Kann ich als Unternehmer Reisekosten von der Steuer absetzen?

2 Antworten

Noch weitere Fragen...:
Was mit Designausgaben z.B Gestaltung unserer Webseite oder der Visitenkarten? Dürfen wir auch in diesem Fall die MwSt. absetzen oder sind wir der Endverbraucher der Dienstleistung und dadurch müssen wir auch die MwSt. zahlen (ohne Erstattung)?

Oder soll ich die Kosten nur bei der GuV-Rechnung berücksichtigen und dadurch weniger Gewinnsteuer zahlen?

MwSt (USt) bei Verpackungskosten im Versandhandel | Vorsteuerabzug

Hallo liebe Community,

ich habe einige Fragen zu der Behandlung der Mehrwertsteuer (Umsatzsteuer) bezüglich der Verpackungskosten. Ich möchte die Kosten für einen Versandhandel über Excell kalkulieren. Tausende Daten fließen über verrückte Kostenfunktionen ein. Es scheitert gerade am Vorsteuerabzug...

Nun bilden die Versand- und Verpackungskosten einen erheblichen Kostenanteil, der in die Berechnung miteinfließen muss. Der Versand ist für den Endkunden "kostenlos", d.h. der Endkunde sieht nur den Endpreis der Verkaufswaren. Wir übernehmen dabei die Kosten für den Versand zum Kunden. Im Kaufpreis ist auch die Option enthalten zusätzlich noch ein kostenloses Probestück zu erhalten, welches ebenfalls kostenlos zugesandt wird. Da das ganze Spiel die Marge erheblich auffrisst, werden diese Kosten natürlich auf den Verkaufspreis indirekt aufgeschlagen, den ich mit der Kalkulation rausfinden möchte.

Folgender Fall: Peter kauft bei uns ein 100er-Gebinde Schokoriegel ein. Weil er sich nicht sicher ist, ob ihn dieser auch schmeckt, wählt er zusätzlich die Produktprobe aus. Er bezahlt bei uns den Gebindepreis inklusive Mehrwertsteuer.

Nun schicken wir ihm einen Vollkornriegel zu (kostenloser Versand). Peter schmeckt es und entscheidet sich nicht um, sondern bleibt bei seiner Geschmacksrichtung. Nun schicken wir ihm das komplette Gebinde zu (kostenloser Versand).

Frage 1: Gebinde Sind die Verpackungskosten (Kartons, Klebeband, etc.) für das Gebinde vorsteuerabzugsfähig? Es handelt sich ja um unselbstständige Nebenkosten, sprich die Besteuerung der Verpackungskosten richten sich nach der Besteuerung der Verkaufsgüter. Wir verkaufen die Güter mit 19% MwSt, wovon wir selbstverständlich die Vorsteuer abziehen können. Wie sieht das aber mit den Verpackungskosten aus? Diese werden in der Kundenrechnung ja nicht aufgeführt, sondern indirekt aufgeschlagen. Sind sie überhaupt abzugsfähig? Als Firma müssen wir nach meinem Verständnis den kompletten Bruttopreis tragen, da wir die Kosten ja nicht weitergeben. Irre ich mich da?

Frage 1.2: Gebinde Wie verhält es sich mit den Versandkosten unter dem obigen Sachverhalt? Ich bin der Meinung, dass hier kein Vorsteuerabzug möglich ist (DPD)

Frage 2: Probe Wie verhält sich das ganze mit den Probestücken (Teile eines großen Gebindes), die der Kunde ohne Aufpreis als Service erhält? Sind die Probewaren vorsteuerabzugsfähig? Nach meinem Verständnis ja nicht, da wir in der Wertschöpfungskette das letzte Glied bilden. Dementsprechend müssen wir auch hier die vollen Bruttokosten tragen. Irre ich mich da?

Frage 2.1 Probe Bei den Probestücken fallen selbstverständlich auch keine weiteren Versand- oder Verpackungskosten an. Muss das Unternehmen auch hier die vollen Bruttokosten für Versand und Verpackung tragen?

Ziemlich wirre Angelegenheit.

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Steuern Fitness Kickboxing Unternehmen?

Wie sieht die "Payment Roll" (Umsatzsteuer, Kapitalertragssteuer, o.ä.) bei einem Fitness Kickboxing Unternehmen aus? Wäre toll, wenn das jemand wüsste! Dankeschön schonmal! :)

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Mehrwertsteuer/ Vorsteuer bei Unternehmen, wie sieht es mit indirekten Verkäufen aus?

Hallöchen, folgendes: Ich bin derzeit dabei ein Unternehmen zu gründen, welches Server-Hosting Dienstleistungen im Internet anbietet.

Natürlich bin ich Kleinunternehmer, verzichte allerdings auf die Kleinunternehmer Regelung.

Bezüglich Umsatzsteuer habe ich allerdings eine Sache noch nicht ganz verstanden & hoffe dass sie mir jemand erklären kann.

Ich weiß, dass wenn ich zb. für 100 Euro Netto etwas einkaufe (119 Brutto zahle,) es für 150 netto (178,5 Brutto, Endrechnung) 28,5 Euro Zahlen muss & die 19 Euro welche ich bezahlt haben als Vorsteuer abgezogen werden, aber:

Wie sieht es mit Dingen aus wie Lizenzen / Gebühren für meine Server?

Beispiel: Ich zahle insgesamt 1190 Euro inkl. Mehrwertsteuer monatlich für Server / Lizenzen welche für meinen Unternehmen notwendig sind.

Ich mache damit einen 2380 Euro inkl. Mehrwertsteuer im Monat.

