Reha-Maßnahme für Rentner - bei Krankenkasse oder Rentenversicherung beantragen?

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Wird eine Rehamaßnahme zur Wiederherstellung der Gesundheit durchgeführt, ist meist die Krankenkasse der Kostenträger, eine Rehamaßnahme zur Wiederherstellung oder zum Erhalt der Erwerbsfähigkeit wird meist vom Rentenversicherungsträger finanziert. D. h. bei deinem Vater ist die Krankenkasse zuständig . Den Antrag auf eine Reha sollte der Arzt gemeinsam mit dem Patienten stellen. Bei allen Fragen der Rehabilitation helfen die Servicestellen weiter .Adressen der Servicestellen vermitteln die Gemeinde- oder Stadtverwaltungen, die Rentenversicherungsträger, die Krankenkassen, das Integrationsamt oder die Agenturen für Arbeit.

Gruß Z... .

Hallo,

ergänzend zu den Antworten von Lissa und Rentenfrau:

Wenn die Krankenkasse die Reha übernimmt und es sich um eine Anschluss-Reha (=zeitnah nach Krankenhausende) handelt, beträgt die Zuzahlung für Krankenhaus und Reha zusammen für längstens 28 Tage je 10 Euro pro Kalendertag. § 40 SGB V

Wenn es keine Anschluss-Reha ist, beträgt die Zuzahlung für jeden Kalendertag 10 Euro.

Wenn alle Zuzahlungen (Praxisgebühr, Arzneimittel, Krankenhaus, Krankenwagen, Heilmittel, Krankenhaus, Reha usw.) zusammen mehr als 2% (bei chronisch Kranken mehr als 1%) der Bruttoeinnahmen im Kalenderjahr betragen, entfällt der übersteigende Betrag an Zuzahlungen (bzw. wird auf Antrag erstattet). Die Einnahmen und Zuzahlungen des Ehegatten werden mitgerechnet. § 62 SGB V

Gruß

RHW

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