Rechtsanwalt? Jobcenter?

2 Antworten

Das Jobcenter zahlt keine Anwälte.

Wenn man einen Anwalt braucht und ihn nicht bezahlen kann, ist es ein Fall der:

Prozesskostenhilfe

Also beim Amtsgericht mit dem Bescheid vom Jobcenter, dass man Leistungen bezieht einen Beratungsschein holen. Mit dem Beratungsschein zum Anwalt und mit dem beantragt man die Prozesskostenhilfe.

Woher ich das weiß: Berufserfahrung

Danke wfwbinder ich habe ein Beratungshilfe Schein vom Amtsgericht der ist schon ausgeschöpft brauche den Anwalt trotzdem weiter hin gibt es keine andere Möglichkeit ich bin ALG2 Empfängerin und alleinerziehende Mutter von einer 12 jährigen Tochter bekomme zur Zeit wenig ALG geld

0
@Diana77

Der Beratungsschein mag ausgeschöpft sein, aber es geht ja anscheinend um eine Klage und für die gilt Prozesskostenhilfe.

1

da kriegt man doch normalerweise einen gestellt oder nicht?

Eigenheimfinanzierung, Partner verstorben

Entschuldigung für den langen Text: Ich wohne mit meinen Kindern in einem Einfamilienhaus mit vermieteter Einliegerwohnung. Vor 21 Jahren bin ich zusammen mit meinem damaligen Ehemann dort eingezogen, 1998 haben wir uns scheiden lassen. Den Kreditvertrag für das Haus haben wir beide unterschrieben. Im Grundbuch bin ich als Eigentümer des Hauses eingetragen. 2006 ist mein damaliger Ehemann verstorben. Unsere Kinder haben das Erbe ausgeschlagen, da er hoch verschuldet war, ich war durch die Scheidung ohnehin nicht mehr erbberechtigt. Zinsen und Tilgung für das Hausdarlehen wurden jeden Monat pünktlich bezahlt, seit 1997 von mir allein. Einige Zeit nach dem Tod meines Ex-Ehemannes musste das Darlehen neu festgeschrieben werden und damit haben die Probleme angefangen. Er konnte den neuen Vertrag ja nicht mehr unterschreiben und ich hatte die ganze Zeit nicht mehr an den gemeinsam unterschriebenen Kreditvertrag gedacht und der Bank deshalb auch nicht mitgeteilt, das mein Ex-Mann verstorben ist. Die Bank fragte mich dann, wer denn seine Erben wären. Das konnte ich natürlich nicht beantworten, da ich nicht erbberechtigt war und meine Kinder das Erbe ausgeschlagen haben. Ich hatte mich beim Amtsgericht und einem Rechtsanwalt für Erbrecht erkundigt - keine Möglichkeit für uns etwas zu erfahren. Die Bank hat mir dann, scheinbar auf eigene Recherche hin, mitgeteilt, das es eine Nichte von ihm gibt, von der sie gerne von mir die Adresse hätten. Scheinbar die Einzige, die das Erbe nicht ausgeschlagen hat. Die ganze Familie von meinem Exmann weiss, dass er hochverschuldet war, auch seine Nichte. Auf meine Recherche daraufhin habe ich erfahren, dass sie vor Steuerschulden nach Indien geflüchtet ist und dort einen Inder geheiratet hat, was unter Umständen bedeutet, dass sie ein vorläufiges Aufenthaltsrecht von 15 Jahren in Indien hat. Seit der neuen Zinsfestschreibung bezahle ich immer auf ein Jahr befristet ca. 8% Zinsen. Immer mit dem Hinweis, bevor die Erbschaftsangelegenheit nicht geklärt ist , könne man mir nichts anderes anbieten. Für Ende September diesen Jahres können sie mir leider gar keinen neuen Kredit anbieten, sollte die Erbschaftsangelegenheit nicht geklärt werden. Ich habe keine Ahnung, wie ich da raus kommen soll. Die Bank hat richtig gut abkassiert, vor allem die letzten 3 Jahre. Jeden Monat pünktlich. Jetzt sollen wir das Haus verlieren?

...zur Frage

Mietkaution - Exvermieter reagiert nicht

Ich habe von August 2000 bis Januar 2006 zur Miete gewohnt. Die Vermieterin war zunächst eine ältere Dame, die die Wohnungen für eine Erbengemeinschaft verwaltet hat. Im Laufe der nächsten Jahre wurde das Haus an einen Immobilienmakler verkauft, der stadtbekannt für "krumme Dinger" ist, man findet seinen Namen des öfteren in diversen Tageszeitungen weil er mit sagen wir mal unorthodoxen Methoden vorgeht und seinen Verpflichtungen als Vermieter selten nachkommt.

