Rechtsfrage / Reisebüro / Provision & Grundgehalt / Mindestlohn?

3 Antworten

Totales Durcheinander in der Frage.

  • "Mindestlohn" ist der Lohn, der - abhängig von der Branche - gesetzlich oder nach Tarifvertrag festgelegt mindestens zu zahlen ist.
  • "Gehalt" ist die Bezeichnung dafür, was Du als fest vereinbart bekommst. Es könnte genausogut als "monatliche Festvergütung", "Fixum" oder ähnlich bezeichnet sein.
  • "Leistungsvergütung" ist ein variabler, von Bedingungen abhängiger und deshalb schwankender Bestandteil, der ebenso "Provision für erstellte Buchungen" oder vergleichbar heissen könnte.
  • Für die Abrechnung wesentlich ist nur, dass die einzelnen, unterschiedlichen Lohnbestandteile jeweils genannt und nachvollziehbar aufgeschlüsselt sind.

Ob jetzt auf der Abrechnung steht "Gehalt", "Mindestlohn" oder eine andere Bezeichnung, welche ausdrückt, dass das ein festgelegter monatlicher Geldbezug ist, das ist also völlig egal.

Also zumindest ich kann deshalb bei der Aufschlüsselung "Gehalt 1200 € / Leistungsvergütung xx €" keinen Fehler sehen, denn es bezeichnet ja korrekt die beiden unterschiedlichen Lohnbestandteile.

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Vielen Dank für die ausführliche Antwort :)

Und somit wird dann der Mindestlohn erfüllt? Wenn ich also mit Gehalt und Provision auf den Mindestlohn komme. Oder?

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@HazzBlizz

Es geht mir ja nicht ob die Aufschlüsselung richtig ist auf dem lohnzettel, sondern ob man die Provision mit dem Gehalt als Mindestlohn bezeichnen kann ?

Sprich, jeder Arbeitnehmer soll mindestens Mindestlohn haben. Kann man die Provision und grundgehalt zusammenziehen und somit einen "Mindestlohn" zu erreichen?

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@HazzBlizz

Mindestlohn = Lohn pro Stunde.

Ich sehe hierzu keinerlei Zahlen.

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@HazzBlizz

Es kommt darauf an, wann die Provision ausbezahlt wird. Ist das regelmässig zusammen mit dem fixen Monatsgehalt, dann kann es der Arbeitgeber auf den Mindestlohn anrechnen. Erfolgt diese Provisionsauszahlung aber summiert etwa quartalsmässig, halbjährlich oder gar jährlich, dann darf sie für den einzelnen Monat nicht eingerechnet werden, der Mindestlohn orientiert sich nur am fixen Monatsgehalt und es sind ggfs. Zulagen bis zur Mindestlohnhöhe erforderlich. Das ist dann genauso, als wenn du in einem Monat überhaupt keine Provision erwirtschaftet hättest.

Erkundige Dich dazu auch bei der für Deine Branche zuständigen Gewerkschaft, welch im Einzelfall in einem persönlichen Gespräch exakter beurteilen und beraten können.

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@wjgmuc

Okay. Ich danke für die Antwort :)

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Ja wir kommen schon mal in die Richtung wie ich es meinte.

Also bleibt mir wohl nichts übrig Geld in den Anwalt zu investieren? Mmmh :/

Leider konnte ich den Text so nicht absenden, vielleicht sagt mir jemand, was darin vulgär sein soll.

 - (Geld, Konto, gehalt)
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nicht ungewöhnlich ........dieser Hinweis erscheint hin und wieder grundlos !

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