Wie wird dies dann verrechnet?

Demnach müsste ich 380 Euro ans Finanzamt zahlen, würde ich dann 190 Euro (Vorsteuer) wiederkriegen?

Und wie würde es aussehen, wenn ich mal Minus mache?

Sprich, ich zahle 1190 Euro inkl. Mehrwertsteuer für meine nötigen Ressourcen & mache einen Umsatz von 595 Euro inkl. Mehrwertsteuer

Da müsste ich ja 95 Euro ans Finanzamt zahlen, aber was ist mit meinen 190 Euro Vorsteuer? Werden die dort abgezogen, sprich dass ich nix zahlen muss & den überschüssigen Betrag der Vorsteuer wieder kriege? Sprich 95 Euro kriege ich wieder?

Wäre schön, wenn mir jemand helfen könnte, da dies das einzige ist was ich nicht ganz verstehe.

lg.

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Wie muss eine Ausgabe in der Buchführung verbucht werden, bei der nur die Vorsteuer von mir gezahlt werden muss und der Nettobetrag von einem Dritten?

Hallo,

ich hoffe Ihr könnt mir helfen.

Ich bin Freiberufler und führe eine EÜR (Einnahmen-Überschuss-Rechnung). Ich habe eine spezielle Frage zu einem Fall, den ich bisher noch nicht hatte. Ich hatte vor einer Weile einen Unfall mit meinem Geschäftswagen. Die Gegenpartei ist allerdings zu 100% Schuld und deren Versicherung übernimmt die Kosten für die Reparatur des entstandenen Schadens. Der Schaden ist auch bereits behoben worden durch die Werkstatt. Da ich aber vorsteuerabzugsberechtigt bin, muss ich die Mwst. für die entstandenen Rechnungen selbst tragen. Den Nettorechnungsbetrag überweist die Versicherung direkt an die Werkstatt.

Nun ist das Problem, dass ich ja eigentlich den gesamten Rechnungsbetrag in der Buchhaltung buchen muss, damit ich die 19% Mwst. wieder erstattet bekomme vom FA. Dies entspricht ja aber nicht die Realität, da ich so nun ja meine Ausgaben erhöhe, die ich ja eigentlich gar nicht hatte. Die Rechnungen sind auch an mich adressiert. Da ich kein Geschäftskonto haben muss als Freiberufler würde dies wahrscheinlich funktionieren, aber dies wäre ja eigentlich nicht korrekt, da ich die Ausgaben ja selbst nie getätigt habe.

Einfacher wäre es gewesen, wenn die Versicherung mir den Nettobetrag überwiesen hätte und ich dann im Nachgang den Komplettbetrag inkl. Mwst. an die Werkstatt überwiesen hätte.

Wie soll ich dies denn in diesem Fall verbuchen, so dass ich diese Mwst. natürlich auch wieder erstattet bekomme zu 100% vom FA?

Hier mal anhand eines Beispiels:

  • Gesamtrechnung der Werkstatt mit mir als Empfänger auf der Rechnung: 1190€
  • Versicherung der Gegenpartei überweist Nettobetrag von 1000€ direkt an Werkstatt
  • Ich muss Mwst. von 190€ an Werkstatt überweisen. —> Ich muss in der Buchführung 1190€ Rechnungsbetrag als Ausgabe verbuchen, damit ich die Mwst. vom FA wieder erstattet bekomme. —> Diese 1190€ habe ich ja aber gar nicht als Ausgabe getätigt und kann es auch nicht nachweisen. —> Wenn ich nur die 190€ in der Buchführung als Ausgabe verbuche, dann bekomme ich allerdings nur 19% von diesen 190€ vom FA erstattet und bleibe auf dem Restbetrag sitzen.

Ich hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen, wie ich dies in meiner Buchhaltung abbilden soll.

Danke und Gruß, Martin

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Vorsteuer bei Leistung für EU-Ausland

Ich bin in Deutschland umsatzsteuerpflichtiger Freiberufler und habe erstmals eine Beratungsleistung für ein Unternehmen (mit USt-Id) im EU-Ausland (Österreich) erbracht. Wie vereinbart möchte ich nun eine Rechnung über Honorar und nachgewiesene Reisekosten stellen. Bei einer Inlandsleistung würde ich also die Gesamtsumme mit 19 % beaufschlagen und mir die Vorsteuer aus den Reisekosten zurückholen. Da hier aber ein B2B-Geschäft mit ausländischem Leistungsort vorliegt, müsste das "Reverse-Charge"-Prinzip greifen und ich eine Rechnung ohne Umsatzsteuer stellen. Was ist aber nun mit der von mir bezahlten Umsatzsteuer zum einen in Deutschland (z.B. Bahn) und zum anderen in Österreich (z.B. Hotel)? Kann ich das eine und/oder das andere als Vorsteuer in Deutschland geltend machen? Für eine fachkundige Auskunft wäre ich dankbar.

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Frage zu Reisekostenabrechnung

EIn Einzelunternehmer ist auf Geschäftsreise. Er übernachet einmal. Wie muß er das ganze bei den Reisekosten jetzt verbuchen?

Die Rechnung des Hotels lautet so:

Übernachtung 49,20 EUR brutto incl. 7% MWST von 3,22 EUR Netto: 45,98 EUR Frühstück: 4,80 EUR brutto incl. 19% MWST 0,77 EUR Netto:4,03 EUR

Im Kontenplan unter Reisekosten z.B. 04676 steht jetzt Unternehmer Verpflegungsmehraufwand 13,1% Vorsteuer Verpflegungsmehraufwand

Wie muß man das korrekt buchen?

Danke.

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