So kann es vorkommen, dass im Winter wochenlang die Heizung ausfällt und er nix macht, er Mietnomaden einziehen lässt und deren Vermüllung nicht beseitigt, so dass der ganze Keller voller Ratten ist etc pp.. Mietkürzungen interessierten ihn herzlich wenig und so zogen wir dann auch aus.

Die Kaution war damals in Form eines verpfändeten Sparbuchs hinterlegt worden, auf meinen Namen angelegt bei meiner Bank.

Nach dem Auszug wollte er die Kaution nicht rausrücken weil er meinte wir seien zu grossartigen Renovierungsarbeiten verpflichtet. Wir hatten da gerade erst 1 Jahr zuvor alles renoviert und Bad und Küche nochmals vorm Auszug gestrichen, obwohl wir das nicht gemusst hätten. Dann kam er mit angeblichen Forderungen irgendwelcher Nebenkosten. es hatte einen Wasserschaden im Keller gegeben und den wollte er auf alle Mieter umlegen. Haben wir natürlich nicht gezahlt.

Mein damaliger Mann hatte dann einen Anwalt beauftragt der Verwaltung zu schreiben und danach kam auch nichts mehr, keinerlei Forderung etc.

Letztlich wollte ich das Sparkonto auflösen, weil ich davon ausging, dass durch die Verjährung der Ansprüche des Vermieters das kein Problem darstellt. tuts aber doch. Sie brauchen eine Rücknahme der Verpfändung und das Buch.

Das Problem ist, dass der Ex-Vermieter nicht zu erreichen ist. Keine Mailadresse, Briefkastenfirma in der Innenstadt, nie jemand telefonisch zu erreichen, keine Reaktion auf Briefe etc..

Die Bank meinte ich müsse nun einen Rechtsanwalt einschalten. Das würde ich aus Kostengründen natürlich ganz gerne vermeiden. Ich frage mich ob sich die Bank da wirklich so quer stellen kann, wenn die rechtlichen Ansprüche des Vermieters eh verjährt sind. Oder liege ich falsch und das sind sie gar nicht?

Würde es nicht mehr Sinn machen Druck auf die Bank auszuüben? Oder kann ich das gleich vergessen?

Hinzu kommt, dass ich eh keinerlei Unterlagen mehr besitze weil mein Exmann alles mögliche einfach mitgenommen hat und wir gar keinen Kontakt mehr seit der Scheidung 2011 haben.

Alles doof. Aber ich will die 1400 Euro auch nicht so einfach in den Wind schiessen.

...zur Frage

Muss mein Vater noch Unterhalt zahlen wenn ich ein Studium und eine Lehre abgebrochen habe?

Hallo zusammen! Ich bräuchte da mal dringend Hilfe. Vorab: Ich bin 21 Jahre alt, lebe seit zweieinhalb Jahren mit meinem Partner zusammen und mein Vater, mit einer neuen Frau verheiratet, müsste mir laut Jugendamt im Monat knapp über 500€ zahlen (meine Mutter ist nicht unterhaltspflichtig und somit raus). 2014 habe ich mein Abitur gemacht, 2015 habe ich dann ein Semester Jura studiert und anschließend im Schuljahr 2015/16 ein FSJ (vollständig) absolviert. Letztes Jahr, also im August 2016, habe ich eine Ausbildung angefangen, diese habe ich allerdings auf ärztlichen Rat hin bzw. aus gesundheitlichen Gründen im Juli 2017 abbrechen müssen (Attest vom Arzt vorhanden). Da ich, ebenfalls aus gesundheitlichen Gründen, im August umziehen werde, habe ich auch bereits ab 30.08.2017 einen neuen Ausbildungsplatz in der neuen Stadt, der allerdings unvergütet ist. Zu meinem Vater hatte ich bis 2015 noch ein sehr gutes Verhältnis, sodass ich ihn in der Zeit, wo ich Jura studiert habe, auch nicht auf Unterhalt verklagt habe, obwohl ich es hätte machen können und habe nur das Kindergeld von ihm bekommen. Mittlerweile sieht es aber so aus, dass überhaupt kein Kontakt mehr besteht, nur, wenn es um rechtliche Sachen geht. Unterhalt hat er mir (nachdem er sich monatelang geweigert hat) während meiner Ausbildung (d.h. bis jetzt) auch gezahlt, stellt sich jetzt aber quer, da ihm wohl zwei Anwälte gesagt hätten, dass er nach Abbruch der zweiten Ausbildung nicht mehr unterhaltspflichtig ist. Ich habe ihm vorher angeboten, dass wir uns auf eine geringere Summe als 500€ einigen können, da mein Lebenspartner seine Ausbildung gerade abgeschlossen hat und nun Gesellengehalt verdient, daraufhin kam von ihm nur noch, dass er die Zahlung nun einstellt, da er mir laut seiner Anwälte nichts mehr zahlen muss. Wenn sich jemand damit auskennt, würde es mich doch mal sehr interessieren, ob er mir weiterhin Unterhalt zahlen muss, da ich die Ausbildung ja wirklich auf ärztlichen Rat hin und mit dessen Bescheinigung abgebrochen habe und dies auch beweisen kann. Ich danke im Voraus und hoffe, dass ich mich nicht zu wild und unverständlich ausgedrückt habe. Viele Grüße!


