Regulierung von Derivatehandel im europäischen Raum/ Realwirtschaft

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1 Antwort

BMW wird dabei bestimmt keine Probleme haben.

Problematischer wird es für mittelständische Betriebe, da auch diese zeitnahe Meldungen über eingegangene Derivatgeschäfte (auch solche zur Absicherung von Währungs- und Rohstoffgeschäften, also nicht etwa nur spekulative Geschäfte!) an die ESMA liefern müssen. Du hast richtigerweise EMIR erwähnt.

Der Abschlussprüfer wird im Testat die Ordnungsmäßigkeit der Abwicklung beurteilen und bewerten müssen.

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Kommentar von dynamoss
15.10.2014, 14:33

Nach meiner Recherche gab es andererseits vor EMIR für Unternehmen der Realwirtschaft so gut wie gar keine Auflagen/ Regulierungen.

Oder sehe ich das falsch?

An sich konnte doch jedes Unternehmen nach Lust und Laune mit Derivaten handeln (vorausgesetzt die Bank war dazu bereit - Einschätzung Insolvenz, Zahlungsunfähigkeit etc. berücksichtigt). Weiß jemand, wie der Handel mit Derivaten für ein nicht kapitalmarktorientiertes Unternehmen genau abläuft. Kann eine GmbH (ohne Genussrechte) einfach seine Bank ansprechen und entsprechend Zinsswaps etc. abschließen? Wie einfach oder schwer stellt sich ein solcher Abschluss dar?

Es gab ja verschiedene Fälle wo Unternehmen sich eigentlich absichern wollten, das Derivat bzw. das Risiko aber nicht verstanden haben.

Auf den ersten Blick wird sich daran auch durch Emir erstmal nichts ändern.

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