Reha abgelehnt da mein Gesundheitazustand keine Reha zulässt, und nun?

2 Antworten

Bitte Widerspruch ( Fristwahrung / ein einziger Satz genügt erst einmal , Begründung kann folgen ) gegen die Ablehnung der Reha einreichen - parallel Antrag auf EM-Rente stellen. Und bei deren Ablehnung auch da widersprechen.

Du solltest Dir professionelle Hilfe holen - Beratung durch den / Mitgliedschaft beim VdK :

https://www.vdk.de/deutschland/pages/mitgliedschaft/64027/fragen_und_antworten_zur_mitgliedschaft

Sobald die Aussteuerung ( nach 78 Wochen Krankengeldbezug ) angekündigt wird, stellst Du Antrag auf ALG I ( trotz u.U. noch laufendem Arbeitsvertrag ) nach der Nahtlosigkeitregelung, damit ist auch Deine Krankenversicherung weiterhin gesichert.

https://sozialversicherung-kompetent.de/sozialversicherung/allgemeines/792-nahtlosigkeitsregelung.html

Im VdK bin ich Mitglied, habe es allerdings noch nie genutzt. Das ist eine gute Idee, die ggf. miteinzubeziehen.

Also Widerspruch gegen Rehaablehnung und zeitgleich Antrag auf EM? Ich habe bisher nur mit der KK telefoniert und sie sagten mir beides ginge nicht. 😞

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Vielen Dank, das hilft mir schon mal weiter. Sollte parallel dazu ein Widerspruch eingelegt werden (Ärztin meinte es macht wenig Sinn, denn an den Befunden und zu krank) ändert sich nichts oder die EM beantragt werden?

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@DieTraene

Du solltest sofort eine EM Rente beantragen. Und direkt auch einen GdB.

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@GrafRotz

Vielen Dank für die Tipps. Ich kenne mich leider gar nicht aus. 😞

Weißt du was es bei dem abgelehnten Reha-antrag wegen meines Gesundheitszustands mit dem Verweis an ein Krankenhaus auf sich hat? Meine behandelnde Ärztin ist auch der Meinung, dass es ggf. meinen gesundheitlichen Zustand noch verschlechtern könnte wenn nun wieder neue Leute mit der „Brechstange“ ran gehen. Ggf. wird dies dann genutzt um den Antrag auf EM abzulehnen? In Behandlung bin ich aber nach wie vor dauernd, nur eben nicht im Krankenhaus.

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@DieTraene

Nein, darauf kann ich mir keinen Reim machen. Ich weiss allerdings auch nicht, worum es bei dir konkret geht.

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@DieTraene

Stelle einfach den Antrag auf Erwerbsminderungsrente und für den Übergangszeitraum wegen Nahtlosigkeit den Antrag auf ALG-I ( spätestens 3 Monate vor Aussteuerung).

Wenn die Reha bereits wegen vermuteter Erfolglosigkeit abgelehnt wurde, hat sich ja das Thema "Reha vor Rente" bereits erledigt.

Eine Verweisung an ein Krankenhaus kann allenfalls ein gutgemeinter Tip sein für die gesundheitliche Versorgung. Oder was genau wurde Dir schriftlich mitgeteilt?

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@Andri123

Da steht: „Wir halten für Sie jedoch eine Krankenhausbehandlung für angezeigt. Nach unseren Feststellungen lässt Ihr gesundheitlicher Zustand eine Leistung zur medizinischen Rehabilitation nicht zu. Wir empfehlen Ihnen, sich mit Ihrem behandelnden Arzt in Verbindung zu setzen. Sollte dieser zu einem späteren Zeitpunkt eine Leistung befürworten können Sie einen neuen Antrag stellen.“

Ich bin total verwirrt, was ich tun soll.

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@DieTraene

Diese Antwort betrifft m.E. den Antrag auf Reha-maßnahmen. Aus Sicht der DRV müsstest Du Dich wohl zunächst auf akute gesundheitliche Probleme hin stationär behandeln lassen..

Dagegen kannst und solltest Du Widerspruch einlegen. Innerhalb der Frist, die Begründung kannst Du ja innerhalb von 4 Wochen nachliefern.

Wie wilees schon schrieb, hole Dir Rat ein vom VdK.

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