Ich bitte die Leute, die nur Beleidigungen für mich übrig haben, diese für sich zu behalten.

1  Bearbeiten 5 AntwortenMehr


...zur Frage

Ist das Kind jetzt rückwirkend für 2015 auf der Steuerkarte zu ändern (Berechnungsgrundlage für mein ALG1)?

Lässt sich der Kinderfreibetrag rückwirkend verändern? Mein Ex-Mann hat vor einigen Jahren einmal einfach unseren gemeinsamen Sohn komplett auf seiner Karte eintragen lassen, ohne mich zu fragen. Das Finanzamt hat ohne Rücksprache mit mir zu halten, unseren Sohn, der noch im Studium ist und schon seit 5 Jahren eine eigene Wohnung hat, von meiner Steuerkarte runtergenommen. Gemerkt hab ich das erst, als ich auf einmal Steuetn nachzahlen sollte, anstatt etwas zurückzuhalten. Nun beziehe ich seit Juni ALG I und erhalte statt 67% nur 60%. Auf meinen Widerspruch reagierte die Arbeitsagentur mit Ablehnung, mit der Begründung, dass ich kein Kind auf der Steuerkarte hätte. Ist das Kind jetzt rückwirkend für 2015 auf der Steuerkarte zu ändern (2015 als Berechnungsgrundlage für mein Alg I)? Mein Ex-Mann will mir die Differenz nicht zahlen, was in meinem Fall €200, -- monatlich sind und meint, ich könnte das ja ändern lassen. Er verfügt über ein monatliches Einkommen von über €6000,--brutto, seine Frau ebenfalls. Sie werden mit Steuerklasse 4 veranlagt und haben noch ein weiteres gemeinsames Kind auf der Steuerkarte.

Er hat mir die letzten Jahre das, was ich durch seine Änderungen an Steuern nachzahlen musste, sowie die Differenz zu dem, was ich normalerweise bekommen hätte, gezahlt,  weil für ihn der steuerliche Vorteil dennoch größer gewesen ist. Daher hab ich auch keinen Nachweis auf meiner Einkommenssteuererklärung. Und das Kindergeld lief ebenfalls über ihn seit unser Sohn volljährig ist. Ich hatte dann der Agentur für Arbeit die Bescheinigung der Familienkasse darüber, dass unser Sohn noch kindergeldberechtigt ist (die ich meinen Exmann gebeten hatte, sich ausstellen zu lassen),  sowie die Geburtsurkunde unseres Sohnes als Nachweis darüber, dass ich die Mutter bin, hingeschickt. Doch die Agentur meinte, dass das nicht relevant sei, sondern ausschlaggebend der Eintrag über ein Kind auf der Steuerkarte. 😢

Mir fällt jetzt ein, dass das gleiche Problem auch für mein Übergangsgeld während meiner Reha besteht und ebenfalls noch zu klären ist.  Für mich ist das enorm viel Geld, und ich bin Hauptverdienerin in unserer Familie. Mein Mann verdient noch weniger, ist älter und ebenfalls chronisch krank,  so dass wir auf diese €200, -- monatlich mehr wirklich angewiesen sind. Durch meine lange Krankheit und das geringere Krankengeld haben wir alle Reserven aufgebraucht und stehen finanziell kurz vor der Pleite, d.h. dass uns das Konto dicht gemacht wird. Und noch weiter einschränken ist wegen der festen laufenden Kosten nicht möglich. 😢

Ich brauche ganz dringend Hilfe und Unterstützung und freue mich sehr über Antworten.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?