Reicht eine erteilte Vorsorgevollmacht aus, um auch Bankgschäfte erledigen zu können?

2 Antworten

Nun die AGB meiner Sparkasse sagen dazu folgendes aus:

... Die Anzeigepflicht besteht auch dann, wenn die Tatsachen in öffentlichen Registern eingetragen und veröffentlicht werden. Die Namen der für den Kunden vertretungs- oder verfügungsbefugten Personen sind der Spar- kasse mit eigenhändigen Unterschriftsproben auf den Vordrucken der Sparkasse bekannt zu geben ...

Enthalten die AGB Deiner Bank keine solche Vorschrift, dürfte sich die Bank nicht weigern, einem zweifelsfrei Bevollmächtigten die Verfügung über das Konto zu ermöglichen.

Bekannte von mir haben erfahren müssen, dass sich Banken um Vorsorgevollmachten nicht scheren. Vollmachten werden nur dann anerkannt, wen sie auf bankeigenem Formular abgegeben werden nach dem in der Bank vorgeschriebenen Verfahren. Besonders heikel kann die Lage im übrigen werden, wenn solche Vollmachten dann kurz vor dem Pflegefall erst erteilt werden, z.B. von einem bereits dementen Menschen. Es kann sein, dass die Bank dann noch nicht einmal mehr die eigenen Formulare anerkennt, sondern Handeln durch einen gesetzlichen Betreuer verlangt.

Kann eine erteilte Kontovollmacht bei überzogenem Konto des Kontoeigners eventuell Nachteile für den Bevollmächtigten haben?

Fall aus meinem Verwandtenkreis, der zur Zeit relevant ist und wo eine Entscheidung getroffen werden muss:

Eine Kontovollmacht wurde erteilt, als das Konto noch in Ordnung und ein Guthaben-Konto war.Die Umstände haben sich aber geändert. Der Kontoeigner hat sein Konto danach bis zum erlaubten Limit längere Zeit überzogen und befürchtet nun in absehbarer Zeit Ärger mit der Bank, die ja zur Zeit noch stillhält, weil sie gut daran verdient.

Wenn das Konto aber "hochgeht", weil die Geduld der Bank vorbei ist und die Rückzahlung des Dispositionskredits eventuell zu lange dauert, hätte dann der Bevollmächtigte irgendwelche Nachteile zu befürchten, weil die Bank dann versuchen würde, ihn haftbar zu machen und für die Tilgung ebenfalls heranzuziehen? Der Bevollmächtigte soll auf keinen Fall Nachteile, egal welcher Art auch immer, haben oder bekommen, da er sich nie etwas zuschulden kommen ließ und die Kontovollmacht auch nie in Anspruch genommen hat.

Wäre es vielleicht besser, in dem Fall dem bisher Bevollmächtigten die Kontovollmacht zu seinem eigenen Schutz wieder zu entziehen, bevor die Bank eventuell irgendwann mal tätig wird, damit er keinen Ärger mit der Bank bekommen kann oder kann die Bank ihn sowieso nicht mit einbeziehen? Wo werden erteilte oder entzogene Kontovollmachten gemeldet oder gespeichert und könnte das irgendwelche geschäftlichen Nachteile für den Bevollmächtigten haben, vor allen Dingen auch dann, wenn ihm die Vollmacht wieder entzogen wird?

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Und wie verhält es sich oder was braucht es, wenn ich, als seine Ehefrau ab und an das Auto in DE fahre? (reicht eine Vollmacht von meinem Mann?) Wie gesagt, es ist auf meinen Mann in der CH zugelassen.

Vielen Dank für Ihre Antwort. S.

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