht, was im Mietvertrag zur Renovierung steht, nur, dass keine Renovierung beim Auszug vereinbart ist. Da fehlt schon einmal ein großes Stück Sachverhalt.

Sodann:Sind denn überhaupt Renovierungsarbeiten ausgeführt worden. Es macht den Eindruck, dass das nicht der Fall ist und schon hat die Tochter ein Problem: Sie hat Geld für eine Renovierung erhalten, aber tatsächlich keine ausgeführt. Einziger Hoffnungsschimmer in derart düsterer Lage ist das Hin und Her anläßlich der Übergabe. Da hoffe ich doch, dass die Tochter vorab zugegeben hat, dass sie keinerlei Renovierungsarbeiten bei Beginn des Mietverhältnisses ausgeführt hat und, dass Zeugen für den Inhalt der Gespräche vorhanden waren.

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Kommentar von LittleArrow
01.02.2014, 12:02

Ich stimme Deinen Ausführungen vollkommen zu. DH!

Die Gebag scheint ein Geschäftsmodell entwickelt zu haben, bei dem die Mieter regelmäßig zulasten ihres Vormieters renovieren müssen. Der Mietinteressent für die Wohnung ist mit der Einschätzung der Angemessenheit des angebotenen Renovierungsgelds vermutlich völlig überfordert. Zudem liegt die Renovierungspflicht, abgesehen von vertraglich korrekt abgewälzten Schönheitsreparaturen, beim Vermieter. Die Tochter sollte vielleicht mit ihrem Vormieter bzw. anderen Ex-Mietern Kontakt aufnehmen, um dieses Geschäftsmodell gerichtlich überprüfen zu lassen.

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